Wei, oh Wei
und...
Mc Kilroy redet mal wieder Tacheles xD
Aber... @ Ricarda
Mach Dir bitte erst einmal
wirklich (pleeease) deutlich klar
- die Therapie scheint das Thema noch nicht ausreichend behandelt zu haben

-
dass der Kopf das größte (steuernde) "Sexualorgan" ist.
Jaaaa, manche sind da anderer Meinung, vor allem, wenn ihr primäres Gechlechtsorgan größer ist, als ihre intellektuelle Potenz;
aber es heißt ja auch nicht umsonst "Dumm fickt gut"
Sexuelle Befriedigung ist biologisch gesehen eine rein egoistische Angelegenheit.
Sie kann - und sollte

- zwar optimaler Weise schon auch geteilt werden...
Aber "erzwingen" - weder körperlich noch gedanklich - kann man dies eben nicht.
Sowohl bei ihm als auch bei Dir spielt sich dermaßen viel dazu im Kopf ab
- und ihr seid da ja beileibe nicht die Einzigen -
dass Eure eigenen Bedürfnisse dabei schlicht zu kurz kommen.
Wenn aber Verzicht zu derartigen Exzessen führt, stimmt eben nicht nur bei Dir, sondern auch bei ihm etwas nicht

Symphatien und Vertrauen haben etwas mit Freundschaft und vllt. noch Liebe zu tun...
Sexualität läuft aber eben nicht nur nach derartigen Prämissen.
Hier ist kurzzeitiges Feedback gefragt, wobei schon kleinste Abweichungen zum "Desaster" führen können...
Was eben zu "Verkleinerungen" bzw. "Verengungen" führt
Ich z.B. habe viele Frauen geliebt, aber nicht mit allen hatte ich auch sexuellen Kontakt,
vor allem dann nicht, wenn man wie Du z.B. die Penetration soweit als Bedingung dafür ansieht

Wenn Du Dich ihm und auch er sich Dir gegenüber nicht "öffnen" kann, dann stimmt eben grundsätzlich zwischen Euch
beiden etwas nicht !
Hier ist eben das Moment der Gleichzeitigkeit, für mich zumindest. zumeist entscheidend gewesen.
Und je mehr man sich in solchen Momenten auch und vor allem "im Kopf" befindet, je seltener stellt sich dieses "Wunder" auch ein.
Druck, egal von welcher Seite oder wie auch immer geartet, ist dabei fast nie hilfreich.
Wer zudem immer "kann", ist auch in seltensten Fällen in der Lage, sich davon sogar mal bewusst zu "befreien"...und andere in seine Wünsche mit zu integrieren.
Wenn aber der sexuelle Egoismus sich so offen in Abwendung und Sprachlosigkeit äussert,
solltest Du eben nicht nur Defizite bei Dir suchen
Zumeist ist dies auch ein Zeichen von "Oberflächlichkeit" und geringer Verlässlichkeit...
Auch in der Beziehung bzgl. Rücksichtnahme und Einfühlungsvermögen
Zitat Mc Kilroy >
Mir auch

, aber eher bzgl. seiner indifferenten Haltung Dir gegenüber
Dein eigenes Verhalten bzgl. eigenem Verzicht, Rücksichtnahme gegenüber anderen und auch die Bereitwilligkeit, sich den Wünschen Anderer zu "beugen",
kannst Du vmtl. selbst noch am besten beurteilen...sofern Du Dir gegenüber "ehrlich" bist
Das allerdings Dein jetziger Partner auch reichliche Defizite darin hat, seine Bedürfnisse klarer UND reflektierter zu äußern, ist auch nicht gerade das Gelbe vom Ei in einer "offenen", ehrlichen Beziehung.
Egal, ob man nun verheiratet oder sonst wie organisiert ist, gelle
Euer jetziges Leben scheint mir insofern vorrangig von eigenen und/oder gegenseitigen Schuldzuweisungen geprägt.
Ob hierbei nun noch ein "organiserter" sexueller Verzicht das ab probate Mittel ist,
scheint mir auch eher zweifelhaft.
Verzicht bedeutet doch das bewusste Auslassen von etwas Angenehmen ...
wohlgemerkt aber vorrangig erst einmal für Dich selbst
think about it

lg
muesli