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zenon49

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Stanisław Lem

Stanisław Lem war ein polnischer Philosoph, Essayist und Science-Fiction-Autor. Seine Kurzgeschichten, Romane und Essays zeichnen sich insbesondere durch überbordenden Ideenreichtum und fantasievolle sprachliche Neuschöpfungen aus. Er gilt als einer der meistgelesenen Science-Fiction-Autoren, wobei er sich selbst wegen der Vielschichtigkeit seines Wirkens nicht so bezeichnen mochte. Aufgrund der zahlreichen Wortspiele und der kreativen Wortschöpfungen gelten seine Werke als schwierig zu übersetzen.
Lem galt als brillanter Visionär und Utopist, der zahlreiche komplexe Technologien Jahrzehnte vor ihrer tatsächlichen Entwicklung erdachte. So schrieb er bereits in den 1960er und 1970er Jahren über Themen wie Nanotechnologie, Neuronale Netze und Virtuelle Realität. Ein wiederkehrendes Thema sind philosophische und ethische Aspekte und Probleme technischer Entwicklungen, wie etwa der künstlichen Intelligenz, menschenähnlicher Roboter oder der Gentechnik. In zahlreichen seiner Werke setzte er Satire und humoristische Mittel ein, wobei er oft hintergründig das auf Technikgläubigkeit und Wissenschaft beruhende menschliche Überlegenheitsdenken als Hybris entlarvte. Einige seiner Werke tragen auch düstere und pessimistische Züge in Bezug auf die langfristige Überlebensfähigkeit der Menschheit.
(Wikipedia.org Auszug)


Solaris
Der Planet Solaris ist von einem Ozean bedeckt - einem Ozean, der auf die physikalischen Verhältnisse ebenso Einfluß zu nehmen scheint wie auf die Wissenschaftler, die ihn von der Raumstation aus untersuchen sollen. Der Psychologe Kris Kelvin wird geschickt, um die seltsamen Vorkommnisse zu klären, aber was ihn erwartet, übersteigt jegliche Vorstellungskraft ...


Sterntagebücher
Ijon Tichy, nie verlegen, besucht die kuriosesten Staatswesen der Galaxis (von denen nicht wenige allerirdischste Zustände widerspiegeln), geht auf Kulupenjagd, korrigiert die Vergangenheit, hört sich geduldig die Probleme verkannter und vergessener Erfinder an, besteht den Kampf mit räuberischen Riesenkartoffeln und den noch schwereren mit sich selbst, erschafft zeitreisend durch verrückte Experimente Marskanäle und erzählt herzerfrischend wahnwitziges Zeug über die eigene Abkunft.
Neben amüsanten Geschichten wie der Zeitschleife, wo sich die verschiedenen Inkarnationen des Piloten im Raumschiff treffen und streiten, gibt es auch sehr politische Geschichten. Da ist zum Beispiel die Geschichte von Tichys Landung auf einem Planeten, deren Bewohner, obwohl normale Landlebewesen, immer im Wasser leben müssen, weil der grosse Vorsitzende die Fischwerdung für ein grosse Projekt und eine erstrebenswerte Utopie hält: Eine kaum verhohlene Anspielung auf den real existierenden Sozialismus, die aber erstaunlicherweise durch die Zensur gekommen ist. Da gibt es eine Geschichte von einem im und durch seinen Erfolg gescheiterten Solipsisten, der Maschinen konstruiert hat, die Bewusstsein haben und die glauben, in einer ganz normalen Welt zu leben, die ihnen über ein Programm vorgespielt wird (die 'Matrix' lässt grüßen); von der Landung auf einem Planeten, bei dem ein biotechnologische Evolution alles möglich und nichts besser gemacht hat, etc. (Rezension)


Das Katastrophenprinzip: Die kreative Zerstörung im Weltall. Aus Lems Bibliothek des 21. Jahrhunderts
Dieses Buch ist nicht ein Science Fictionroman sondern es werden allgemein Hypothesen zur Entstehung von Leben auf fremden Planeten, die im Laufe der Zeit entstanden, von Stanislaw Lem kommentiert und verständlich erklärt. Er erläutert ausführlich wie das Leben auf der Erde entstanden sein könnte und warum wir bis heute keine Spuren von intelligenten Leben entdeckten. Das Buch gibt einen Einblick in die Wissenschaft die sich mit dieser Richtung beschäftig und mit was sie sich beschäftigen wird.


Der Unbesiegbare
Die Besatzung des Raumkreuzers Der Unbesiegbare versucht im gleichnamigen Roman das Schicksal eines verschollenen Schwesterschiffs zu klären, das bei der Erkundung eines neu entdeckten Wüstenplaneten spurlos verschwand.
Nach langer Suche wird man zwar fündig, doch stehen Kapitän Horpach und seine Crew vor noch größeren Rätseln als zuvor. Denn obwohl fast alle 80 Mann an Bord tot aufgefunden werden, sind weder Spuren eines Kampfes noch eines anderen Zwischenfalls zu finden, vielmehr erinnert das Ganze an einen plötzlich auftretenden Fall von Massenwahnsinn.


Also sprach GOLEM

Golem XIV ist eine äußerst intelligente Computer- Maschine des 21. Jahrhunderts, dem die Probleme seiner menschlichen Schöpfer zu banal geworden sind. Kurz vor seinem Eintritt in eine "Zone der Ruhe" hat er Vorlesungen über die Stellung des Menschen im Kosmos gehalten.


Transfer (aka Rückkehr von den Sternen)
Nach der Rückkehr von ihrem Raumflug erlebt die Besatzung eine dramatisch veränderte Menschheit. Die Veränderung ist, neben der technologischen Weiterentwicklung, vor allem gesellschaftlicher Art. Die Menschen leben durch die sogenannte Betrisierung gewaltfrei und ohne Aggressionen. Verteilungskämpfe und Konflikte finden nicht mehr statt, stattdessen machen gesellschaftliche Vergnügungen, virtuelle Erlebnisse, Kleidung, Konsum und oberflächlicher Umgang das Leben aus.


Der futurologische Kongreß
Das Kernstück der Erzählung bildet eine lange Episode, in der der nach schweren Verletzungen in Kühlschlaf versetzte Ijon Tichy im Jahre 2039 erwacht, wo mittlerweile das Zeitalter der Psychemie angebrochen ist, der Beeinflussung aller Sinneswahrnehmungen durch chemische Mittel, die die ganze menschliche Existenz durchdringen, so daß es keine Wirklichkeit mehr gibt, die nicht chemisch manipuliert wäre.


Eden
Ein irdisches Raumschiff stürzt auf den unerforschten Planeten Eden ab. Die sechsköpfige Crew - bestehend aus je einem Koordinator, Ingenieur, Physiker, Chemiker, Kybernetiker und Arzt - versucht, ihr Raumschiff zu reparieren und unternimmt Erkundungsausflüge in eine von Lem detailliert geschilderte fremdartige Welt.


Eine Minute der Menschheit
Das nicht existente Buch, das ebenfalls den Titel One Human Minute trägt, beschreibt anhand statistischer Daten, was alles innerhalb einer Minute in der Menschheit geschieht, wie z.B. die Anzahl der Geburten und Todesfälle, wobei diese wiederum in die Todesursachen aufgeschlüsselt sind. Der Rezensent macht darauf aufmerksam, dass das Buch, so sehr es auch der Wahrheit verpflichtet ist und die Gesamtheit dessen, was die Menschheit in einer Minute erlebt, darzustellen bemüht ist, es doch nur einen begrenzten Ausschnitt der Wirklichkeit menschlicher Erfahrungen beinhalten kann.



Die Technologiefalle

Wer in der Gegenwart leben will, lese dieses Buch: Stanislaw Lems Essaysammlung "Die Technologiefalle"!



Lokaltermin
Nach seiner Rückkehr zur Erde fährt Tichy zum Urlaub in die Schweiz, wo er von einer Behörde (dem Ministerium für Außerirdische Angelegenheiten) erfährt, die sich der extraterrestrischen Diplomatie verschrieben hat und in einem riesigen Computer versucht, die Geschichte ferner Völker und Planeten zu simulieren.
In seinen Sterntagebüchern hat Tichy von seiner Reise zu Entia berichtet, war jedoch nicht auf Entia selbst, sondern lediglich auf einem Entia umkreisenden Vergnügungssatelliten gelandet, wie er bei einem Besuch des MfAA erfährt. Zunächst betreibt Tichy in der Schweiz akribische Studien zu Entia, mit der Absicht Entia später selbst zu bereisen.


Memoiren, gefunden in der Badewanne

Memoiren, gefunden in der Badewanne ist eine satirische Farce, eine surrealistische Anti-Utopie und eine Schmähschrift auf die absolute Bürokratie und den totalen Polizeistaat, in dem alles und jeder gelenkt, einem geheimen Zweck untergeordnet und von Spitzeln überwacht wird. Das »Gebäude«, eine Spionagezentrale, ist »unbesiegbar«; im Verlauf seiner Entwicklung ständig gewachsen, steht es im unaufhörlichen Kampf mit einem Antigebäude, einer gegnerischen Spionagezentrale, die es durchdrungen hat und von der es ebenso durchdrungen worden ist. Ob es die beiden »Gebäude« wirklich gibt oder ob der Widerstreit bloß eine gedankliche Konstruktion ist, das weiß kein Mensch mehr so genau. Auf jeden Fall sind Chaos und Ordnung, Zufall und Notwendigkeit, Sinn und Unsinn nicht zu unterscheiden - Memoiren, gefunden in der Badewanne: ein Zukunftsalptraum.


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„Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen.“
Marcus Tullius Cicero (106-43), röm. Redner u. Schriftsteller

in diesem Sinn, Danke!
 
Ganz herzlichen Dank für den prompten Link und die Hilfe!
Schönes Wochenende wünscht

kelas:):):)
 
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