Jörg Marenski Autor 

Wonderman100

Poweruser
Registriert
Juni 2018
Beiträge
11.908
Jörg Marenski.webp

Jörg Marenski


Über den Autor

Jörg Marenski, geboren am 11.2.1961 (Karnevalssamstag :-) ) in Düsseldorf, kam erst spät zur "Schreiberei". Neben vielen Jahren Tätigkeit in PR und Marketing schrieb er im "stillen Kämmerlein" für private Zwecke.

Im Jahr 2008 veröffentlichte er sein erstes Buch, das Kinderbuch "Wartet mal ab bis ich groß bin", das er auch als Hörbuch aufnahm. Im Jahr 2009 folgte der zweite Band der Lieschen-Pellworm-Geschichten mit dem Titel "Groß werden ist manchmal schwer".

2010 begannen die Arbeiten an seinem ersten Kriminalroman "Rheinblut", dem vier Jahre Recherche vorausgingen. Ein einschneidender medizinischer Zwischenfall verzögerte nicht nur das Erscheinen des Buches - er beeinflusste sowohl das weitere private Leben als auch die Inhalte der gesamten Düssel-Krimi-Reihe.
Aus einer Notsituation entstand Leidenschaft und heute sagt der Autor mit größter Überzeugung: Nie zuvor in meinem Leben habe ich einen Job mit mehr Herzblut und Begeisterung gemacht als meine jetzige Arbeit als Autor.

Dabei bleibt er mit den Füßen fest auf dem Boden. Er bezeichnet sich augenzwinkernd als "Gebrauchs-Prosaiker", dessen Romanen man die Liebe zu seiner Heimat, dem Rheinland, deutlich anmerkt. Jörg Marenski spricht seine Hörbücher selbst - bislang sind drei Romane als Audiobooks erschienen.

2019 erschien der 9. Roman der Düssel-Krimis ... und ein Ende ist nicht absehbar.

--> Weiterführende Informationen und Bezugsquellen per Konversation <--
  • Keine Nachfrage von Neulingen (User mit weniger als 6 Beiträgen)
  • Nette Konversation mit Titel: Jörg Marenski
  • Threadlink mit in die Konversation! Was ist ein Threadlink?
  • Bedanken per Daumen hoch nicht vergessen
 
Titel: (wenn nichts anderes angegeben in deutscher Sprache)

Marenski, Jörg - Düssel-Krimi 01 - Rheinblut
Marenski, Jörg - Düssel-Krimi 02 - Rheinschnee
Marenski, Jörg - Düssel-Krimi 03 - Rheinfeuer
Marenski, Jörg - Düssel-Krimi 04 - Rheinliebe
Marenski, Jörg - Düssel-Krimi 05 - Rheinpaenz
Marenski, Jörg - Düssel-Krimi 06 - Rheinherz
Marenski, Jörg - Düssel-Krimi 07 - Rheinkastanie
Marenski, Jörg - Düssel-Krimi 08 - Rheinstadion
Marenski, Jörg - Düssel-Krimi 09 - Rheindämon

***

Buchbeschreibung: Düssel-Krimi 01 - Rheinblut

Oberle, ein der Liebe wegen ins Rheinland verschlagener Baden-Württemberger, und Schmitz, ein wegen Fehlverhaltens von Köln nach Düsseldorf versetzter Polizist, bilden ein Gespann, dessen Beziehung nie konfliktfrei ist. Sie reiben sich aneinander, stellen aber im Dienst der Sache immer wieder ihre Animositäten in den Hintergrund. Im Zuge dieses Respekts entsteht eine tiefe Freundschaft, wobei die Charaktere in den folgenden Romanen immer mehr an Tiefe und Komplexität entwickeln.Die Ermittler Oberle und Schmitz werden an einen Tatort im Süden Düsseldorfs gerufen. Man hat die Leiche eines Mannes gefunden, der auf äußerst brutale Art und Weise getötet wurde. Er war als Frau zu Recht gemacht. Die beiden Kommissare müssen also in einer ihnen völlig fremden Szene recherchieren

Der Tote ist der Schwiegersohn eines bekannten Düsseldorfer Unternehmers, was den Druck auf die Polizisten erhöht. Die Schwägerin des Opfers gibt erste Hinweise auf die Transvestiten- und SM-Szene und schafft einen Kontakt zu einer Transsexuellen, Sarah Rose, die als Vertraute des Mordopfers galt...

***

Buchbeschreibung: Düssel-Krimi 02 - Rheinschnee

Oberle wird am Ende des ersten Bandes der „Düssel-Krimis“ schwer verletzt, sein Leben steht auf Messers Schneide. Der Roman beginnt mit „Erlebnissen“ aus seinem Koma, aus dem er nach mehreren Wochen erwacht.

Langsam kämpft sich der Polizist ins Leben zurück, als in seinem Beisein ein Drogenkurier, ein so genannter Bodypacker, eingeliefert wird. Dieser überlebt seinen letzten „Körpertransport“ nicht. Dessen Lebensgefährtin ergeht sich in Drohungen gegen seine unbekannten Auftraggeber und wird kurze Zeit später tot im Düsseldorfer Hafen aufgefunden. Oberle fühlt sich herausgefordert und will in diesem Falle direkt tätig werden, seine eigene gesundheitliche Situation völlig ignorierend.

Sein Partner Schmitz und seine Lebensgefährtin, die transsexuelle Psychologin Sarah Rose aus Band 1, machen sich große Sorgen und versuchen ihn zu unterstützen, aber auch in seinem Elan zu bremsen.

Die Ermordete entstammt einer weltbekannten Düsseldorfer Industriellenfamilie, deren Eskapaden in früheren Jahren immer wieder Stoff für die Regenbogenpresse lieferten. Der tote Drogenkurier war ein junger Fotokünstler mit einer viel versprechenden Zukunft.

Oberle und Schmitz bekommen zwar vereinzelte Hinweise aus der Folkwang Universität in Essen, dem Studienort des verstorbenen Künstlers, sie führen jedoch nicht weiter. Viel versprechender sind da die Informationen des Leiters des „Drogendezernats“ der Düsseldorfer Polizei. Die Spuren führen nach Amsterdam und in die Kunsthandelszene. Es scheinen kombinierte Geschäfte aus Drogenschmuggel und –handel sowie dem Verkauf gefälschter Gemälde zu sein. Dahinter steckt ein international agierendes Kartell, deren Mitglieder in höchsten Kreisen der Wirtschaft und Politik zu finden sind.

Oberle und Schmitz dringen tiefer in die Familienverhältnisse der Ermordeten ein und erzwingen sich den Zugang zu Kunstgalerien, die an den krummen Geschäften beteiligt sind. In Zusammenarbeit mit den Kollegen von Interpol holt man zum großen Schlag gegen das Kartell aus, dessen europäische Zentrale ihren Sitz in Düsseldorf hat.

Oberle führt während der Ermittlungen einen schweren Kampf gegen seine eigenen inneren Dämonen, da er aufgrund der Folgen seiner schweren Verletzungen Schmerzmittel missbraucht und von ihnen abhängig wird.

Dieser Roman trägt starke autobiografische Züge, da der Autor selbst aufgrund eines Operationsfehlers intensive Koma-Erfahrungen einbringt. Daher sind gerade die Schilderungen der Traumszenen absolut realistisch, ebenso wie die Versuchung durch die Schmerzmittel.

***

Buchbeschreibung: Düssel-Krimi 03 - Rheinfeuer

Es ist ein schöner Morgen, als eine alte Dame in Derendorf ihren Hund spazieren führt. Stets die gleiche Route, stets die gleichen Menschen … aber eines ist anders: vor dem Gelände der ehemaligen Polizeikaserne auf der Tannenstraße brennt ein Feuer. Und in dem Feuer schmort ein Stück Fleisch …

Die Kommissare Oberle und Schmitz können sich zunächst keinen Reim auf diesen Fund machen. Jedoch befindet sich auf diesem Fund eine Markierung, eine Zahlengruppe. Diese führt die Ermittler über Umwege zu einem seit langem gesuchten Kriminellen, dem russischen Söldner Wanja Koslow. Bei dem Versuch, diesen festzunehmen, kommt es zu einem Zwischenfall, bei dem ein Mitglied des SEK das Leben verliert.

Da findet man in Friedrichstadt, auf der Kirchfeldstraße, ein weiteres Stück Fleisch – inzwischen weiß man, dass es sich um einen Menschen handelt. Zeugen machen sich widersprechende, mysteriöse Angaben, die die Ermittler mehr verwirren als weiterbringen.

Bei einem illegalen Zutritt zu einem Steinbruch im Neandertal machen ein paar Jugendliche einen grausamen Fund: im Talsockel des Steinbruches liegen die Leichen zweier sehr alter Männer. Beide weisen Schussverletzungen auf, darunter jeweils eine, die ganz klar auf eine Hinrichtung hinweist. In der Gerichtsmedizin stellt Oberles und Schmitz‘ Freund, Dr. Ruprecht Vollmer, fest, dass die gefundenen Segmente von den beiden Toten stammen.

Mit Hilfe eines technischen Spezialisten entdecken die Polizisten ein weiteres Beweisstück, das erstmals eine neue Ermittlungsrichtung gibt. Aber erst ein zufälliges Zusammentreffen mit einer alten Frau bringt Oberle auf die richtige Fährte …

Rheinfeuer entstand unter dem Eindruck starker persönlicher Erlebnisse sowie langer Recherchen im Stadtarchiv, dem Landesarchiv und in den Dokumenten der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf. Dieser Roman ist eher in den Bereich „Docutainment“ einzuordnen, da hier Erlebnisse und Schicksale verschiedener realer Persönlichkeiten zu einigen fiktiven Personen verschmolzen wurden, die von einer Zeitzeugen, die man zu Recht die dunkelste unseres Landes und auch der Stadt Düsseldorf nennt.

***

Buchbeschreibung: Düssel-Krimi 04 - Rheinliebe

Der allseits beliebte und bekannte TV-Moderator Julian Sonntag verlässt früh am Morgen die Redaktionsräume des Senders, um sich ein wenig von der Nachtarbeit auszuruhen und auf Interviews im Rahmen der Modemesse CPD vorzubereiten. An seinem Fahrzeug findet er zum wiederholten Male einen liebevoll gestalteten Brief einer Verehrerin. Beim Verlassen der Tiefgarage der Schadowarkaden wird er aber jäh gestoppt: mitten auf der Fahrbahn liegt die bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte Leiche einer Frau. Das Opfer wurde offensichtlich mehrfach überrollt, sodass ein Verkehrsunfall mit Fahrerflucht ausgeschlossen werden kann.

Die Kommissare Oberle und Schmitz sind von ihrem Vorgesetzten mit einer Sonderaufgabe betraut worden: sie sollen einen neuen Kollegen als sogenannten „Durchläufer“ in die Arbeit des KK 11 einweisen. Da kommt der Mord in den Schadowarkaden gerade recht. Der neue Kollege erweist sich als regelrechter Glücksgriff, da er direkt aktiv in die Ermittlungsarbeit einsteigt.

Hauptproblem ist, dass bei der Leiche jegliche privaten Gegenstände fehlen. Offensichtlich befindet sich auch kein herrenloses Auto in der Garage. So stehen die Ermittler vor dem großen Problem, zunächst erst einmal die Identität des Opfers feststellen zu müssen. Mehr durch einen Glücksfall stoßen sie an einer Stelle auf einen zeugen, an der sie es am wenigsten erwartet hatten.

Der TV-Moderator erholt sich nur langsam von dem Schrecken, als ein weiterer Anschlag auf seine Lebensgefährtin verübt wird. Noch sieht man keine Sachzusammenhänge zwischen beiden Vorfällen, aber ein mehr als merkwürdiges Zusammentreffen lässt böse Ahnungen aufkommen.

Rheinliebe entstand mit Unterstützung der beiden Düsseldorfer Lokalmedien center.tv und Antenne Düsseldorf. Sehr hautnah beschreibt der Autor das alltägliche Geschäft in der nur scheinbar so heilen Glitzerwelt der Medien. Wesentlich tiefer steigt er in die gestörte Psyche einer Frau ein, der Begeisterung sich zu einer Obsession wandelt, die neben sich keine weitere Person duldet. Wie weit darf Liebe gehen … oder ist das überhaupt noch Liebe??? Diese Frage muss sich der Leser am Ende des Buches selber stellen – ebenso wie die Ermittler, deren menschliches Scheitern mit zu einer Katastrophe beiträgt.

***

Buchbeschreibung: Düssel-Krimi 05 - Rheinpänz

Die fünfte Jahreszeit ist angebrochen und während des Stadtteilumzuges in Lohausen verschwindet ein Kind. Das ist an sich nichts Besonderes, zumal das Kind bereits am nächsten Tag wieder auftaucht. Der Junge ist zwar unverletzt, kann sich aber an nichts erinnern und liegt katatonisch im Gerresheimer Krankenhaus. Was war der Grund für diese Tat? Liegt ein Missbrauch vor? Geht es um Menschenhandel? Sind dies die Auswüchse aus einem Sorgerechtsstreit?

Oberle und Schmitz tauchen mit ihren Freunden gemeinsam mitten in den bunten Trubel des rheinischen Karnevals unter. Während einer Sitzung der Weißfräcke in den Rheinterrassen verschwindet erneut ein Kind und die Beamten beteiligen sich zusammen mit der gesamten Karnevalsprominenz an der Suche nach dem Kind. Schnell wird klar, dass der Adjutant des Kinderprinzen nicht einfach abgehauen ist, sondern entführt wurde. Die Polizisten des zuständigen Kommissariats klärt Oberle und Schmitz darüber auf, dass es sich nunmehr um das dritte verschwunden Kind handelt, das nach gleichem Muster verschleppt wurde.

Nicht direkt an den Ermittlungen beteiligt, wenden sich die Ermittler wieder ihren eigentlichen Aufgaben zu. Am Rosenmontag begibt sich die verschworene Clique in die Altstadt, um den Rosenmontagszug zu bewundern. Nach dem Umzug will man sich noch einen „Absacker“ im Füchschen gönnen, da machen die beiden Kriminalisten einen grausigen Fund: mitten in der Düssel treibt die verstümmelte Leiche eines Kindes …

Wer Rheinpänz als reinen Karnevalskrimi betrachtet, wird sich spätestens ab Mitte des Buches getäuscht sehen. Die Fastnacht bildet den sicher wichtigen, aber nicht bestimmenden Rahmen für die nur teils fiktionale Geschichte rund um die verschwundenen Kinder. Der Autor hat hier mit sicherem Instinkt dem Zeitgeist nachgespürt und ein sozialpolitisch brisantes Thema aufgegriffen. Spätestens dann, wenn es um das große Geld geht, kann es sein, dass Menschen jegliche ethische Grundsätze fallen lassen und sich nur noch „bedienen“. Was aber, wenn solche Menschen auf einen Gegner stoßen, der nicht minder skrupellos ist und zudem noch über weitreichende Fähigkeiten in der Welt des Verbrechens verfügt?

***

Buchbeschreibung: Düssel-Krimi 06 - Rheinherz

Es ist ein wunderschöner Herbstmorgen an einem Samstag. Der Platzwart des Segelclubs am Hildener Elbsee findet ein mitten auf dem Gewässer treibendes Segelboot vor – in der Kajüte liegt die Leiche einer jungen Frau, ein Messer in der Brust.

Die Ermittler Oberle und Schmitz, der eine zugezogener Düsseldorfer, der andere Kölner aus Überzeugung, finden eine fast unnatürliche Familienidylle vor, als sie mit den Ermittlungen beginnen. Als sie jedoch an der Oberfläche kratzen, entdecken sie eine Scheinwelt, hinter der sich Angst, Konfliktunfähigkeit und Harmoniesucht verbergen. Der Zufall kommt ihnen zur Hilfe in Form einer Praktikantin, die ungefähr im gleichen Alter wie die Tote ist. Durch sie finden sie Zugang zu einer jugendlichen Subkultur, in der Außenwirkung alles und Empathie nichts ist.

Die Ermittlungen erweitern sich auf die Schule der Ermordeten. Eine Wand des Schweigens, eine Art mafiöse Omertà, erschwert das Erkennen von Tathintergründen. Keiner weiß etwas, keiner hat etwas gesehen. Nur wenige äußern sich, anonym und verängstigt. Die Kommissare haben offenbar in ein Wespennest gestochen, das von sozialen Netzwerken und wirtschaftlichem Status geprägt ist. Da findet sich eine Zeugin, die bereit ist zu reden. Doch warum? Will sie von sich ablenken? Indizien führen zu einem Täter aus dem nahen Umfeld, der sich zudem extrem verdächtig macht. War er es aber wirklich?

Der Roman endet in einem furiosen, mehr als überraschenden Showdown, der immer wieder Kehrtwenden nimmt.

***

Buchbeschreibung: Düssel-Krimi 07 - Rheinkastanie

Kinder finden beim Spielen an der Himmelgeister Kastanie die Leiche eines missbrauchten zwölfjährigen Mädchens. Die Ermittler des KK 11 suchen nach dem Täter im engeren familiären und sozialen Umfeld der Toten.

Ein junger Journalist erfährt von einem älteren Kollegen, dass dieser Ort seit alters her eine mystische, teils bedrohliche Wirkung hat. Der Reporter steigt tiefer in die Geschichte der Himmelgeister Kastanie ein und stellt fest, dass hier immer wieder menschliche Tragödien stattfanden. Seine Recherchen bringen ihn in gefährliche Nähe zu Menschen, die ohne Skrupel ihrer Leidenschaft frönen.

Da verschwindet während eines Mittelaltermarktes auf Schloss Eller ein Mädchen, das der Toten erschreckend ähnlich sieht. Die Kommissare Oberle und Schmitz fühlen sich an einen früheren Fall erinnert ...

Dabei haben sie parallel mit erheblichen privaten Problemen zu kämpfen, die nicht ohne Einfluss auf ihre Arbeit bleiben.

Der bis heute nicht zweifelsfrei geklärte Tod zweier Jungen aus dem Jahr 1972 in unmittelbarer Nähe der Himmelgeister Kastanie war der Auslöser für diesen Roman, in dem der Autor über Hintergründe spekuliert und Querverbindungen zur Gegenwart herstellt. Dabei spielt die teils unheimliche Atmosphäre der Örtlichkeit eine wichtige Rolle.

***

Buchbeschreibung: Düssel-Krimi 08 - Rheinstadion

2. Bundesliga Rückrunde, Fortuna Düsseldorf tritt gegen Dynamo Dresden an. Es geht um viel: die Ehre, die Revanche für das verlorene Spiel in der sächsischen Landeshauptstadt und den Klassenerhalt. Die Stimmung ist gut, die Arena füllt sich… und das Hotel ist ausgebucht mit Mitarbeitern eines Versicherungskonzerns, der hier eine Jahrestagung abhält. Der Stadionsprecher beginnt seine Ansagen, doch dann…

Eine riesige Explosion erschüttert die Arena. Panik bricht aus, und die Situation gerät außer Kontrolle. Ein terroristischer Hintergrund liegt nahe und die Generalbundesanwaltschaft und das BKA bilden eine Sonderkommission. Mit deren Leiter legen sich die Kommissare Oberle und Schmitz an, denn DIES ist IHRE Stadt…

Auf dem Weg zur Klärung des Falles müssen die Ermittler einige Haken schlagen. Dabei hat Oberle ein privates Problem, das ihn überaus belastet.

***

Buchbeschreibung: Düssel-Krimi 09 - Rheindämon

Zwei Jahre hat Jörg Marenski sich Zeit gelassen, den neunten Band der Düssel-Krimis fertigzustellen. Damit hat er die Geduld seiner Fans sicher auf eine harte Probe gestellt.

"Die Recherche nimmt bei mir wie üblich relativ lange Zeit in Anspruch, keine Frage. Dass es dieses Mal auch mit dem Schreiben länger gedauert hat, hat mehrere Gründe: zum einen wollte ich ein Herzensprojekt fertigstellen, die Sammlung von Krimis, Kurzgeschichten, etc. nach Liedern der Rocklegende Achim Reichel (Titel: Der Spieler). Zum anderen bereitete mir Rheindämon auch deshalb Probleme, weil es eben auch um meine eigenen Dämonen geht", weiß der Autor zu berichten.

Man darf also gespannt sein, ob sich das Warten gelohnt hat ...

Alt bekannte Protagonisten wie die Kommissare Oberle und Schmitz oder der Forensiker Dr. Vollmer sind natürlich wieder dabei. Und eine, von manchen Fans schmerzlich vermisste, Hauptperson, die Psychologin Sarah Rose, kehrt an den Schauplatz der Düssel-Krimis zurück.

In kurzen Zeitabständen kommt es an verschiedenen Stellen in Düsseldorf zu grauenhaften Zwischenfällen, von denen zwei tödlich enden. Sie scheinen nichts gemeinsam zu haben, außer der Tatsache, dass alle vermeintlichen "Täter" nach den Geschehnissen in einen komaähnlichen Zustand gefallen sind. Oberle und Schmitz sehen zunächst keinen Zusammenhang, zumal ihnen nicht alle Vorfälle bekannt sind.

Also ist es dieses Mal an Dr. Vollmer, den Ermittlungen neuen Schwung zu bringen. Dabei hat Oberle momentan genug mit sich selbst zu tun. Seine Albträume werden intensiver, häufiger und auch obsessiver. Was davon ist Teil seiner eigenen Persönlichkeit, was ist den Medikamenten geschuldet, die sein künstliches Koma auslösten? Schmitz sieht keine andere Möglichkeit, seinem Freund zu helfen, als die Psychologin Sarah Rose einzuschalten, einst Oberles Lebensgefährtin. Die Trennung der beiden verlief alles andere als harmonisch und daher ist ein Erfolg dieses Komplotts fraglich.

Fiktion und Realität wechseln einander ab, sodass den Lesern/innen ein breites Potpourri an spannenden Momenten, emotionalen Ausbrüchen und erschreckenden Ereignissen geboten wird.

Und mehr als einmal wird man sich fragen: wieviel Marenski steckt in Oberle? Eine Frage, die wohl nur der Autor selbst beantworten kann ...
 
Zurück
Oben Unten