Mittelklassenotebook: i5 vs i7 geschlossen 

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Mr.MSS

Registered +
Registriert
Aug. 2007
Beiträge
150
Hi,

ab Oktober fange ich an, zu studieren und brauche ein Notebook. Die Größe soll sich auf 15,6" belaufen und der Preis sollte unter 700€ liegen.
Da mir die Akkulaufzeit recht wichtig ist (nach Möglichkeit über 4h), frage ich mich, ob ein i7 sinnvoll ist, da dieser aufgrund der Mehrleistung vermutlich deutlich mehr Akku braucht. Allerdings will ich keine zu großen Abstriche bei der Leistung machen, das Teil soll schon flüssig laufen.
Da ich aber nicht oft Videos rendern, denke ich, dass ein i7 mit seinem Quad-Core nicht viele direkt bemerkbare Vorteile bietet. Wie seht ihr das?
Die relevanten CPUs in dieser Preisklasse sind der Intel Core i5 2450M bzw der i7 2670QM. In diesem 2012 TOP MOBILE CPU BENCHMARK COMPARE - SoneXPC.com Benchmark liegen ganze 3300 Punkte dazwischen...

Danke für eure Antworten!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Als Normalsterblicher braucht man keinen Vierkernprozessor, du wirst bei weder bei Spielen noch bei diversen, auch anspruchsvollen Programmen einen Unterschied merken. Das Einzige, was ich als Vorteil sehe, ist schnelleres Video Rendering und schnellere Ver- und Entschlüsselung. Ansonsten ist der Unterschied absolut unerheblich. Der Benchmark macht keine Aussage über den Geschwindigkeitszuwachs von i5 zu i7 für einen normalen Nutzer. Ich würde sogar bei einem Desktop PC nicht zu einem Vierkern raten, lieber das Geld in sinnvollere Hardware anlegen. Der Stromverbrauch zwischen i5 und i7 dürfte sich nicht allzu sehr unterscheiden, die regeln sich ja selbständig runter.

Nimm das Geld für den i7 lieber uns investiere es in einen i5 der 3.ten Generation (also 3xxx). Die dritte Generation hat dann auch die HD4000 integriert, die deutlich schneller ist als die HD3000. Und das ist auch für den Normaluser bemerkbar.
 
Ok, also du würdest mir eher zu einem i5 raten, weil der Benchmarkvorsprung des i7 primär aus den 4 Kernen resultiert, welche wiederum lediglich bei gewissen Anwendungen einen bemerkbaren Vorteil bringen. Habe ich das richtig verstanden?
 
Jaa genau, so würde ich es dir raten. Allerdings wie gesagt, würde ich auf jeden Fall einen i5 der dritten Generation nehmen.

Der Prozessorenchipsatz enthält in letzter Zeit immer noch einen Grafikchip, zusätzlich zur meist noch verbauten Grafikkarte. Die Grafikkarte läuft dann die meiste Zeit nicht und der Grafikchip übernimmt die Arbeit, was die Akkulaufzeit deutlich erhöht. Die ganze Sache nennt sich Nvidia Optimus. In der dritten Generation (Ivy Bridge) ist dieser integrierte Grafikchip deutlich besser als bei den Chips der zweiten Generation, wie du sie vorgeschlagen hattest.

Wenn natürlich dein von dir ausgesuchter Notebook unnötigerweise einen i7 integriert hat dann kannst den natürlich mitnehmen, aber nötig ist es nicht. Aber auf alle Fälle ist ein i5 der dritten Generation einem i7 der zweiten Generation vorzuziehen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ok, danke für den Tipp! Das Problem besteht nur darin, dass die Notebooks mit i5-Prozessoren der 3.Generation sowie i7-Zweikerner deutlich teurer sind als schnellere Modelle der 2. i7-Generation. Deshalb wird es vermutlich auch dieses Teil hinauslaufen:
HP Pavilion DV6-6B55SG [GAMER-8GB] bei notebooksbilliger.de

bzw. dieses hier:
HP Pavilion dv6-6c45eg i7-2670QM 6GB 500GB HD7470M | ab 35,6 cm (14") | Multimedia | nach Einsatzgebiet | Notebooks | hoh.de

Sie unterscheiden sich nur durch die Grafikkarte und 2GB, wobei die Grafikkarte des teureren schon deutlich besser ist. Ich weiß halt nicht, ob sich der Mehrpreis für ein bisschen Virtua Tennis und NFS lohnt...
 
Ich würde dir noch empfehlen, dich bei notebooksbilliger als Student zu registrieren (wenn du schon eine Immatrikulationsbescheinigung hast), dann bekommst du ausgewählte Notebooks nochmal 50 - 100 € billiger. Und du solltest speziell nach Notebooks ohne Betriebssystem suchen, weil die meisten Universitäten über MSDNAA Windows 7 Lizenzen anbieten. Such dafür einfach mal auf der Rechenzentrumsseite deiner Uni. So kannst du zusätzlich nochmal etwa 50€ sparen.

Das so gesparte Geld kann man dann in bessere Hardware investieren. Was du allerdings genau brauchst, musst du aber leider selber entscheiden. Ich vertrete da eher den Standpunkt lieber die bessere Grafik als sich später geärgert.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Danke, das mit dem Studentenrabatt habe ich schon vorher gesehen. Es wird wohl trotzdem auf das HP-Notebook hinauslaufen, weil ich es vom Design her sehr ansprechend finde und es mit ner SSD vermutlich auch ziemlich schnell sein wird. 750€ für das mit der besseren GraKa inkl. SSD sind, denke ich, noch im Rahmen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben Unten