Counter-Strike Server unter Linux
Counter-Strike Server gibt es in Massen und die meisten Clans nennen einen ihr Eigen. Cool ist nur wer, gesponsort wird. Über so etwas verschwenden Besitzer eines Root Servers natürlich höchstens ein müdes Lächeln. Doch was nützt einem der beste Root, wenn man nicht weiss, wie man damit umgehen soll? Genau hier kommt dieser Artikel ins Spiel!
Spätestens jetzt kommt dieser Artikel hier ins Spiel: Im Folgenden wird euch beschrieben, wie ihr einfach via SSH-Zugriff auf euren Linux-Server einen Counter-Strike Server installieren könnt. Es sei gesagt, dass ich für dieses Tutorial die Linux-Version SuSE in der neuesten Version benutzt habe. Auf anderen Versionen (wie z.B. Debian) können sich die Befehle, die ich hier nutze, unterscheiden.
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1.) Schritt 1: Benutzer für den Server anlegen und Steam installieren
Beginnen wir also nun mit unserem Tutorial.
Als erstes steht natürlich die Installation von Steam auf dem Plan - denn ohne Steam ist in Sachen Server überhaupt nichts los.
Ihr meldet euch nun also wie gewohnt per SSH über einen Clienten wie z.B. PuTTY auf eurem Server an.
Bevor wir nun allerdings Steam installieren können, legen wir uns aus Sicherheitsgründen einen Benutzer für den Server an. In unserem Falle heißt dieser nun 'cstrike' und wird mit folgendem Befehl angelegt: useradd -m cstrike
Eine Rückmeldung von SuSE werdet ihr hier nicht bekommen. Ihr könnt jedoch überprüfen, ob der User angelegt wurde, indem ihr in das Verzeichnis /home/cstrike we?††??A?º??chselt. Hierzu nutzt ihr folgenden Befehl: cd /home/cstrike
Existiert der Ordner, so wurde der Benutzer erfolgreich angelegt. Geben wir ihm also nun ein Passwort, indem wir den Befehl
passwd cstrike
verwenden und nun ein Passwort setzen.
Das Passwort sollte zwischen 8 und 12 Zeichen lang sein und Buchstaben und Zahlen enthalten. Wenn das Passwort unsicher (oder zu simpel) ist, dann liefert euch SuSE eine entsprechende Meldung, akzeptiert das Passwort aber (sh. Screenshot rechts). Loggen wir uns nun aus und melden und als 'cstrike' wieder an.
Laden wir uns nun Steam herunter, indem wir den Befehl
wget
http://halflife.ingame.de/gfx/content/artikel/steam benutzen. Steam sollte sich dann downloaden. Mit dem Befehl chmod u+x steam
machen wir Steam nun dafür bereit, ausgeführt zu werden. Sollte es ChMod-Probleme beim downloaden geben, holt euch als 'cstrike' Admin-Rechte indem ihr den Befehl 'su' verwendet und dann euer Root-Passwort eingebt.
Nun sind wir auch schon am Ende von diesem Artikel angekommen. Solltet ihr Fragen oder Probleme haben, postet einfach im Forum in die Kategorie "Server-Support". Eure Frage wird dann schnellstmöglichst von der Community (oder einem Moderator) bearbeitet werden.
Benutzer anlegen
Passwort setzen
Ausloggen
Steam downloaden
2.) Den Dedicated Server installieren
Dies tun wir, indem wir folgenden Befehl ausführen:
./steam -command update -game [GAME] -dir /home/cstrike Nun werdet ihr euch wundern, warum oben bei -game nur [GAME] steht. Aus folgendem Grunde: Hier müsst ihr das Spiel angeben, für welches ihr einen Server einrichten wollt. Für Counter-Strike 1.6 wäre das -game cstrike - für Counter-Strike: Source dagegen -game "Counter-Strike Source" (mit Anführungszeichen). Der Parameter -dir legt den Pfad fest, in welchen der Server installiert wird. Da wir nun als cstri?††??A?º??ke angemeldet sind und unser Verzeichnis /home/cstrike lautet, benutzen wir also auch dieses. Alternativ (falls man mehrere Server einrichten möchte), kann man sich auch einen Unterordner mit dem Befehl mkdir [ordnername]
anlegen. Statt [ordnername] müsst ihr natürlich den jeweiligen Ordnernamen angeben

Jetzt dauert es eine Zeit lang - abhängig von der Verbindung eures Servers und der Rechenleistung zwischen 20 und 40 Minuten.
Server installieren
3.) Den Server starten
Da wir den Server nun heruntergeladen haben, können wir ihn auch einmal starten! Hier trennen sich die Welten von Cs 1.6 und Cs: Source. Für Source-Server benutzen wir folgenden Befehl:
./srcds_run -game cstrike -maxplayers 12 -port 27015 +map de_dust2 Für Cs 1.6 Server dagegen ist dieser Befehl zu verwenden: ./hlds_run -game cstrike +maxplayers 12 +map de_dust2 -port 27015
Der Unterschied liegt eigentlich nur in der Server-Executable (srcds_run und hlds_run). Die Parameter sind weitgehends gleich:
maxplayers: Setzt d?††??A?º??ie Zahl der maximal möglichen Spieler
port: Legt den Port fest (zum Beispiel 27015 - der Standard-Port)
map: legt die Map fest, mit der der Server startet (Achtung: Ohne diesen Parameter würde der Server in einen Leerlauf schalten, indem er nicht via Rcon erreichbar ist und als Offline angezeigt wird!)