nein, kannst du so direkt nicht machen - zumindest nicht, ohne eine schädigung der leds zu riskieren.
für das, was du machen willst, würde ich dir mal empfehlen, dich mit dem begriff lichtorgel vertraut zu machen.
im endeffekt ist es am einfachsten, wenn du einfach einen kleinen opamp nimmst, standardaussenbeschaltung, und dort direkt das audio-signal drauf gibst, welches auch in die endstufe hinein geht. wenn du nur einen gewissen frequenzanteil haben willst, dann setzt du entsprechend kondensatoren ein um einen aktiven bandpass (Bzw. auch tiefpass od. hochpass, was du eben willst) zu erzeugen. hinter dem opamp bekommst du dann ein signal raus, welches du über einen widerstand von ~1k plus einen trimmer (mittelabgriff und ein anschlag) an die basis eines transistors packst. den emitter des transistors legst du auf gnd und an den collector hängst du die LED (bzw. auch mehrere LEDs, achte nur auf die Belastbarkeit des Transistors, evtl. musst du sonst zu mosfets wechseln od. mehrere transistoren verwenden). der andere pin der led geht dann noch über einen entsprechend dimensionierten vorwiderstand z.b. auf 12V.
so hast du eine schaltung, die die leds treiben kann, ohne dass diese dabei gefährdet werden.
an dieser stelle auch: auch aus einer car-endstufe können am ausgang spannungen mit peaks um die 30V rauskommen! schliesslich hängt da dran eine impedanz von 8Ohm, wenn du damit 100W machst, dann bist du schon bei 28V! für eine led bedeutet das dann auch einen entsprechend stark überhöhten stromfluss, ich würde so auf faktor 1000 oder sogar mehr tippen, und damit kommt sie in einen bereich, in welchem sie nicht überleben kann!
gleiches gilt auch für andere auf 12V ausgelegte hardware: auch hier sollte man vorsichtig sein und diese nicht einfach mal mit an die endstufe hängen! klar kann das eine zeitlang funktionieren, aber auf lange sicht wird das nicht funktionieren und mit ein bischen pech überhitzt dann noch was und es gibt nen kleines feuerchen.
