Leasing oder Finanzierung?? geschlossen 

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michisa86888

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Hallo ich will mir im Sommer ein neuen Audi A3 Sportback zulegen. Soweit so gut. Mir schwebt das vor das ich den Wagen lease.
Nur hab ich leider wenig Ahnung von Leasing. Lohnt sich das? Was sind die genauen Kosten ausser die Monatlichen Raten?
Oder ist es doch besser das Auto zu finanzieren??
MFG
 
Hallo Michisa!

Beim Leasing ist es so, dass du eine Anzahlung und dann monatliche Raten zahlst, ggf. auch Nachzahlungen am Ende der Laufzeit und dann ist alles weg (Wagen weg und Geld weg). Du bist zu keinem Zeitpunkt Eigentümer des Autos und kannst ihn auch nicht umbauen o.ä. Außerdem ist es wichtig, die km-Leistung realistisch zu beziffern.

Bei der Finanzierung zahlst du Anzahlung und Raten und am Ende gehört der Wagen dir.

In beiden Fällen kommen Steuern und Vollkaskoversicherung auf dich zu.

Aber aufpassen: es werden auch Gebrauchtwagen zum Ratenkauf angeboten, bei denen du u. U. noch zahlst, wenn der Wagen schon auf dem Schrott ist.

Da man als Barzahler gut mit den Händlern handeln kann, würde ich empfehlen, lieber Geld bei der Bank aufzunehmen.

Leasing lohnt sich m. E. nur für Selbstständige, die die Kosten von der Steuer absetzen können und alle 3 Jahre einen neuen Wagen brauchen.

Soweit ganz allgemein zum Thema Leasing oder Finanzierung.

Take care,
Sssunny

P.S. Du bist Bayern-Fan??? Tztztztz......
 
Hallo,

Leasing als Privatmann lohnt sich in den meisten Fällen nicht ( ausser du bekommst ein Hammer-Angebot, was bei Audi aber eher nicht zu erwarten ist, weil die haben das nicht nötig - Premium-Hersteller genannt )

Letztendlich zahlst du den Wertverlust des Wagens mit den monatlichen Raten, aber du hast keiner Eigentum daran erworben. Am ende der Leasingzeit kommt dann meist die böse Überraschung, das der Leasinggeber saftige Nachzahlungen haben will, weil z.b. der Wert des Wagens deutlicher gesinken ist als er kalkuliert hat usw.
Mein Rat: lass dir das haarklein ausrechnen und von einem unabhängigen Fachmann überprüfen, zumal es auch zwei verschiedenen Berechnungsformen gibt.
Zusätzlich zu den Leasingraten kommen in der Regel alle weiteren Kosten wie Steuer, Versicherung, Reperaturen, Inspektionen usw. auf dich zu, wie auch beim normalen Autokauf auf. Aber wie gesagt, dir gehört nach der Leasingzeit an dem Wagen nichts, du hast nur die Benutzung bezahlt bzw. den Wertverlust.


Ich macht dir mal ein Beispiel:
Ich hatte einen A3 als sog. Mitarbeiterleasing über die Firma.
Der Wagen war nach 2,5 Jahren/50.000km mit 18.500€ Restwert kalkuliert. Verkauft wurder der aber nur für 15.000€. Als private Leasingnehmer hätte ich dann die 3.500€ zahlen dürfen - in meinem Fall aber vollkommen egal, da es das Pech der Leasingfirma war.

Aktuell hab ich einen A3-SB TDI, der würde ich als privat-Leasingnehmer rund 415€ im Monat kosten ( Original Audi-Preis für 3 Jahre / 20.000 pro Jahr ). Über das Programm meines Arbeitgebers sind es aber deutlich weniger inkl. der kompletten Nebenkosten ausser Benzin.
 
Für Privatleute macht Leasing keinen Sinn, was aber der Threaderöffner evtl. gemeint hat ist so eine Art 3 plus Finanzierung.
Ich weiss nich obs das derzeit bei Audi/VW gibt, aber wenn dann funktioniert das nach folgendem Prinzip:

Anzahlung evtl. Drannahme des bisherigen Fahrzeugs, meist ca. 20% des Neukaufpreises des gewünschten Wagens
monatliche Raten, die sich aus dem Restwert in 2,3,4, Jahren (je nachdem was du denkst) errechnen.
Restkaufwert wird fixiert im Vertrag, das kommt einem unheimlich niedrig vor, ist jedoch realistisch.

Mit solch einer Finanzierung kannst du dein Wunschauto über den Zeitraum fahren, und hast dann am Ende der Finanzierung immer noch die Entscheidung
  • Rückgabe des Wagens, Anzahlung, Raten futsch
  • Übernahme des Wagens, Zahlung des Kaufpreises = Restwert d.vereinbart wurde
  • Übernahme des Wagens, Weiterfinanzierung
Der Vorteil einer solchen Finanzierung ist, wenn mit dem Fahrzeug technisch irgendetwas ist (und es ist nicht selten!!!) dann kannst du besser wandeln und handeln, da er ja noch nicht bezahlt ist.

Solltest du die Rückgabe des Wagens am Ende der vereinbarten Finanzierungszeit in Erwägung ziehen, dann sichere dich von vorneherein ab,
denn Rückgaben werden extrem genau beäugt. Wir haben aktuell einen zurückgegeben und wissen wie man hier mit der Lupe sucht!!!
(Beispiel: 1 cm kleiner Wischkratzer am Aussenspiegel!)

Bei allen Finanzierungen ist eine gute Versicherung viel wert, denn es kann dir einer reinfahren, du fährst jemandem rein, diverse Einkaufswägen hinterlassen ihre Spuren!!! Man kann sich gegen allerlei Unbillen vertraglich absichern, Arbeitsplatzverlust, Neuwertversicherung und was weiss ich alles.

Solltest du für deinen Wunschwagen einen Dieselmotor in Erwägung ziehen mit Dieselpartikelfilter, rate ich dir google zu benutzen oder eine PN an mich zu schreiben.

gruss
morticia
 
Eine Plus-Finanzierung ist eine gute Sache, da man flexibel am Ende der Laufzeit ist. Jedoch würde ICH IMMER bei meiner Hausbank einen Kredit anfragen, da diese oft günstiger sind. In Verbindung mit den momentanen Rabatten m.M. nach derzeit die günstigste Möglichkeit.
Audi ist eher zurückhaltend, BMW gibt mehr Prozente. Aber man kann auch einen Vorführwagen reservieren lassen. Auch disen kann man leasen oder finanzieren. Bei meinem BMW´s auch so gemacht.

Gruß Matt
 
Auch ich stelle mir seit geraumer Zeit die Frage, welche Variante als "Privater" günstiger ist. Eines muss man beachten :

Die Rate beim Leasing ist meist niedriger, als bei einer Finanzierung, wenn man Anzahlung, km-Laufleistung & Co gleichsetzt. Allerdings muss man auch beachten, dass man beim Leasing oftmals nur mit Anzahlung besser fährt, was die Rate angeht. Somit muss man kalkulieren, dass zur Leasingrate ein Sparbeitrag zur Seite gelegt werden muss, damit man in 3-4 Jahren wieder eine ähnliche Anzahlung machen kann und da scheiden sich meist die Geister ;)

Zudem habe ich gelesen, dass man bei einer Finanzierung auch vor Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit im Ernstfall eine Kündigung aussprechen kann und das Fahrzeug auch vorher wieder zurückgeben kann, wenn es finanziell nicht mehr klappt. Stimmt das ?

Auch über meinen Arbeitgeber hätte ich die Möglichkeit, einen Firmenwagen zu fahren, der komplett vom AG bezahlt wird. Allerdings "weigert" er sich, das Fahrzeug zu leasen, was ich haben möchte. Da stellt sich mir die Frage, mit welcher Variante er besser kommt. Firmenwagen, den ich wünsche, oder Lohnerhöhung und ich finanziere das Fahrzeug privat.
Es geht um eine Leasingrate von ca. 400 Euro. Wenn er mit als Ausgleich z.B. 200 Euro mehr Brutto zahlt, dann hat er aus meiner Sicht keine Kosten gespart, da er SV Beiträge abführen muss und zudem diesen Betrag nicht als Betriebsausgaben absetzen kann. Liege ich da richtig in der Annahme ?
 
Hallo,

Allerdings "weigert" er sich, das Fahrzeug zu leasen, was ich haben möchte. Da stellt sich mir die Frage, mit welcher Variante er besser kommt.
Die Frage ist ganz schwer zu beantworten, aber in der Regel steht sich der AG damit besser, die einen Wagen zu geben, weil der sich steuerlich als Betriebsausgaben absetzen lässt.

Bei uns ist die Regelung anders, ich habe keinen Firmenwagen, sondern ein sog. Mitarbeiterleasing über Gehaltsverzicht. Der AG least den Wagen und tritt gegenüber der Leasingfirma bzw. Autohaus als Grosskunde auf und mit entsprechenden Sicherheiten und ich zahle den Wagen komplett als sog. Full-Service-Leasing, d.h. Wagenleasing, Steuer, Versicherung und div. Pauschalbeträge für Reifen usw. . Das ganze geht von meinem Bruttogehalt ab, somit zahle ich dafür keine Steuerns und Sozi.Abgaben und umgerechnet aufs Netto ist das günstiger für mich, als den Wagen direkt bei Audi zu leasen.

Vorteil für den AG, er spart die Sozi.Anteile ebenfalls und dazu noch Steuern.
 
Gud´n Tach,

ich sehe die Sache mit dem Leasen etwas anders als meine "vorschreiber".

Leasing ist ja bekanntlich nichts anderes als Mieten und alle die nicht das nötige Kleingeld für ein Haus oder Eigentumswohnung haben Mieten sich eine Wohnung. Und das gleiche ist es letztendlich beim Leasing. Der Vorteil, je nach Leasing Laufzeit, ist, man kann sich alle 36 Monate für ein neues Fahrzeug entscheiden. Das wiederum bedeutet keinen Wertverlust, keine Aufwendigen Reparaturen von Fahrzeugteilen nach der Garantie, Fzg. kann sich nach veränderten Bedürfnissen ausgesucht werden, etc.
Es sind natürlich auch Nachteile vorhanden, denn wo Sonne ist, gibts auch Schatten. Die Anzahlung ist futsch, keine erheblichen Veränderungen/Umbauten/Tuning am Fzg. möglich, kein wirklich Eigentum, mehr fällt mir grad nicht ein.

Das mit dem großen Kostenblock beim Ende des Leasing ist auch regulierbar, da kann man z.B. ein Restwert-Leasing vereinbaren, d.h. der Händler, bzw. Leasinggeber, trägt das Risiko mit dem Restwert. Wenn Du z.B. 20tkm, statt wie vereinbart 15tkm, gefahren bist. Oder die LMF angeditscht oder so etwas. Aber wie vieles im Leben, ist das eine Ansichtssache.

Letztendlich liegt der Eigentumsvorbehalt bei einem Leasing beim Leasinggeber, aber auch das ist heute schon ab sprechbar.
Du musst halt wissen:
- wie lange will ich das Auto fahren
- ändern sich meine Ansprüche in den nächsten Jahren
- hab ich Änderungen/Tuning am Auto vor
- wie gehe ich mit meinem Fahrzeug um
- und so weiter...

Angenommen Du hast jetzt 10.000,00 Euro zusammen, als Anzahlung. Kannst Du doch davon 3.000,00 Euro als Leasinganzahlung nehmen und den Rest für 36 fest binden, das vermehrt sich dann ja. Dann hast Du 36 Monate lang Deine monatliche Rate, danach gibt´s Du das Wägelchen ab und nimmst Dir die nächsten 3.000,00 Euro, von den ehemals restlichen 7.000,00, die sich inzwischen ein bisschen vermehrt haben, und nimmst ein neues Auto.
Meist ist es nämlich auch so, das wenn Du ein neues Leasingfahrzeug nimmst, die "Schäden" am alten Leasingfahrzeug nicht "so genau" angeguckt werden. Aber natürlich gibt´s da Unterschiede von Händler zu Händler, von Verkäufer zu Verkäufer und von Meister zu Meister.

Es liegt halt an Dir.:read:

Wie oben schon erwähnt, es ist wie sich eine Wohnung mieten. Die meisten mieten sich Ihre Wohnung und leben länger als 30Jahre dann auch in dieser. Hätten sie aber das Geld in eine Eigentumswohnung investiert, wäre diese nun ihre.

Also reine Ansichtssache. Leasing ist nicht gut, aber auch nicht schlecht...

Ich hoffe ich habe Dir Deine Entscheidung erschwert :löl:

...nein, nein, natürlich hoffe ich Dir geholfen zu haben!:D
 
Hallo,

ich wollte mal was einwerfen.
Kenne mich ja auch nich so gut mit Leasing aus aber mir hatte man gesagt das bei Leasing sowohl Steuern und Versicherung schon in der Rate mit drin ist und man könnte wenn man wollte auch die Inspektionen und andere dinge mit rein nehmen dann würde zwar die Rate höher werden aber man müsste sich ja dann um nichts kümmern.

Wenn aber Steuern und Versicherung nicht mit drin ist dann würde ich ja dann doch eher eine Finanzierung vorziehen.

Wurde ich da falsch Informiert?

Mfg

Mrdkmautz
 
Hallo,

Kenne mich ja auch nich so gut mit Leasing aus aber mir hatte man gesagt das bei Leasing sowohl Steuern und Versicherung schon in der Rate mit drin ist ...
Gibt es - nennt sich Full-Service-Leasing und hab ich bei meinem Wagen, gibt es aber in der Regel nicht beim Autohaus, da das ganze ein zimelicher Verwaltungsaufwand ist. Man zahl Abschlagsbeträge monatlich für Reperaturen, Reifen usw. und das wird am Ende der Leasingzeit dann gegengerechnet.
Bei mir ist alles drin, ausser Benzin.

Versicherung & Steuer können drin sein, sind es aber in der Regel nicht - du musst den Wagen meist selber Vollkasko versichern.
 
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