Jonathan Lethem Autor 

henrystorm

LifeTime Premium
Registriert
Feb. 2021
Beiträge
10.967
Jonathan Lethem

JLethem.webp

Jonathan Lethem, geboren 1964 in New York, ist Autor zahlreicher Romane, darunter die Brooklyn-Romane »Motherless Brooklyn« und »Die Festung der Einsamkeit«. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. den »National Book Critics Award«, den »Gold Dagger« und das »MacArthur Fellowship«. Lethem hat am Pomona College in Südkalifornien die Professur für Creative Writing inne. Zurzeit lebt er mit seiner Familie in Kalifornien.

--> Weiterführende Informationen und Bezugsquellen per Konversation <--​
  • Rules:
  • Nette Konversation mit Titel: Jonathan Lethem
  • Link vom Thema mit in die Konversation
  • Keine Anfrage für User unter 6 gezählten Beiträgen (Neuling)
 
Titel: (alle von diesem(r) Autor(in) hier angeführten Titel in DE)

Jonathan Lethem - Der Garten der Dissidenten
Jonathan Lethem - Der Stillstand
Jonathan Lethem - Der wilde Detektiv
Jonathan Lethem - Chronic City
Jonathan Lethem - Knarre mit Begleitmusik
Jonathan Lethem - Interview mit Bob Dylan (Essays, Feuillton, Literaturkritik, Interviews)

Der Stillstand:
Seit dem Stillstand lebt Journeyman zurückgezogen mit seiner Schwester Maddy auf einem Bio-Bauernhof in Maine. Der Stillstand kam plötzlich. Autos, Waffen, Computer und Flugzeuge funktionierten nicht mehr und schon war die Gesellschaft im Eimer. Was ganz okay ist, bis Todbaum mit seinem irren Atom-Gefährt auftaucht. Hochamüsant, äußerst gegenwärtig - Lethem at his best!
Vor dem Stillstand hatte Journeyman ein gutes Leben, nun hilft er dem Metzger von East Tindwerwick in Maine und liefert die Lebensmittel aus, die seine Schwester Maddy auf ihrer Bio-Farm anbaut. Doch dann taucht sein alter Freund Todbaum wieder auf, mit einem Fahrzeug namens Blue Streak: einem atombetriebenen Tunnelbagger. Todbaum ist einer der mächtigsten Männer in Hollywood, seine Motive sind unklar, aber seine Art ist so unangenehm wie eh und je. Was auch immer Todbaume vorhat, es könnte an Journeyman liegen, ihn aufzuhalten. Der Stillstand vereint knisternde Prosa, schnellen Witz und ein großes Herz.

Der wilde Detektiv:
Als die arbeitslose Phoebe Siegler erfährt, dass die Tochter ihrer besten Freundin vermisst wird,
bricht sie von Brooklyn aus auf, um in der kalifornischen Provinz nach dem Teenager zu suchen.
Im dunklen Herzen der Wüste trifft sie auf Aussteiger, die jenseits von Recht und Gesetz in Stammesgruppen leben.
Der Einzige, der ihr Zugang zu diesen ehemaligen Hippie- Kommunen verschaffen kann, ist Charles Heist - genannt der »wilde Detektiv«.
Nach dem Wahlsieg von Donald Trump kündigt Phoebe Siegler ihren Job bei einem Radiosender, weil sie sich mit schuldig fühlt,
dass es so weit gekommen ist.
Als sie der Hilferuf ihrer Freundin Rosalyn erreicht, fliegt sie nach Kalifornien, um deren Tochter Arabella zu finden.
Sie landet in einer Stadt am Rande der Wüste, zu deren merkwürdig zusammengewürfelten Bewohnern auch Charles Heist gehört, den sie den wilden Detektiv nennt.
Ihre gemeinsame Suche führt die beiden in die gefährliche Gesellschaft der Stämme, die dort ohne Stromversorgung autonom leben.
Während Phoebe und der wilde Detektiv mehr über das verschwundene Mädchen herausfinden, geraten sie in immer größere Lebensgefahr.
All dies in einer Zeit, in der es wegen Donald Trump und des Todes von Leonard Cohen sowieso nicht viel zu feiern gibt.

Interview mit Bob Dylan:
September 2006. Bob Dylan hatte gerade das Kapitel »Modern Times« aufgeschlagen. Schriftsteller Jonathan Lethem bekam die Möglichkeit, den Mann hinter dem Trugbild kennenzulernen. Die vier Aufzüge zeichnen ein authentisches Bild des Künstlers und Nobelpreisträgers. Er räumt mit Vorstellungen auf, erklärt, warum er auf Konzerten lieber mit Musik eine Verbindung zum Publikum herstellt. Und erzählt, warum ihn die Kritik seiner »Chronicles« zu Tränen rührt, die Kritik an seiner Musik aber kalt lässt. Besonders sein gespaltenes Verhältnis zu Aufnahmen seiner Songs spürt man in dem Gespräch, denn die wahren Fans trifft er nach eigener Aussage abends bei seinen Konzerten.
 
Zurück
Oben Unten