Laufen und Gesundheit Training 

littleprof

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Laufen ist gesund!??!
Ich laufe etwa seit meinen End-Zwanzigern, hab mich auch relativ fix in die heimische Laufszene eingegliedert und regelmäßig Wettkämpfe gelaufen, vor allem 10er und Halbmarathon.
In der Regel gab's jedes Wochenende irgendwo einen Wettkampf, in Ausnahmefällen sogar Samstag und Sonntag jeweils einen. - Da gehts schon los mit der Gesundheit beim Laufen. Normalerweise heißt es, nach nem harten Wettkampf erstmal 2 Wochen ruhiger angehen lassen.

Meine besten Laufzeiten hatte ich zwischen Ende 30 und Anfang 50 - 10er noch unter 40 min, Halbmarathon und 1:30 und Marathon unter 3:30.

In den letzten Jahren gab es zunehmend Einschnitte ins Lauftraining, kleinere und größere Beschwerden, die zum Teil bis zu einem Jahr anhielten, so dass ich immer wieder Phasen eingeschränkten Trainings erlebt habe, in denen ich entweder gar nicht gelaufen bin (eher selten) oder halt vorsichtig und möglichst schonend.

Hier ergibt sich die nächste Weichenstellung: Aufhören, bzw. nur noch langsam und ruhig laufen oder weiter ambitioniert?

Bisher habe ich nach Verletzungen immer möglichst schnell wieder mit dem vorsichtigen Training angefangen und mich auch immer wieder stabilisieren können, wenn auch die Zeiten natürlich deutlich nachgelassen haben. Nach einem Bruch der Kniescheibe (Motoradunfall) konnte ich vor 2 Jahren erst nach einem halben Jahr Pause wieder ganz langsam anfangen, kriegte dann aber Probleme in dem anderen Knie - wahrscheinlich wg. Fehlbelastung. Jetzt bin ich seit April wieder im Training und arbeite seit 6 Wochen ein Marathon-Trainingsplan für Berlin ab. Die Hälfte ist rum, und es klappt erfreulich gut.

Ob es auf Dauer gesund ist, ist ne andere Frage.

Wie haltet ihr es mit den Warnsignalen eures Körpers?
 
Generell sind Warnsignale genau das, was sie aussagen. Eine Meldung vom Körper, dass etwas nicht stimmt. Es kommt auch oft genug vor, dass der Körper dies falsch "interpretiert" und man dies entsprechend bedenken / hinnehmen muss. In der Regel hat es jedoch einen Grund warum der Körper es tut, sei es weil was falsch verstanden wird oder weil etwas in der Tat nicht sitmmt.
Daher sehe ich ein Warnzeichen schon als "ernst" zunehmen. Man kann eventuell anfangs sonst mal gucken, diese zu ignorieren um zu testen ob dies nur ein "Fehler" war oder wenn es wieder auf tritt dann doch mal dem ganzen auf den Grund zu gehen. Folglich:
wenn es einmal passiert -> überlegen und ignorieren, trotzdem merken bei was es entstanden ist und wie.
wenn es sich wiederholt -> ärztlich klären.

Kann ich aus eigener Erfahrung und von Bekannten so sagen, dass man die Warnsignale schon ernst nehmen sollte. In Panik verfallen nein, jedoch nicht einfach abstempeln und sagen passt schon.
 
Ich glaube, wir liegen gar nicht so weit auseinander, @Me1$t3r
Für Ignorieren von Schmerzen = Warnsignalen des Körpers bin ich auch nicht. Im Grunde regelt sich das von selbst: Wer mit Schmerzen seinen Sport weiter betreibt verschlimmert in aller Regel nur noch die Beschwerden, bis irgendwann gar nix mehr geht.

Ich versuche, beim Lauftraining immer so weit zu gehen, dass sich meine Krisenherde nur ganz latent bemerkbar machen. Hinterher merke ich deutlich, ob das so ok war oder ob ich übertrieben habe und kann die Dosierung runterschrauben. Das finde ich hilfreicher, als ganz zu pausieren.
 
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