Titel: (wenn nichts anderes angegeben in deutscher Sprache)
Busch, Marc - 1945 - Eine illustrierte Horror-Novelle
Busch, Marc - Asche - Eine Klima-Dystopie
Busch, Marc - Moder und Fäule - Eine Horror-Novelle
Busch, Marc - Wendigo Diner - Eine Horror-Story
Busch, Marc - Zuzu Mamou - Eine Horror-Kurzgeschichte
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Buchbeschreibung: 1945
Es ist Frühjahr, kurz vor dem Ende, und das Wetter so erbärmlich, dass man kaum sagen kann, ob es ferner Geschützlärm oder Donner ist, der in den nebelverhangenen Bergen grollt. Bei Anbruch der Dämmerung stehen zwei ungleiche Fremde auf der Schwelle einer jungen Bergführerin. Mit ihrer Hilfe wollen sie die Hölle, die sie durchlebt haben, endlich hinter sich lassen, koste es, was es wolle. Doch das Grauen, vor dem sie fliehen, lässt sich nicht abschütteln, nicht in den Bergen und schon gar nicht in den Untiefen ihrer eigenen Seelen.
Die Schreie klingen alles andere als menschlich. Aber wenn es am schlimmsten ist, tun sie das selten.
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Buchbeschreibung: Asche
Die Wälder der Taiga brennen bereits über ein Jahr lang. Asche und Schnee verdunkeln den Himmel sogar tausende Kilometer westlich. Doch noch immer schleppt sich eine Gestalt durch die Öde, blind im grauen Dunkel, taub im Dröhnen des Windes, bis sie sich zum Herzen des Dunkelns begibt.
»Sie nannten es multiple Krisen.«
»Das war eine Lüge«, antworte ich. »Es war immer nur eine.«
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Buchbeschreibung: Moder und Fäule
Seit Jahrhunderten fristen die Bewohner des Dorfes ihr Dasein in der Abgeschiedenheit der Berge, ohne von den Wirren der weiten Welt Notiz zu nehmen. Doch diese Ruhe endet jäh. Ein unheimlicher Fremder naht, das Unglück folgt ihm auf dem Fuß und eines Nachts müssen die Dorfbewohner lernen, dass die Isolation auch ein Fluch sein kann und noch andere Gefahren im Gebirge drohen als eisige Kälte und hungrige Wölfe. Ihnen bleibt keine Zeit, denn in der Ferne knacken bereits Knochen und Fleisch verbrennt …
»Was habe ich auf mich geladen, um dieses Schicksal zu verdienen? Es ist eine rhetorische Frage. Ich kenne bereits die Antwort …«
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Buchbeschreibung: Wendigo Diner
Ein später Nachmittag im Februar 1918. Ardenburg versinkt schon seit Tagen im Schnee. Die Wetterwarnungen kündigen einen Blizzard an und Sheriff Monaghan, ein Mann so hager und grau wie der sich verdunkelnde Himmel, glaubt bereits, einen ersten Vorgeschmack zu bekommen, während er sich durch die eisigen Schneewehen kämpft, um in dem kleinen Diner am Ortsrand seine Schicht mit einem heißen Kaffee zu beenden. Als sich die Scheinwerfer eines Busses auf der Landstraße nähern, ahnt er jedoch nicht, dass noch ein ganz anderes Unheil auf ihn und die ganze Stadt zukommt.
»Manche Männer werden durch den Krieg zu Monstern«, erhob er seine Stimme gegen den Wind. »Andere waren es bereits vorher …«
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Buchbeschreibung: Zuzu Mamou
Tief sind die Sümpfe, finster die Wälder und nicht alle, die dort wandeln, finden zurück ans Tageslicht. Kinder sind bereits verschwunden. Man munkelt, der Tod sei des Nachts aus einem schlammigen Pfuhl gestiegen und habe sie hinab in ihr nasses Grab gelockt. Doch niemand kann es bezeugen, denn stumm sind die knorrigen Weiden, die sich aus den Sümpfen recken. Ein Mann aber wagt die Reise. Ihn treibt die Hoffnung, ein uraltes Mysterium zu lüften. Doch als er endlich ahnt, was sich wirklich im Wasser verbirgt, ist es längst zu spät …
»Was erwartete ich hier zu finden? Es war eine von Gott verlassene Gegend und er hatte nur so viel zurückgelassen, um sie für jeden anderen zu verderben.«