Nadine Zacher Autor 

henrystorm

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Nadine Zacher

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Nadine Zacher wurde 1974 im Ruhrgebiet geboren. Sie lebt und arbeitet seit 2006 in Hamburg.Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Linguistik in Bochum.Nach Abschluss einer therapeutischen Ausbildung hauptberuflich im Gesundheitswesen tätig. Im Laufe der Zeit entstanden viele Projekte als freischaffende Künstlerin.2016 erfolgte die Veröffentlichung des Erzählbandes "Der dunkle Ort"."Ohne Gestern" ist ihr erster Roman.

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Nadine Zacher - Der dunkle Ort
Nadine Zacher - Ohne Gestern

Der dunkle Ort:
Alles ist möglich - und das jederzeit! Und was tut man dann? Wenn nichts mehr so ist, wie es scheint, wenn tot geglaubte wieder auferstehen, wenn die große Liebe einfach aufsteht und geht, wenn der eigene Wille einem nicht mehr gehorcht oder man aus Versehen einen Affen erschießt? Es gibt nur eine Antwort - genauso unerwartet zu sein wie das Leben selbst. Das Leben kann einen aus der Bahn werfen und uns zu Dingen bringen, die weder gewollt noch vorhersehbar sind. Betrug und Affären, Mord und Totschlag, alles ist möglich. Aber auch der Liebe zu begegnen und zu sich selbst zu finden, kann hinter der nächsten Ecke auf uns warten. All dem müssen sich die Personen in "Der dunkle Ort" stellen, müssen umgehen mit dem Unerwarteten, was nach dem Frühstück einfach zur Tür hereinspaziert und bleibt.
Charlotte verliert ihre große Liebe und auch sich selbst, Ingrid sieht Gespenster, die längst tot sein sollten, Anna und Paula entdecken die Macht des Voodoo. Frank traut sich, verliebt zu sein, Oskar findet bei einem Regenspaziergang zu sich selbst, Hannah küsst eine Frau, Anton nimmt erst sein Leben und schließlich das Gesetz selber in die Hand, und so manch einer ist nicht so klug, wie er dachte und sich seiner selbst ein bisschen zu sicher.
"Der dunkle Ort" ist das Unvorhergesehene, aber auch der Teil in jedem von uns, in dem die Dinge gut verborgen sind und nur selten ans Licht kommen. Der Teil, der aus Eifersucht morden könnte, der sich ungeahnten Begierden hingibt, der sich das Unvorstellbare traut. Düster und hässlich, aber auch leuchtend und schön.

Ohne Gestern:
Als in Hamburg nach einem Flugzeugabsturz immer mehr Menschen erkranken, ahnt noch niemand, dass dies der Beginn einer Pandemie ist, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Die Ansteckungsrate ist enorm, die Inkubationszeit kurz und die Todesrate liegt nach einem wochenlangen Siechtum nahezu bei 100 Prozent. Rasend schnell breitet sich die Seuche weltweit aus und schon nach wenigen Tagen bricht die öffentliche Ordnung zusammen. Eine kleine Gruppe Hamburger Bürger aber bleibt von Ansteckung verschont. Alle leiden unter der gleichen Krankheit und gehören zu einer Testgruppe, die mit einem neuen Medikament behandelt wird. Hat dies etwas damit zu tun, das sie von der Seuche verschont werden? Und könnte ihre Immunität entscheidend beitragen, einen Impfstoff zu finden? Zu dieser Gruppe gehören sie Enddreißigerin Ellen Mark, aus deren Perspektive die Geschichte erzählt wird und die junge Aussteigerin Sophie Hager, deren unangepasste Art immer wieder für Unruhe in der Gruppe sorgt, deren Energie diese immer wieder vorantretbt.
Zusammen mit ihrer Ärztin gehen sie auf einen wahnwitzigen Trip quer durch Deutschland, denn der Hersteller des Medikaments hat seinen Sitz in der Nähe von München.
Wird es gelingen einen Impfstoff zu finden, der die wenigen noch überlebenden Menschen retten könnte?
Vor Corona geschrieben, schildert "Ohne Gestern" zahlreiche Dinge, die zwischenzeitlich für uns alle Realität geworden sind, zeigt aber auch auf, dass wir bisher mit einem blauen Auge davongekommen sind.
 
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