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Imre Kertész

Imre Kertész (geboren am 9. November 1929 in Budapest; gestorben am 31. März 2016 ebenda) war ein ungarischer Schriftsteller jüdischer Abstammung.
Er erhielt 2002 den Nobelpreis für Literatur.
Imre Kertész wurde am 9. November 1929 in Budapest geboren. Wegen seiner jüdischen Abstammung wurde er mit vierzehn Jahren im Juli 1944 (im Verlauf eines gegen Miklós Horthy gerichteten Gendarmerieputsches in Budapest, der aber letztlich scheiterte) über Auschwitz in das Konzentrationslager Buchenwald und in dessen Außenlager Wille in Tröglitz/Rehmsdorf bei Zeitz verschleppt. Am 11. April 1945 wurde er befreit und kehrte nach Budapest zurück. Diese ihn zeitlebens prägende Zeit im Lager verarbeitete er zuerst in dem 1973 vollendeten Roman eines Schicksallosen.
1960 begann er mit der 13-jährigen Arbeit an dem Buch Roman eines Schicksallosen, das zu einem der bedeutendsten Werke über den Holocaust zählt und das seinen Ruhm begründete. Die meisten seiner Texte sind autobiographisch inspiriert.
Eine breitere Rezeption seiner Arbeit setzte erst nach der Wende von 1989 ein. Endlich wurde er auch im Westen bekannt (wobei die Kritikerin Eva Haldimann schon seit März 1977 in der Schweizer Neuen Zürcher Zeitung Rezensionen seiner ungarischen Veröffentlichungen schrieb), seine Werke wurden übersetzt, und er hatte zum ersten Mal ein größeres Publikum.
2002/2003 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin, von dem er eine Förderung zur Fertigstellung seines Romans Liquidation erhielt. Im Oktober 2002 wurde Kertész mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
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cu, Suri

Imre Kertész (geboren am 9. November 1929 in Budapest; gestorben am 31. März 2016 ebenda) war ein ungarischer Schriftsteller jüdischer Abstammung.
Er erhielt 2002 den Nobelpreis für Literatur.
Imre Kertész wurde am 9. November 1929 in Budapest geboren. Wegen seiner jüdischen Abstammung wurde er mit vierzehn Jahren im Juli 1944 (im Verlauf eines gegen Miklós Horthy gerichteten Gendarmerieputsches in Budapest, der aber letztlich scheiterte) über Auschwitz in das Konzentrationslager Buchenwald und in dessen Außenlager Wille in Tröglitz/Rehmsdorf bei Zeitz verschleppt. Am 11. April 1945 wurde er befreit und kehrte nach Budapest zurück. Diese ihn zeitlebens prägende Zeit im Lager verarbeitete er zuerst in dem 1973 vollendeten Roman eines Schicksallosen.
1960 begann er mit der 13-jährigen Arbeit an dem Buch Roman eines Schicksallosen, das zu einem der bedeutendsten Werke über den Holocaust zählt und das seinen Ruhm begründete. Die meisten seiner Texte sind autobiographisch inspiriert.
Eine breitere Rezeption seiner Arbeit setzte erst nach der Wende von 1989 ein. Endlich wurde er auch im Westen bekannt (wobei die Kritikerin Eva Haldimann schon seit März 1977 in der Schweizer Neuen Zürcher Zeitung Rezensionen seiner ungarischen Veröffentlichungen schrieb), seine Werke wurden übersetzt, und er hatte zum ersten Mal ein größeres Publikum.
2002/2003 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin, von dem er eine Förderung zur Fertigstellung seines Romans Liquidation erhielt. Im Oktober 2002 wurde Kertész mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
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