littleprof
Urgestein
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- Feb. 2005
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Soziale Medien machten junge Menschen krank und beeinträchtigten ihre Entwicklung - das scheint mittlerweile gesicherte Erkenntnis zu sein.
Die Politik sucht die Lösung bei der Knebelung der Medienanbieter, was sicher ein Mosaikstein beim Kinder- und Jugendschutz ist. Entscheidender und auch leichter zu beeinflussen ist das (Vorbild-)Verhalten der Eltern, die aber leider gravierend versagen, was Social Media und Bildschirmnutzung angeht. Sie müssten Grenzen setzen und selbst Vorbild sein, was leider viel zu selten passiert.
Sie machen es nicht, oder sie scheitern beim Versuch, Regeln durchzusetzen. Wenn man sich in Wartezimmern von Ärzten umschaut, kleben dort Eltern und Kinder an ihren Smartphones. Schon Kleinkinder haben Kopfhörer auf und ein Tablet vor der Nase. Es gibt den Trend, noch kleinere Kinder mit den Geräten abzulenken, so klagen Kinderärzte.
Es passt zu der Tendenz von Eltern, zunehmend Verantwortung für ihre Plagen an externe Institutionen auslagern. Ob es um Schwimmen, Manieren, Fahrradfahren oder Sexualerziehung geht - während meiner Kindheit wurden diese Dinge in der Familie geregelt, jetzt sollen es hauptsächlich Schule und Politik richten.
Ist das nur mein persönlicher Eindruck oder traurige Realität?
Wenn letzteres stimmt - wie kommen wir da wieder raus?
Die Politik sucht die Lösung bei der Knebelung der Medienanbieter, was sicher ein Mosaikstein beim Kinder- und Jugendschutz ist. Entscheidender und auch leichter zu beeinflussen ist das (Vorbild-)Verhalten der Eltern, die aber leider gravierend versagen, was Social Media und Bildschirmnutzung angeht. Sie müssten Grenzen setzen und selbst Vorbild sein, was leider viel zu selten passiert.
Sie machen es nicht, oder sie scheitern beim Versuch, Regeln durchzusetzen. Wenn man sich in Wartezimmern von Ärzten umschaut, kleben dort Eltern und Kinder an ihren Smartphones. Schon Kleinkinder haben Kopfhörer auf und ein Tablet vor der Nase. Es gibt den Trend, noch kleinere Kinder mit den Geräten abzulenken, so klagen Kinderärzte.
Es passt zu der Tendenz von Eltern, zunehmend Verantwortung für ihre Plagen an externe Institutionen auslagern. Ob es um Schwimmen, Manieren, Fahrradfahren oder Sexualerziehung geht - während meiner Kindheit wurden diese Dinge in der Familie geregelt, jetzt sollen es hauptsächlich Schule und Politik richten.
Ist das nur mein persönlicher Eindruck oder traurige Realität?
Wenn letzteres stimmt - wie kommen wir da wieder raus?
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