Wie und wo lackieren?
- Staubfreier, warmer und leicht feuchter Raum (ggf. Raum auskehren, besser mit einem
Staubsauger aussaugen und abkleben -> Farbnebel)
- Im Sommer tut es auch bei kleinen Teilen der Garten
- Die betreffenden Teile ggf. abkleben und mit Silikonreiniger fettfrei säubern
- Bei Lackierungen am Fahrzeug, großflächig ggf. komplett das ganze Fahrzeug
abkleben (Farbnebel). Dabei auch an Türkanten etc. denken.
- Mit einer Spraydose besser mit einer Lackierpistole und einem Abstand von ca. 30 cm
in mehreren Vorgängen nicht zu viel und nicht zu wenig Lack auf die Oberfläche
auftragen.
- Bei Zweischichtlacken folgt ohne Trockenzeit eine Klarlackschicht
- Lack lange trocknen lassen, der Lack ist auch nach Tagen noch sehr weich
- Der Lack ist ca. 2 Wochen nach der Lackierung vollständig ausgehärtet und man sollte
erst nach diesem Zeitpunkt den Lack bearbeiten (polieren, schleifen...)
- Beim Füllern Trockenzeiten laut Hersteller beachten und weiter bearbeiten
- Klebeband nach der Lackierung immer vom Lack weg werts und langsam abziehen
Lackstellen, tiefe Kratzer etc. ausbessern:
- betreffende Stelle mit Silikonentferner reinigen
- ggf. bei tiefen Stellen Flugrost entfernen und Rostumwandler auftragen (diesen dann
24 Stunden austrocknen lassen)
- bei starker Rostbildung den kompletten Bereich (Achtung Rost wandert unterm Lack
weiter) entfernen und wie oben beschrieben mit Rostumwandler behandeln
- bei kleinen Stellen mit einem feinen Pinsel oder einem Streichholz die Stelle
ausbessern
- bei großen Stellen entsprechende Pinsel wählen
- wenn nötig nach kurzer Trockenzeit mehrmals Farbe auftragen
- bei Metallic Lackierungen wird am Ende eine Klarlackschicht auftragen
- ggf. weitere Behandlung durch schleifen und polieren
Lackaufbau vor der Lackierung (Schäden an Karosserieteilen -> Spachtelarbeiten):
- Reparaturteil reinigen und beschädigte Lackreste entfernen
- genaue Begutachtung des Schadens
- Oberfläche bis zum festen Grund mit 80er Trockenschleifpapier schleifen und reinigen
- falls nötig Auszieharbeiten, Ausbeulen und Spachtelarbeiten
- in mehreren Schritten Spachtelmaße (bei großen Flächen Glasfaserspachtel) auftragen
und mit 80er bis 150er Trockenschleifenpapier schleifen, ggf. wiederholen und für
feine Stellen Feinspachtel verwenden.
- wenn ein sauberer Übergang vom Intakten und ehemals defekten Reparaturteil
entstanden ist (ggf. Kontrolle mit Handfläche, Wasser oder glänzendem
Kontrollschwarz) kann die Grundierung gespritzt (siehe wie und wo Lackieren)
werden
- Füller mit 600er oder 800er Nassschleifpapier schleifen, ggf. erneut Füllern
- Farbton vergleichen, ggf. Farbton anpassen (Farbkarten)
- lackieren