Titel: (alle von diesem(r) Autor(in) hier angeführten Titel in DE)
M. Sinclair - Die Phasen des Mondes 01 - Lunar Witch
M. Sinclair - Die Phasen des Mondes 02 - Blood Witch
M. Sinclair - Die Gefährtin der Sturmdrachen 01 - Blitz
M. Sinclair - Die Gefährtin der Sturmdrachen 02 - Flicker
M. Sinclair - Die Gefährtin der Sturmdrachen 03 - Surge
M. Sinclair - Die Gefährtin der Sturmdrachen 04 - Flash
M. Sinclair - Die Silver-Falls-Universitat 01 - Lost
M. Sinclair - Die Silver-Falls-Universitat 02 - Forgotten
M. Sinclair - Die Silver-Falls-Universitat 03 - Discovered
M. Sinclair - Die Silver-Falls-Universitat 04 - Pursued
M. Sinclair - Die Silver-Falls-Universitat 05 - Found
Lunar Witch :
Dieses einfache Versprechen hatte ich mir selbst gegeben, nachdem ich einer brutalen Kindheit voller Missbrauch entkommen und dazu ausgebildet worden war, ungesegneten Hexen und Hexern mit Gewalt zu begegnen. Seitdem hatte ich es geschafft, auf der Straße zu überleben, indem ich erfolgreich Taschendiebstähle beging.
Leider war nach Jahren des Versteckens das Monster, das in all meinen Albträumen die Hauptrolle spielte, näher als je zuvor, und mir blieb nur eine Möglichkeit – ich musste Zuflucht in der Dark Imaginarium Academy suchen.
Da sich dort die Elite der Hexen und Hexer unserer Gesellschaft tummelte, hätte ich damit rechnen müssen, auf einige meiner früheren Ziele zu treffen, und das wäre normalerweise kein Problem gewesen. Immerhin wussten sie nicht, dass ich sie bestohlen hatte.
Abgesehen von meinem letzten Opfer.
Blitz :
Drei dominante Drachen-Alphas, die scheinbar alles haben … außer dem, was sie wollen: mich.
Mein Leben verlief nicht gerade typisch. Alles, woran ich mich erinnere, ist, dass ich mit zehn Jahren in einer Gasse aufgewacht bin und nach Abfällen gesucht habe, um zu überleben, bis ich zum Bronzeheart-Anwesen gebracht wurde.
Dort fing mein Leben dann richtig an und ich habe die letzten acht Jahre mit der herrschenden Familie, dem Blitz-Clan, zusammen gelebt. Dort fand ich auch meinen besten Freund Gage, den zukünftigen Anführer des Clans.
Damals stellte ich mein Glück nicht infrage, denn ich war froh, dass ich nicht mehr allein auf der Welt war. Aber vielleicht hätte ich das tun sollen.
Nachdem ich eine unerwartete Zusage für die berühmte Dark Imaginarium Academy bekommen hatte, wurde mir klar, dass das Anwesen ein sicherer Hafen gewesen war.
Die Schülerinnen und Schüler dieser Schule haben es auf mich abgesehen, denn irgendwie habe ich nicht nur die Aufmerksamkeit von einem, sondern von allen drei Thronfolgern der Sturmdrachen-Clans auf mich gezogen – Gage Bronzeheart, Breaker Firespell und Jagger Silvershade.
Keiner von ihnen sollte Interesse an mir haben, da ich die einzige Wandlerin an dieser Academy bin, die sich noch nie, ihr weißt schon … gewandelt hat. Sie sollten jemanden Mächtigen an ihrer Seite haben wollen. Aber das hält mich nicht davon ab, sie auch zu wollen.
Das heißt, bis ich herausfinde, dass sie ein lebensveränderndes Geheimnis vor mir verheimlicht haben. Und jetzt, wo ich es weiß …
… wird nichts mehr so sein wie vorher.
Lost:
Die Silver-Falls-Universität. Es gab keinen Grund für eine gebissene Wölfin wie mich, hier zu sein. Mehr noch, es gab keinen Grund, für einen mittellosen Jemand wie mich, der in einem überfüllten Rudelhaus südlich von Chicago aufgewachsen war, sich auf den Weg nach Norden zu einer der renommiertesten übernatürlichen Universitäten des Landes zu machen.
Ich wusste wirklich nicht, was mich erwarten würde. Daran war ich selbst schuld. Meine Lebenserfahrung war ziemlich begrenzt. Es wäre eine Übertreibung, zu behaupten, dass ich behütet aufgewachsen wäre. Grausame Schikanen und hoffnungslose Einsamkeit haben mich mein Leben lang begleitet und mich zu der Frau gemacht, die ich heute bin. Der Ort, an dem ich aufgewachsen bin, hatte sich nie wie ein Zuhause angefühlt. Niemand hatte sich je nach zu Hause angefühlt. Bis ich auf dem Weg zur Uni diesen Mann traf. Ein Mann, in dessen Gegenwart ich mich sofort wohlfühlte, der mich aber auch verwirrte und überforderte. Stimmte etwas nicht mit mir? Das war doch sicher nicht normal. Andererseits hätte mir klar sein müssen, dass in Zukunft nichts in meinem Leben normal sein würde. Ich wusste nur nicht, was noch alles auf mich zukommen würde.