Macht jemand Selbstverteidigung? Allgemein 

  • Ersteller Ersteller silverado
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Auf Wunsch eines Users "bereinigt" und wieder geöffnet :D
 
Ich mache seit ca. einem 3/4 Jahr Kickboxen, aber ich musste es noch nie auf der Straße einsetzen.
 
Ich mache Kendo.

Wobei das eigentlich keine Kampfsportart ist, sonder eher Kampfkunst oder Tradition.

Aber ich habe das Gefühl das es mir persönlich "mehr bringt" als Karate etc.
Insbesondere was Körpergefühl, Geisteshaltung etc. angeht.
 
Von Kendo halte ich herzhaft wenig. Man lernt, soweit ich es kenne, nur'n Bruchteil aus dem, was man im japanischen Kendo normalerweise lernnt. Wer läuft schon mit Schwert rum? Außerdem haben Kendokämpfer viele offene Stellungen, die im Nahkampf herzhaft wenig bringen. Als Hobby und Körpertraining ist es sicher eine Bereicherung, aber kämpfen kannst du damit wenig. Naja, das war meine Meinung dazu(habe selbst ein wenig Kendo gemacht). Bitte fasse das jetzt nicht als Angriff auf deine Sportart, es war nur ein kritischer Blick zur Tauglichkeit deiner Betätigung.

silverado
 
silverado schrieb:
lol entschuldige aber ich bezweifle dass man mit 14 Jahren den 2. Dan erreicht.

doch erreicht man ;)
mein cousin ist 12 und hat in nächster zeit ne prüfung zum schwarzen gürtel... also isses mit 14 erst recht zu schaffen ^^
 
naja , mit kann mit 15 eigentlich keine 2 dan im teakwondo haben weil das ganze dann noch nen sogenannter poom ist , aber der wird mit dem 16 lebensjahr automatisch schon dan und man kann mit 15 schon den 2 ja sogar den 3 dan haben , im extremfall auch den 4.

Ich hab noch keine dan im teakwondo ,aber ich finde es für ne schlägerei bzw. selbstverteidigung weil es oft einer den pychologischen vorteil hat wenn du mit deinem fuss auf einmal den kopf des gegners touchiert , das schüchtert dann doch bissle ein.

zu judo kann ich nur sagen das ich es nicht so doll finde , den ich finde das kann man auf der straße nicht sogut anwenden da dafür echt die klamotten fehlen (aber davon hab ich net soviel ahnung)
 
Mehlsack schrieb:
Ich hab noch keine dan im teakwondo ,aber ich finde es für ne schlägerei bzw. selbstverteidigung weil es oft einer den pychologischen vorteil hat wenn du mit deinem fuss auf einmal den kopf des gegners touchiert , das schüchtert dann doch bissle ein.
zu judo kann ich nur sagen das ich es nicht so doll finde , den ich finde das kann man auf der straße nicht sogut anwenden da dafür echt die klamotten fehlen (aber davon hab ich net soviel ahnung)
Wie traurig ist es denn bitte, einen Sport auszuüben weil er für ne Schlägerei taugt?!
Es ist ein Sport!
Schinderhannes schrieb:
Es gibt einen kleine aber feinen Unterschied zwischen Kampfsport und Kampfkunst. Extremste Beispiel ist dabei Karate fuer den Kampfsport.
Im umgekehrten Sinne ist Ninjutsu fur die Kriegskunst.

Gruss Schinderhannes
kunst oder sport...egal aber in beiden Begriffen ist wohl absolut nichts in der Richtung gemeint, das gelernte auf der Strasse anzuwenden.
Wie bereits erwähnt, wenn du mit einem Gürtel in einem Kampfsport in einer Schlägerei jemanden verletzt hat das rechtliche Konsequenzen für dich. Ganz abgesehen von der 'normalen' Körperverletzung.

Ich weiß ja nicht was heutzutage gelehrt wird, aber in meinen 10 Jahren Judo wurde immer wieder, gerade für die Neuen, darauf gepocht das es ein Sport ist und nichts weiter.
Das ganze hat absolut nichts bei einer Schlägerei verloren, wer so einen Sport ausübt um sich besser prügeln zu können hat in meinen Augen nichts von der Sportart verstanden und hat auch eigentlich nichts in diesem Sport verloren.
Wenn das den Trainern egal ist, ist das mehr als ein Armutszeugnis für die Lehre!
Das bezieht sich natürlich nicht auf einen normalen Selbstverteidigungskurs, das ist ja nun etwas ganz anderes.

Ist wirklich traurig hier so manche posts zu lesen, die Leute haben nun wirklich nichts verstanden und sollten sich wirklich was schämen diese Sportarten derart zu missbrauchen.
Traurig auch für eure Trainer, ich hätte mich damals für meine Schüler geschämt wenn ich erfahren hätte, dass einer jmd mit seinen Kenntnissen bewußt auf der Strasse verprügelt hätte.
Der wäre auch sicherlich die längste Zeit im Verein gewesen.
Aber ist vielleicht auch ein 'normales' Armutszeugnis für die heutige Jugend.
 
naja , ich bin verantwortlich für das was ich schreibe , nicht was du denkst , ich habe gesagt das man es dafür benutzen kann , ich selbst musste mich erst einmal in einer schlägerei wehren und du sagst das man sobald man einen gürtel hat in einer schlägerei immer der schuldige ist , das stimt garicht , du musst zwar den gegner drauf hinweisen da du kampfsport machst und das dreimal aber du darfst dein sport auch in der selöbstverteidigung ausüben OHNEdafür ärger zu bekommen. Ausserdem (fals du den meinem post zuende gelesen hast) bin ich selbst der meinung das keine schlägerein der beste weg ist und das ich viel eher von der androhung von körperlichergewalt als durch tatsächliche körperliche gewalt geredet habe. Ich hab nichts gegen kritik oder was auch immer , aber dann ließ dir mein Post doch bitte etwas genauer durch
 
Beim Kampfsport geht's nicht um die schnellstmögliche Graduierung. Selbst ein 5 Dan Träger kann leicht auf der Straße verdroschen werden. Da lobe ich die Einsichtigen, die eher auf eine gute Technik als auf Gürtelfarben legen. Eine Kampfkunst sollte perfekt beherrscht werden.

silverado
 
naja , mir gehts eigentlich noch mehr daraum das ich mich überhaupt bewege und nicht wie ein großer teil der deutschen jugend entweder überfette oder zu rechten parteien abgleite , oder sogar beides !! , ok sport hat damit nur eilweise was zutun , aber bissle schon
 
Hi, also ich habe 5 Jahre lang geboxt, hab aber während meiner BW-Zeit aufhören müßen, da die zeit zu knapp geworden ist!
Mache jetzt seit 2000 ATK (Anti Terror Kampf) das ist kein Kampfsport sondern Kampf also das was es halt aussagt.

Hier ein paar Infos wobei ich aber leider die Quelle nicht kenne!

Das moderne Selbstverteidigunssystem "ATK" besteht seit 1963. Der BAE-Präsident Horst Weiland entwickelte es unter dem Namen "Terrorkampf" auf der Basis europäischer, asiatischer und afrikanischer Kampfmethoden. Im Jahre 1965 organisierte er das System in der "Terrorkampf-Akademie" (TKA).
Fünf Jahre später wurde die TKA als selbständige Abteilung in die neu gegründete "Budo-Akademie-Europa" eingegliedert. Im gleichen Jahr wurde der erste europaweite Terrorkampf-Lehrgang in Marburg ausgerichtet, dem in den nächsten Jahren noch viele große Lehrveranstaltungen folgten. Nach der zweckgebundenen Änderung des Namens "Terrorkampf" in "Anti-Terrorkampf" und der TKA in ATKAE ("Anti-Terrorkampf-Akademie-Europa") stand der weiteren Verbreitung nichts mehr im Wege. Seit 1988 werden auch ATK-Meisterschaften ausgerichtet. Durch internationale Lehrgänge und die ständige Präsenz in den Medien wird dieses effektive Verteidigungssystem immer populärer, und der bereits umfangreiche Kreis der ATK-Anhänger weitet sich kontinuirlich aus.

Aus beruflichen Gründen werde ich jedoch im Herbst noch eine andere noch effektivere Kampfkunst erlernen und hier dann noch die Ausbildung zum Lehrer antreten.
 
Kappa schrieb:
Ich kann stolz behaupten, dass ich mich noch nie wegen irgendwas prügeln mußte und das soll auch so bleiben.

Ist vielleicht auch eine Frage des Intellekts?!

Ich mache jetzt seit knapp 5 Jahren Taekwondo mit einer bis zwei Prüfungen pro Jahr (4 Prüfungen pro Jahr?? Hallo gehts noch?? Was soll das denn bringen wenn man wie ein Irrer durch die Graduierungen durchrauscht und eigentlich nichts wirklich intensiv lernt?? :confused: ) und ich hab mich noch nie geprügelt weil ich es wollte, sondern nur weil mich Typen angepöbelt haben, die entweder auf Ärger aus waren oder übelst dicht waren. Das hat nichts aber auch gar nichts mit dem Intellekt zu tun, sondern das geht nach dem Motto "Zur falschen Zeit am falschen Ort". Leider... :mad:
 
Ich mache jetzt seit ein paar Jahren Karate:
1. Das beste Krafttraining das ich jeh hatte
2. Es gibt unterschiedliche Formen von Karate, z.B. Grundschule, das wird einem auf der Straße relativ wenig bringen, soll aber auch nur als Grundlage für die späteren Techniken dienen.
Später kommen dann halt noch Würfe etc. dazu, damit kann min sich eigentlich schon relativ gut verteidigen (wenn mans draufhat ;) ).
Freikampf ist eigentlich ganz "witzig", man muss halt was einstecken können, aber so richtig hart ist das jetzt nicht.
Geil wirds dann, wenn man z.B. Arnis (Stockkampf mit 20-40cm langen Stock/Stöcken), wo eben auch die Grundtechniken von Karate gebraucht werden.

silverado schrieb:
Ausserdem verstehe ich nicht, warum man die passive Hand immer zur Hüfte zurückzieht. Wenn ich einen Schlag Blocke, ziehe ich die nicht blockende Hand an die Hüfte. Doch mein Körper ist offen für jeglichen Angriff.
Das ist nur in der Grundschule so, im Freikampf behält man seine Hand als Schutz in Körpernähe und nicht zurückgezogen.
 
lol ich bezweifle auch das man mit 14 den 2 dan bekommt ich find es eh viel zu früh. Ich z.B. mach selbst kung fu san soo seit 2 jahren. und da kriegen wir den schwarzen frühestens mit 18 jahren da man noch erfahrungen sammeln musst und damit man mit dem Schwarzgurt auch gut ausseiht. Könnt ja vorbeischauen.
www.kungfusansoo.de übrigens das ist die einzigste kung fu san soo schule die es in ganz Europa gibt. daher ist es für mich eine ehre die kampfkunst zu lernen
 
Mache jetzt seit ca. 4 Monaten Karate(Shotokan) und Selbstverteidigung(gegen Waffen).

Ist wirklich Super. Hatte noch nie sone gute Muskelanstregung wie im Shotokan Karate. Ok für den Kampf auf der Straße eignet es sich anfangs wirklich nicht, aber was ich so gesehen habe, hat man da nach 4-6Jahren schon gute Chance ^^

Shotokan ist vorallem auch ne Konzentrations und Bewegungs-sache. Gerade die Katas sind sehr geil, man muss sich konzentrieren, man trainiert die Muskeln (verschiedene Stand-Stellungen) und man trainiert auch die Koordination von Körper(Torso und vorallem Hüfte) und Beine+ Arme(wobei mehr Wert auf gute Beinarbeit gelegt wird).

Selbstverteidigung: Mit Anis (Stöcken), Tonfas (Wie die Amerikanischen Polizei-Schlagstöcke) oder Bokken(Holzschwerter) macht das nen heiden Spaß. Entwaffnen, blocken, Angriff....alles dabei. Und super ist, das man gerade bei den Tonfas und den Anis, seine "normalen" Karate Techniken anwenden/üben kann, und einfach wie mit "verlängerten-Armen" kämpft. :)
 
hehe hab ma als ich noch 12 war Taekwondo gemacht hatte dann mit 14 den blauen Gürtel und hätte dann bis 16 warten müssem bis ich Braun-Anstrich machen kann. Also hab ich mich abgemeldet *g*
 
7 Jahre lang Judo (brauner Gürtel + Trainer am Schluss)
~ 3 (nicht mehr ganz sicher) Tae Kwon Do bis zum grünen Gürtel

ist aber alles schon ne Zeit lang her
 
2 jahre früher karate und vor kurzem mal nen selbstverteidingungskurs^^
 
Ich hab mit 8 Jahren mit Taekwondo angefangen. Nach vielen Jahren hab ich schließlich den schwarzen Gürtel erreicht unter anderem den ersten DAN. Hab dann aufgehört weil ich keine Zeit mehr hatte

Nun habe ich fast alles vergessen was ich in all den Jahren gelernt hab
 
ich hab vor 2 jahren teakwando gemacht

jetzt weiss ich nicht mal wie man es schreibt

aber diese art der selbstverteiligung habe ich 4 jahre gemacht und binn auch öffters in kämfe gegangen mit vollkontakt naklar mit schutz

und wurde 4 mal 1. und 2 mal 2.

leider mach es nicht mehr keine ahnung warum ;)
 
@ artemis,

in einer vernünftigen kampfsportart sind die zeiten und das alter für die gürtelprüfungen vorgegeben. der normalfall ist, dass du vor dem 16. lebensjahr nicht den braungurt (1. kyu) und vor dem 18. lebensjahr nicht den schwarzen gurt (1.dan) machen kannst. alles andere ist einfach unverantwortlich, da eine gewisse geistige reife zu einer kampfsportart auch gehört. es ist die frage, ob ein pupertierendes bürschchen diese reife schon haben kann.
bei vielen kampfsportarten kann man auch nur maximal eine gürtelprüfung pro halbem jahr machen, bei höheren graden ist noch weit mehr vorbereitungszeit erforderlich.

es gab schon kampfsportarten, bei denen man in einem jahr über wochenendkurse bis zum schwarzen gurt gekommen ist. aber jeder der eine kampfsportart intensiv betreibt weiss, was er davon zu halten hat. außerdem kann jeder, der lust darauf hat, eine kampfsportart erfinden und sich selbst als oberfuzzy den schwarzen gurt mit goldenen sternchen verleihen. vielleicht ist artemis an so einen "vogel" geraten, der hauptsächlich an den mitgliedsbeiträgen und nicht am sport selbst interessiert ist.

(ich selbst habe den 1. dan, bin fachübungsleiter jj, prüfer und kampfrichter)
 
ich habe früher mal taekwondo gemacht, ungefähr 3-4 jahre und habe den grünen gürtel erreicht, war allerdings auch noch ziemlich jung damals. Nun mache ich seit ungefähr 7 jahren ein selbstverteidigungssystem names F.I.S.T., freies indivduelles SelbstverteidigungsTraining. Man lernt wirklich sich richtig und effektiv zu verteidigen und auch auf die therorie wird eingegangen (gesetze, verhaltensweise, kommunikation usw.). Die Trainingsinhalt sind möglichst realitisch gehalten, es kommt nicht auf eine schöne technik an, sondern wie effektiv diese ist. Mitterlweile bin ich selber Trainer und habe den 7. Grad (1.Grad- 12.Grad(höchster)).
 
Ich mach seit 2 Monaten Aikido. Ich find das gut, weil man da auch mit Waffen wie Stock Schwert und Messer (eher wie man es abwehrt) umgehen lernt. Aikido ist eher eine sanfte Selbstverteidigung, da man die Kraft des Gegners gegen ihn selbst einsetzt. Aikido ist eher passiv. Man kann diese Kampfsportart erst nach 1-2 Jahren richtig anwenden.
 
10 Jahre Kampfsport...
Judo, Taekwondo, Muay Thai, Boxen, Capoeira, Wing Chung, Grappling.

Ich denke die mischung macht es je mehr styles ihr kennt desdo besser werdet ihr.
Hab angefangen mit 3 Jahren Taekwondo (voll-Contact) und dachte ich wäre gut, bis mich ein Grappler in 2 sec. rund gemacht hat...

mixen das ist das geheimnis, es gibt keinen Perfekten Style!!!
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben Unten