Jan Faktor Autor 

henrystorm

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Jan Faktor

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Jan Faktor, 1951 in Prag geboren, arbeitete nach seinem abgebrochenem EDV-Studium in Prag und der Slowakei. Nach seinem Fernstudium war er als Programmierer beschäftigt. 1978 zog er zu seiner Frau nach Ostberlin und arbeitete als Kindergärtner, Schlosser und Übersetzer. Bis 1989 war er fast ausschließlich in der alternativen Literaturszene engagiert. 1989 war Faktor Mitarbeiter des Rundbriefs des Neuen Forum, später Mitarbeiter der Zeitung "Die Andere". Faktors experimentelle Texte aus dieser Zeit erschienen 1989 in einem Band beim Aufbau Verlag. Er wurde 1989 Mitglied des Bielefelder Colloquiums Neue Poesie und erhielt für "Schornstein" den Alfred-Döblin-Preis 2005.

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Titel: (alle Ausgaben in DE)

Jan Faktor - Georgs Sorgen um die Vergangenheit, oder, Im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag
Jan Faktor - Trottel

Format: epub, mobi

Trottel:

Von der Prager Vorhölle, einer schicksalhaften Ohnmacht, einem Sprung und dem seltsamen Trost von Chicorée. Mit »Trottel« ist Jan Faktor ein wunderbar verspielter, funkelnder, immer wieder auch düsterer, anarchischer Schelmenroman gelungen.
Im Mittelpunkt: ein eigensinniger Erzähler, Schriftsteller, gebürtiger Tscheche und begnadeter Trottel, und die Erinnerung an ein Leben, in dem immer alles anders kam, als gedacht. Und so durchzieht diesen Rückblick von Beginn an auch eine dunkle Spur: die des »engelhaften« Sohnes, der mit dreiunddreißig Jahren den Suizid wählen und dessen früher Tod alles aus den Angeln heben wird.
Ihren Anfang nimmt die Geschichte des Trottels dabei in Prag, nach dem sowjetischen Einmarsch. Auf den Rat einer Tante hin studiert der Jungtrottel Informatik, hält aber nicht lange durch. Dafür macht er erste groteske Erfahrungen mit der Liebe, langweilt sich in einem Büro für Lügenstatistiken und fährt schließlich Armeebrötchen aus. Nach einer denkwürdigen Begegnung mit der »Teutonenhorde«, zu der auch seine spätere Frau gehört, »emigriert« er nach Ostberlin, taucht ein in die schräge, politische Undergroundszene vom Prenzlauer Berg, gründet eine Familie, stattet seine besetzte Wohnung gegen alle Regeln der Kunst mit einer Badewanne aus, wundert sich über die »ideologisch morphinisierte« DDR, die Wende und entdeckt schließlich seine Leidenschaft für Rammstein.
 

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