Linux inkl. mdadm (Software-Raid) als VMWare unter Windows TIPP 

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MDKeil

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Moin,

zur Zeit betreibe ich einen kleinen Datenknecht mit gentoo, verbaut ist eine 80GB Systemplatte für Linux und 4x1TB Platten im Software-Raid 5 mit mdadm. Hardwaremäßig ist der Rechner als HTPC gedacht worden, inkl. Blue-Ray. Das größte Problem unter Linux ist aber bekanntlich die fehlende Möglichkeit BD direkt abzuspielen, ohne vorher den Kopierschutz zu entfernen.

"Solange die Hölle nicht zufriert wird es das auch nicht geben"

Ich hatte daher die Idee, Linux durch Windows Vista oder 7 zu ersetzen und in einer VM Linux den vorhandenen Software-Raid weiter via mdadm beackern zu lassen. Anschließend via Samba den Raid unter Windows freizugeben. Nunmehr die Frage, ob meine Überlegungen korrekt und umsetzbar sind?

MDKeil
 
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Hallo und sei gegrüßt !
ich selbst nutzte verschiedene Linux Distries, installiert mittels VM-Ware-ACE unter Vista x64. Diesbezüglich kann ich dir die Auskunft geben, dass dies jederzeit möglich ist. Jedoch musst du je nach Distribution mit einigen Herausforderungen bei der Installation der VM-Ware Tools rechnen. VM-Ware installiert ohnehin eine virtuelle Harddisc mittels mitgebrachten SCSI Treiber auf deinem vorhandenem System. ( also default ) Wobei ihr der Untergrund ( Raid, SW-Raid oder sonst was) egal ist.
Zugriff auf SMB Freigaben sind kein Problem, von shared Folders rate ich jedoch ab. Wie gesagt, ich spreche von der VM-Ware Workstation. Mit der Freeware VM-Ware Server konnte ich noch keine Erfahrungen sammeln. Allerdings rät Vm-Ware selbst davon ab, diese auf Produktiv Systemen einzusetzen. Sie wäre lediglich zum testen der verschiedenen OS vorgesehen. ( gemäß HP von VM-Ware ). Die derzeit letzte Version von VM Workstation ist auch Win7 tauglich, diese kannst du dir testweise von deren Server ziehen. Allerdings rate ich persönlich, die 7er Version dieser Software abzuwarten, da bereits die RC zu bekommen ist, ebenso am Server von VM, kann es nicht mehr lange dauern bis diese veröffentlich wird.
Wow ...was ein Roman, ich hoffe dir hat diese Info etwas geholfen.
Gruß

Und noch was, bei den zugeteilten Prozessoren oder besser Cores, kann es gemäß VM, bei mehr als einem zu Problemen mit den " scheduled tasks " ( freezes usw....) des Hosts kommen. Persönliche Erfahrung; Debian, Ubuntu, Kubuntu laufen auch mit mehreren Prozessoren absolut stabil. Bei Suse kann es unter Ver. 11.1 zu Problemen kommen. Goody: Bisher kannst du den virtuellen Maschinen bis zu 2 Cores zuteilen, ab Version 7 bis zu 4. Ab Version 7 ist auch hoffentlich dieser Bug behoben.
 
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@ tom_cat: er will über die Linux-VM auf das bestehende Software-RAID zugreifen, ohne es neu formatieren oder sonstwas zu müssen (vmtl EXT3)

Ich würde sagen, dass dies nicht möglich ist, da ich außer für USB-Geräte und CD/DVD-Laufwerke noch kein Passtrough gesehen hab.

Das einzige, was du mal versuchen könntest wäre meiner Meinung nach VirtualBox auf dem Linux-System zu installieren und zu testen, ob du in einer Windows VM via CD/DVD Passtrough auch eine BD ohne Probleme abspielen kannst (bzw mit AnyDVD im Hintergrund, dass sollte ja auch schon besser als momentan sein ;) )


mfg Undeath
 
Danke für die Antworten, ich werde wohl mal versuchen, wie die Performance ist, eine BD unter Windows-VM abzuspielen, kann mir aber nicht vorstellen, das das so prickelnd ist, gerade was dann auch die Ausgabe via HDMI auf meinen Fernseher betrifft. Wenn auch meine Idee nicht klappt, muss ich Wohl oder Übel die BD vorher auf Festplatte ziehen und anschließend erst abspielen.. Mal schauen, werde mal ein wenig rumprobieren und hoffentlich ohne Verlust des Raid5 positives oder negatives Feedback geben können.

MDKeil

So, mal zum aktuellen Stand:

Ich habe nun auf der Kiste Windows 7 installiert, zusätzlich läuft in einer VMWare ein Gentoo. Nach den entsprechenden Installationen konnte ich auch wieder über mdadm auf den Software-Raid5 zugreifen. Ich habe dafür die 4 Platten physikalisch der Gentoo-VM übergeben. Das Host-System hat auf die Daten eh keinen Zugriff, es werden zwar die Platten als Datenträger erkannt. mehr aber auch nicht.. Zugriff auf die Daten erfolgt über die eingerichtete Samba-Freigabe. Zur Performance.. Ich sage mal so, es könnte schlimmer sein. Über das VMWare-Bios werden die Platten leider auf UDMA 33 begrenzt, was zu durchschnittlichen Transferraten vom Raid -> Hostsystem von ca. 16MB/s führt. Aufgrund des Softwarraides steigt natürlich auch die CPU-Belastung des Host-Rechner bei Kopiervorgängen auf ca. 85% an (Athlon X2 2,5Ghz). Eine optimale Lösung ist es freilich nicht. Die einzig wahre Lösung wäre der Umstieg auf einen kostspieligen Hardware-Raidcontroller mit XOR-Einheit. Inwiefern dieser aus Platzgründen reinpasst muss ich mal schauen.

MDKeil
 
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