Manfred Wieninger Autor 

henrystorm

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Manfred Wieninger

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Manfred Wieninger = Missing Link zwischen U- und E-Literatur in Österreich. Geboren 1963 in St. Pölten. Lebt als Autor in seiner Geburtsstadt, die er außer für Adria-Urlaube und ein im Schnellgang absolviertes Germanistik-Studium nie länger als für zwei, drei Tage verlassen hat. Verfasser einer mittlerweile abgeschlossenen, siebenteiligen Krimi-Reihe mit dem schrägen Kult-Ermittler Marek Miert. Darüber hinaus zahlreiche Arbeiten zu Widerstand und Verfolgung in St. Pölten, Niederösterreich und anderswo. 2013 wurde Manfred Wieninger mit dem Theodor Kramer-Preis ausgezeichnet. Im Frühjahr 2018 ist sein zeitgeschichtlicher Roman „Aasplatz. Eine Unschuldsvermutung“ bei Residenz erschienen.

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Manfred Wieninger - Marek Miert 01 - Der dreizehnte Mann
Manfred Wieninger - Marek Miert 02 - Falsches Spiel mit Marek Miert
Manfred Wieninger - Marek Miert 03 - Der Engel der letzten Stunde
Manfred Wieninger - Marek Miert 04 - Kalte Monde
Manfred Wieninger - Marek Miert 05 - Rostige Flügel
Manfred Wieninger - Marek Miert 06 - Prinzessin Rauschkind
Manfred Wieninger - Marek Miert 07 - Der Mann mit dem goldenen Revolver
Manfred Wieninger - 223, oder, Das Faustpfand

Der dreizehnte Mann:
Keine leichte Übung für Marek Miert, sich als Privatdetektiv im tristen Wiener Hinterland zu behaupten. Das Wasser steht ihm schon bis zum Hals, als endlich ein Auftrag hereinschneit: Branislaw Kaddisch, "staatenlos wie ein Marienkäfer" und ohne Aufenthaltsgenehmigung in Harland ansässig, beklagt den Tod seiner Freundin. Ein Autofahrer soll sie mit voller Absicht ins Jenseits befördert haben. Besonders solvent ist der tolstoibärtige Kaddisch leider nicht: Als Anzahlung gibt es für den Privatdetektiv nur einen alten Videorecorder. Miert ist ziemlich ratlos, wie er den Fall lösen soll, bis ein alter Schulfreund, der Pathologe Dr. Salem, ihm Einblick in die medizinische Untersuchung des "Unfallopfers" gewährt. Im Gegenzug erwartet Salem jedoch Mierts Unterstützung für seine eigene, ganz private Ermittlung, die ein Verbrechen ganz anderer Art betrifft: Bei einem größeren Bauvorhaben sind - wieder einmal - Kriegsleichen ausgegraben worden. Salem hat an Kleidung und Marken erkannt, dass sie am 12.3.1938, dem Tage von Hitlers Einmarsch in Österreich, gefangen genommen wurden. Er vermutet, dass es sich bei diesen Opfern um wichtige Persönlichkeiten handelte. Aus null wird zwei, und schon hat Miert ein Doppelpack am Hals. Und spürt bei den Recherchen für beide Fälle eisigen Gegenwind. Er weht aus allen politischen Richtungen, von Neo-Nazis bis zu militanten Ausländervereinigungen. Aber auch die Kriminalpolizei intrigiert: Schließlich stand Marek Miert sechs Jahre lang auf ihrer Gehaltsliste und hat mit dem Chef noch eine alte Rechnung offen.
 
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