Leerlauf spinnt geschlossen 

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quo_vadis1

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Hallo liebe Autofreaks,

ich hätte da mal eine Frage, in der Hoffnung das mir da eventuell jemand behilflich sein kann.

Also :

Alles fing vor ungefähr knapp 6-7 Wochen an. Zuerst fiel mir auf, das die Temperatur nicht mehr angezeigt wurde. Egal ob der Motor warm oder kalt war. Dieses Problem konnte ich selbst lösen. Temperaturgeber (fühler) selbst gewechselt. War auch an der Zeit. Der alte war schon krumm wie eine Banane und in der Mitte eingerissen. Doch jetzt kommt etwas , was mir Sorgen bereitet.
Im Dezember war ich noch beim TÜV. Alles bestens. Die begehrten Plaketten habe ich bekommen.

ABER :

Der TÜV-Prüfer meinte zu mir, ich zitiere :

"Ich bin mir nicht 100 % sicher, aber irgendwo am Auspuff ist er etwas undicht. Ich kann es nicht genau zuordnen. Entweder an der Verbindung : Krümmer und Auspuff ( scheint wohl dieser Feuerring zu sein, oder ? ) oder am Krümmerflansch. Ich kann es jetzt nicht zuordnen da ich nicht drankomme und mich verbrenne. "

Nun gut, da hat er recht. Der Motor lief ja schon eine ganze Weile.

Er sagte mir ich solle dies aber beobachten. Voller Freude wieder die begehrten Plaketten bekommen zu haben (obwohl ich vorher ein mulmiges Gefühl hatte) bin ich dann nach Hause gefahren.

Am nächsten Tag fing es dann an.

Wenn ich den Motor starte, springt er ohne Probleme an. Er läuft, stellt sich anfangs automatisch selbst ein. Nach einer kurzen Zeit geht er dann von selbst aus. Wieder starten. Springt ohne Probleme an und läuft.

Die Drehzahl, die bei mir immer so kurz über 1000 liegt, geht dann runter auf unter 700-800. Dann sieht es so aus, als ob er "absäuft", fängt sich dann wieder und läuft wieder normal.
Dies wiederholt sich dann ständig, aber auch nur im Leerlauf. Andererseits tritt diese Problematik auch auf, wenn ich an die Ampel heranfahre und abbremse.


Während der Fahrt ist alles normal. Kein Verlust an Kraft oder ähnliches. Nur die Sache, das er im Leerlauf mit der Drehzahl immer anfängt zu spinnen.

Ach ja, in der Zwischenzeit ist es auch schon paar mal passiert das er sich nicht gefangen hat, sondern dann im Leerlauf einfach ausgegangen ist.

Ich hab dann ein paar "Tests" durchgeführt die folgendermassen waren :

1. Leerlaufregelventil (der eine Steckverbindung hat) Stecker gezogen, wieder angeschlossen.

Problem : gleichbleibend

2. Den Stecker vom Drosselklappenpotentiometer gelöst. Drehzahl ging dann auf Wert zwischen 800-900. Motor lief dann aber ruhig und Normal. Kein "spinnen" der Drehzahl mehr.

Sobald ich den Stecker wieder rangemacht hatte, fing er wieder an zu "sägen". Die Drehzahl "spinnte" dann wieder rum. Wie schon beschrieben.

3. Mit Bremsenreiniger die Dichtungen besprüht, um zu sehen ob diese eventuell undicht wären. War alles in Ordnung.

4. Sämtliche Schläuche durchgecheckt auf undichtigkeit oder Poröse. Alles in Ordnung.

Kann es sein das es jetzt nur an diesem Drosselklappenpotentiometer (kleines schwarzes Anbauteil an der Seite ) liegt, oder auch mit am Leerlaufregelventil ?


Ach ja, bevor ich es vergesse. Hierbei handelt es sich um einen :

Ford Sierra 2.0 DOHC
85 KW / 115 PS
BJ. 92


Wäre super, wenn jemand hilfreiche Tips hätte.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Drosselklappenpotentiometer mal mit Kontaktspray einsprühen, falls es eine Öffnung gibt.

Ich gehe stark davon aus das es an dem Poti liegt.
 
Vieleicht hilft dir ja das dazu:)

fordr.png
ford.png
 
Drosselklappenpotentiometer mal mit Kontaktspray einsprühen, falls es eine Öffnung gibt.

Ich gehe stark davon aus das es an dem Poti liegt.


:eek: Oooooohhhhhh eine persönliche Antwort und Ratschlag vom grossen Meister persönlich ? :eek: Das hätte ich nicht erwartet.

Aber Spaß beiseite. Es ist natürlich eine Ehre vom Großmeister selbst, einen Ratschlag zu bekommen. Dafür danke ich Dir wirklich.

Leider gibt es dort keine Öffnung, wo man mit dem Kontaktspray rinsprühen kann. Der Poti ist seitlich an die Drosselklappe angeschraubt. Da passt nicht mal eine Rasierklinge durch.

Ich werde mal übers Wochenende mir einen neuen Poti kaufen.

Was mich jetzt nur noch interessiert ist, ob ich beim Wechsel etwas bestimmtes beachten muss, oder gilt hier : alten abschrauben, neuen dran und fertig?



Vieleicht hilft dir ja das dazu:)

Auch Dir danke ich für Deine Antwort und dem netten Bild. Lieb gemeint, doch leider hilft mir das nicht sonderlich weiter. Trotzdem Danke.
 
Altes abschrauben, neues dran und fertig.

Ich gehe jetzt nach deinen Beschreibungen, es kann auch noch am Leerlaufsteller, Lamdasonde und Steuergerät liegen. Wenn alle Schläuche OK sind.

Man kann das Poti mit etwas Geschick auch öffnen und versuchen instandzusetzen.
 
Nun, das mit dem Instandsetzen des Potis lass ich mal lieber. Werd mir lieber gleich einen neuen kaufen. Falls es das nicht sein sollte, werd ich mich mal durcharbeiten.

Ich denke das dies so günstiger ist, als wenn ich in die Werkstatt fahre.
 
Hmm falls es noch nicht zu spät ist, Drosselklappe reinigen...Bremsenreininger und Zahnbürste.
Eventuell falschluft im Ansaugtrakt?
LMM ok?
Filter verdreckt?
Eventuell wie schon angesprochen den Leerlaufsteller überprüfen.

MfG
 
Auch Dir danke ich für Deine Antwort und dem netten Bild. Lieb gemeint, doch leider hilft mir das nicht sonderlich weiter. Trotzdem Danke.

Wieso solls nicht weiterhelfen:confused:

70-80% der Fehler liegen meist in den Elektirischen Bauteilen.

Poröse,Alte,Defekte Leitungen mit Übergangswiderständen bewirken das ein Elektrisch angesteuertes Bauteil,

NICHT mehr richtig mit Spannung versorgt wird und somit seine Arbeit nicht ganz ausführt.

Durch das MESSEN kannste mit fast 100%er sicherheit ein Defekt des Bauteils erkennen oder ausschliessen:)

Mfg
yido

PS: Diese Soll-Werte sind für dein Fahrzeug.
 
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