Hatte es der Threadstarter geschafft, sich eindeutig auszudrücken, anstatt um den heißen Brei herumzureden, die Diskussion hätte einen anderen Verlauf genommen oder man hätte sie sich gleich erspart. 'Einzelheiten erspare ich mir.'
Wenn man jedesmal über eine Sperrung oder ein Verbot nachdenken will, wenn man etwas für krank hält, dann wäre das Internet bald leer. Es ist kein Maßstab, inwieweit man persönlich etwas als weit außerhalb der Norm ansieht oder gar unreife Prahlereien und Geltungsbedürnis-Exzesse als Tabu ansieht. Ohne diese 'kranken' Auswüchse vieler Egomanen sowie den dazugehörigen Voyeurismus der Zuschauer könnten Plattformen wie YouTube einpacken. Da macht es auch nichts, wenn der eine oder andere nocht etwas mehr über das Klassenziel hinausschießt.
Für eine Strafbarkeit sowie die daraus resultierenden Folgen ist übrigens relevant, ob es am Standort des Servers strafbar ist. Wenn aber schin hier in Deutschland strittig ist, ob es sich tatsächlich um strafbare Inhalte handelt, um wieviel mehr ist es dann strittig, inwieweit es woanders oder gar global strafbar bzw. geächtet ist. Auf der sicheren Seite ist man international gesehen eigentlich nur bei Kinderpornografie, alles andere ist national deutlich unterschiedlich.
Einmal ganz abgesehen davon, daß der Verzehr von Menschenfleisch hierzulande vielleicht ein offerner Tabubruch ist, strafrechlich relevant ist er jedoch nicht. Alles andere ist letztendlich Rechtsbeugung. Keine Straftat im rechtsfreien Raum oder anders ausgedrückt ohne Gesetz keine Straftat. Die Begleitumstände können natürlich durchaus strafbar sein, aber auch diese nur auf Grundlage geltenden Rechts.
Nur, was will ich mit solchen Wischi-Waschi-Situationen, die alles andere als eindeutig sind? Und dann ausgerechnet im Internet, welches eines ganz sicher nicht tun wird, nämlich sich meiner persönlichen Moral unterwerfen? Ich fürchte, es ist reine Zeitverschwendung, sind noch eingehender damit zu befassen. Aber wie gesagt, weitere 'Einzelheiten erspare ich mir.'
Gruß Konradin