Klimaerwärmung Diskussion 

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sAerdnA

Mich würde interessieren ob ihr glaubt, das es die "Klimaerwärmung" wirklich gibt und ob diese durch den Menschen verursacht ist. Es gibt ja auch kosmische Theorien wie etwa Sonnenaktivitätszyklen.
Wenn sie von uns Menschen verursacht ist, glaubt ihr sie ist noch in den Griff zu bekommen?

Andreas
 
Dass es sie gibt, lässt sich kaum bestreiten, man kann zwar die Voraussagen in Frage stellen aber nicht die Klimaerwärmung der letzten Jahrzehnte.
Dass sie von Menschen verursacht wird, bezweifle ich. Man muss sich nur mal die Mengen vor Augen halten. Hautsächlich wird CO2 als "Klimakiller" beschuldigt. CO2 hat einen Anteil von 0,038% in der Atmosphäre, von diesem Anteil ist ein auch wiederum kleiner Anteil, 2-4% hört man meistens, vom Menschen verursacht. Diese 2-4% in 0,038% CO2 in unserer Atmosphäre sollen nun Temperaturanstiege von mehreren °C verursachen.
Auch bezweifel ich, dass der Mensch in der Lage ist, das Klima - in welche Richtung auch immer - zu steuern. Dass nun effiziente Technologien den Klimawandel abmildern oder verhindern können, halte ich für abwegig. Die Mengen an CO2, die ganz natürlich durch Verwesung, Vulkanismus etc. ausgestossen werden und auch nicht komplett konstant verlaufen, werden gerne außer Acht gelassen.
Man stellt es in den Medien gerne als Fakt dar, dass alleine der Mensch die Schuld trägt und dies in der Wissenschaft nicht angezweifelt wird. Es gibt aber durchaus auch Wissenschaftler, die das alles in Frage stellen oder komplett ablehnen. Nur lässt sich mehr Geld mit Schlagzeilen machen, die Sintfluten und ähnliche Katastrophen voraussagen, auch macht der Staat lieber Geld für solche Forscher locker, die meinen, sie könnten Klimakatastrophen erforschen und nachweisen, nicht aber für solche, die eben das Gegenteil beweisen.
 
Grundsätzlich bin ich der selben Meinung. Ich denke wir Menschen nehmen uns generell zu wichtig. Ich bin sehr verwundert, dass mit allen heute zur Verfügung stehenden technischen und wissenschaftlichen Möglichkeiten keine eindeutigen Ergebnisse zu diesem Thema vorliegen.
Traurig die Tatsache, dass Studien und Forschungsergebnisse nie wirklich ungefärbt sind - immer stecken handfeste Interessen, Politik und Geld dahinter. Insbesondere sind Studien immer auf ein kleines Detail fokussiert und es kommt nie zur Vernetzung zum großen Ganzen - der Wahrheit.
 
sAerdnA schrieb:
Ich denke wir Menschen nehmen uns generell zu wichtig.
Wie wahr :D

Aber mal back 2 topic ;)
sAerdnA schrieb:
...ob ihr glaubt, das es die "Klimaerwärmung" wirklich gibt und ob diese [auch] durch den Menschen verursacht ist.

Wer den Klimawandel grundsätzlich verleugnet,
hat sich vmtl. noch nie mit geo-meteorologischen Daten beschäftigt ;)
Hierzu gibt es zudem fundierte Studien, die man sich eben nur einmal (auch im Net) besorgen und eben gewissenhaft durchlesen muss.
Nur auf "gewisse" Medienberichte würde ich mich dabei aber auch nur relativ vereinzelt stützen ;)

Zur Verleugnung der menschlichen Einflussnahmen auf diverse Prozesse auf diesem Globus kann ich mich inzwischen allerdings nur mehr als wundern :D
Neben Kohlenstoffdioxida gibt es ja auch noch so einige andere klimarelevanten Gase, die der Mensch teilweise sogar erst im letzten Jahrhundert künstlich in Umlauf gebracht hat (FCKW's etc.)
Und da die Steigerungen des derzeit in die Atmosphäre frei gesetzten Methans eben jetzt auch maßgeblich vom Menschen herrührt (Massentierhaltung etc.), wird wohl auch gerne unterschlagen ;)
Dabei spielt es derzeit kaum eine Rolle, dass alle oben genannte Gase in viel größerer Anzahl noch gebunden im Boden oder dem Meer vorliegen.
Unserer Ökosystem ist eben vernetzt und korreliert mit den jeweils gegebenen Umweltzuständen, wie Luft und Wassertemperatur etc.pp.

Na ja...
aber bevor ich mir dazu hier die Finger weiter wund tippe ....
Hierzu ist ja auch hier im Board schon so einiges geschrieben worden ;)

http://www.freesoft-board.to/f29/di...ichtig-275410.html?highlight=Klimaerw%E4rmung
http://www.freesoft-board.to/f356/umweltschutz-klimaschwindel-226445.html?highlight=Klimaerw%E4rmung
http://www.freesoft-board.to/f356/u...ermung-164058.html?highlight=Klimaerw%E4rmung
http://www.freesoft-board.to/f275/a...r-welt-200251.html?highlight=Klimaerw%E4rmung
http://www.freesoft-board.to/f356/e...uellen-235451.html?highlight=Klimaerw%E4rmung
http://www.freesoft-board.to/f356/u...r-welt-236748.html?highlight=Klimaerw%E4rmung
etc.pp.

Aufwachen wäre bei Einigen wohl eher angesagt,
als bequemes Anzweifeln :muesli:

muesli
 
Daß es die Klimaerwärmung gibt,ist mit Sicherheit unbestritten. Ob sie aber NUR vom Menschen ausgelöst wurde,möchte ich aber sehr stark bezweifeln. Klar,der Mensch ist an dem Ganzen sicher nicht unschuldig, aber ob er der Hauptschuldige ist, wird sich kaum beweisen lassen.
Was ich aber an der ganzen Sache echt gut finde, ist die Ökostromförderung (BRD) und die Solarförderung in Österreich.
Auch die Alternativernergien wie Fernwärme, Pellets oder Hackschnitzel hätten sich anders wohl kaum durchgesetzt.
Somit bringt es auch der Allgemeinheit etwas dank der vielen Förderungen und wir werden vom Erdöl ein wenig unabhängiger. Alleine das betrachte ich schon als positiv.
Wir haben zumindest jetzt die Chance, daraus etwas zu machen.

MfG
knitspacer
 
Ich hatte mich eigentlich riesig darüber gefreut, dass das Klima nun endlich wärmer werden soll. Schluss mit den kalten Wintern und den kühlen Sommern. Endlich kein Geld mehr für Winterräder ausgeben, weg mit den Winterklamotten. Ich könnte noch viel mehr aufzählen.

Aber nun kommen Merkel & Co. und sagen: "Nix da, das werden wir verhindern". :fuck:

Spass beiseite, aber mit den Horrormeldungen über eine Klimaerwärmung wird eine ganz gezielte Politik betrieben. Der Pöbel wird darauf eingestimmt, Geld für zusätzliche Abgaben und Steuern locker zu machen. Die meisten Wissenschaftler sind von der Politik bestochen worden, um Horrorszenarien zu entwerfen, um unter den Menschen Angst zu verbreiten.

Tatsache ist, dass Klimaerwärmungen, wie die Erdgeschichte es bewiesen hat, nicht zu Katastrophen führt. Wenn, dann nur für die Menschen selbst, aber keineswegs für die Natur. Letztere wird sich problemlos darauf einstellen können. Eisbären werden nicht aussterben, wenn sie nicht mehr auf ihren Eisschollen rumlatschen können.

Da die Klimaerwärmung kein plötzliches und unerwartetes Ereignis ist, könnte der Mensch sich auch darauf einstellen. So z.B. müssten potentielle Überflutungsgebiete verlassen werden. Das allerdings ist schon eine Katastrophe. Wer soll denn dann die landlosen Holländer aufnehmen?
 
Klar gibts die, nur warum Deutschland da mit Feinstaubplaketten usw anfängt bringt 0.
China allgemein Asien sind doch (auch USA) die größten verpeste.
Was will da Deutschland groß helfen.
 
In unserem Erdkunde-LK haben wir uns auch eine Zeit lang mit der KLimageschichte beschäftigt.
Und natürlich gab es früher, genau so wie heute Kalt-und Warmzeiten.
Zum einen natürlich die unveränderlichen nichtanthropogenen Faktoren (Schiefe der Ekliptik, Exzentrizität, geringere Sonnenaktivität), die eben einfach stattfinden und keiner weiß genau warum überhaupt (so wie bei El Niño :D).
Auf der anderen Seite dann natürlich der Mensch.
Erhöhter CO2 Ausstoß, Wälder werden vernichtet, FCKWs und noch 100 andere Faktoren.

Und eben diese anthropogenen Faktoren beeinflußen die sowieso schon vorhandene Klimaerwärmung erheblich.
Sie wird eben beschleunigt.
Man darf sich aber auch nicht von Filmen wie "An incovenient truth" zu sehr beeinflussen lassen, die die Menschen wachrüttlen wollen und teilweise doch sehr pessimistisch sind.
Ohnehin lässt sich keine genau Aussagen über das Klima in 50 Jahren machen.
Wer weiß, vielleicht bricht wieder ein Supervulkan aus und dann ist sowieso Ende.

Als Fazit habe ich keine Ahnung was ich schreiben soll, denn der Klimawandel wird wohl noch stärker werden, aber wie gesagt, nichts genaues weiß man nicht.
 
Klar gibts die, nur warum Deutschland da mit Feinstaubplaketten usw anfängt bringt 0.
Warum wird in dem Zusammenhang eigentlich ständig die Feinstaubplakette erwähnt? Die hat nämlich tatsächlich gar nichts mit CO2, Treibhausgasen oder Klimaerwärmung zu tun. Die regelt nur die Feinstaub-Emissionen in Ballungsgebieten, damit man in Großstädten nicht zu sehr mit Feinstaub konfrontiert wird, der Lungenerkrankungen und weitere Krankheiten begünstigt.

Man darf sich aber auch nicht von Filmen wie "An incovenient truth" zu sehr beeinflussen lassen
Überhaupt finde ich, dieser Film hat in der Klimadiskussion absolut nichts verloren, ich halte ihn für reine politische Propaganda. Der Film ist sowas von emotional, dass er eine rationale Anschauung des Themas kaum möglich macht. Dazu die ständigen Witze und Geschichten von Al Gore, oder die Bilder von Stürmen und herabfallenden Gletschern... Welche Aussagekraft sowas nun haben soll, weiß ich wirklich nicht.
Gerade diese Herangehensweise bei der Klimaerwärmung, dass man nämlich einfach Videos von Umweltkatastrophen zeigt (die es schon immer gab) oder herabfallende Gletscher (die, in Grenzen, auch ganz natürlich sind) lässt mich an der ganzen Sache zweifeln.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das mit dem CO2 Ausstoß ist ja alles schön und gut, aber da sollte man mal zurückgucken, was vor uns so war. Es kann nur bis zu einem bestimmten Punkt CO2 ausgestoßen werden, weil irgendwann der Kohlenstoff nicht mehr ausreicht. Und durch die erhöhte Temperatur kommt es dann wiederum zu schnelleren Verwesungen usw. Schon allein das ganze Erdöl was wir als "Fossilen Brennstoff" einordnen, war ja mal vor einigen tausend Jahren organische Substanz. Und wenn irgendwann durch irgendeinen Grund Plankton in übermengen abstirbt und sich am Meeresboden absetzt und sich dann noch andere Schichten darüber setzen, ist schon wieder eine Menge CO2 konserviert und irgendwann kommt es wieder zu Erdöl und genauso ist das auch mit Gas, Kohle und all den anderen Energieträgern. Ich bin der Meinung, dass wir Menschen durch die schnellere Umwandlung zurück in CO2 einen ganz natürlichen Prozess, der vor Jahrtausenden schon mal war wieder von vorn beginnen lassen, bis es irgendwann wieder so kühl ist, dass sich kaum neue Pflanzen bilden. Vorrausgesetzt der Mensch setzt auf Dinge wie Solarenergie etc., sobald die Fossilen Rohstoffe komplett aufgebraucht sind.
 
Seltsam,
wie hier mit manchen Fakten jongliert wird ;)
Und dies ohne klar abgegrenzten anthropologischen Bezug :weg:

Klar hat es Klimaschwnkungen u.a. auch auf Grund "natürlicher" Freisetzungen von Klimagasen (CO2, Methan etc.) oder auch planetaren wie solaren Veränderungen gegeben.

Aber in welcher dieser Phasen war der Mensch überhaupt da schon existent
bzw. wie äußerten sich diese Veränderungen bei seinem Vorhandensein dann auf seine konkrete Lebenssituation :ööm:
Massivste Völkerwanderungen, das Aussterben bzw. die Verringerung der eh damals viel geringeren Population von Menschenwesen etc.pp. war damit zwangsläufig verbunden.

Wenn man hier schon wissenschaftliche Fakten aufzählt,
sollten die Korrelationen (untereinander) auch vollständig benannt werden :D

Derzeit
- bei einer Populationsdichte von 6 Milliarden (noch steigend)
- der fortwährenden Vernichtung von "Lebensraum" für Menschen, Pflanzen und Tieren,
eben durch Erosion, Versteppung, Überschwemmungen, Abholzung UND Belastung durch Umweltgiften etc.pp.
- und begrenzten bzw. schwindenden Ressourcen

kann von einem reellen Vergleich zu früheren Klimaextremen doch wohl kaum noch die Rede sein ;)

Aber das ist ja das A-typische an den meisten Menschen.

Augen zu und durch ;)
Auch wenn's vllt. schief geht...Zumindest für manche "Species"...
Außer uns natürlich :D

Na ja, nicht für Alle wird eben immer Alles galaktisch gut :D

muesli
 
betrachten wir den normierten Anstieg diverser relevanter Größen seit Beginn der Industrialisierung, liegt ein
verschulden der Menschheit mehr als nahe. Alles andere was hier (und sonstwo) als Fakten angeführt wird,
betrachte ich als Polemik. Betrachtet man das umkippen von Gewässern, stellt man mit Schrecken fest, dass
selbst essentielle Veränderungen großen Einfluss haben; und die Atmosphäre ist nichts anderes, nur der Nachweis
ist schwieriger, denn der ist erst möglich wenn das 'Kind bereits in den Brunnen gefallen ist'.
 
Ich denke, es ist einfach bequemer anzunehmen, dass die Klimaerwärmung nicht durch den Menschen verursacht wird. Würde man die Verantwortung dafür übernehmen wäre man ja quasi in der Pflicht sich entsprechend zu verhalten und einiges an seinem Lebensstil zu ändern. Von daher ist man einfach geneigt denen zu glauben die sagen, natürliche Ursachen würden hinter der Klimaerwärmung stecken, glauben tu ich aber etwas anderes. In den Griff kriegen könnte man es jetzt vielleicht noch, aber dafür müsste der Großteil der Menschheit auch sein Verhalten ändern.
 
CO2 herzunehmen und als Klimakiller zu bezeichnen, ist wie China für Hungernöte als Sündenbock herzunehmen.

Es gibt genug das dagegen Spricht und ich habe keinen Bock hier jetzt einen Absatz von einer Seite zu schreiben, die das wiederlegt, da es jeder selber leicht im I-net finden kann...
 
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