henrystorm
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Hideo Yokoyama

Der japanische Stieg Larsson: Hideo Yokoyama, 1957 in Tokyo geboren, gehört seit 22 Jahren zur japanischen Oberliga der Krimi-Autoren. Sein sechstes Buch, der Roman „64“, erschien 2012 und stieg bereits nach wenigen Tagen auf Platz 1 der japanischen Bestseller-Liste. Mit rund einer Million verkauften Exemplaren und einer Kino-Verfilmung wurde „64“ zum besten japanischen Krimi 2013 gewählt und erreichte drei Jahre später auch den internationalen Durchbruch in Großbritannien und den USA. 2018 kommen auch die deutschen Krimi-Fans auf ihre Kosten: In „64“ rollt Polizist Yoshinobu Mikami den Mordfall eines siebenjährigen Mädchens wieder auf, der auf mysteriöse Weise mit dem Verschwinden seiner eigenen Tochter zusammenhängt. Aufgrund seines düsteren, lakonischen Stils wird Yokoyama immer wieder mit dem schwedischen Autor Stieg Larsson verglichen. Tatsächlich gibt es auch privat einige Parallelen. Wie Larsson arbeitete Yokoyama als Journalist, der Japaner schrieb für die Zeitung „Jōmō Shimbun“. 2003 erlitt er einen Schlaganfall, nachdem er drei Tage und Nächte an „64“ durchgearbeitet hatte. Im Gegensatz zu Larsson überlebte Hideo Yokoyama jedoch den Infarkt und schreibt noch immer bis zu 15 Stunden am Tag. „64“ ist am 9. März 2018 im Atrium-Verlag erschienen und wurde aus dem Englischen übersetzt von Sabine Roth und Nikolaus Stingl. Seitdem schreibt der Autor weitere Krimis mit neuen Fällen für Yoshinobu Mikami.

Der japanische Stieg Larsson: Hideo Yokoyama, 1957 in Tokyo geboren, gehört seit 22 Jahren zur japanischen Oberliga der Krimi-Autoren. Sein sechstes Buch, der Roman „64“, erschien 2012 und stieg bereits nach wenigen Tagen auf Platz 1 der japanischen Bestseller-Liste. Mit rund einer Million verkauften Exemplaren und einer Kino-Verfilmung wurde „64“ zum besten japanischen Krimi 2013 gewählt und erreichte drei Jahre später auch den internationalen Durchbruch in Großbritannien und den USA. 2018 kommen auch die deutschen Krimi-Fans auf ihre Kosten: In „64“ rollt Polizist Yoshinobu Mikami den Mordfall eines siebenjährigen Mädchens wieder auf, der auf mysteriöse Weise mit dem Verschwinden seiner eigenen Tochter zusammenhängt. Aufgrund seines düsteren, lakonischen Stils wird Yokoyama immer wieder mit dem schwedischen Autor Stieg Larsson verglichen. Tatsächlich gibt es auch privat einige Parallelen. Wie Larsson arbeitete Yokoyama als Journalist, der Japaner schrieb für die Zeitung „Jōmō Shimbun“. 2003 erlitt er einen Schlaganfall, nachdem er drei Tage und Nächte an „64“ durchgearbeitet hatte. Im Gegensatz zu Larsson überlebte Hideo Yokoyama jedoch den Infarkt und schreibt noch immer bis zu 15 Stunden am Tag. „64“ ist am 9. März 2018 im Atrium-Verlag erschienen und wurde aus dem Englischen übersetzt von Sabine Roth und Nikolaus Stingl. Seitdem schreibt der Autor weitere Krimis mit neuen Fällen für Yoshinobu Mikami.
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