Neues Benzin........ Frage 

Heikoo

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Feb. 2009
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Habe eine frage zu dem neuen Benzin welches es ab 2011 gibt !
Ich fahre einen Peugeot 106, Bj.: 1998.
Kann ich mit diesem Auto deas neue Benzin fahren oder nicht ?
Danke für eure Hilfe !
 
Ich würde das lieber sein lassen. Vor allem ist das mit dem E10 der größte Sch*** überhaupt. Da werden Pflanzen auf Flächen angebaut, wo sonst Lebensmittel oder Tiernahrung wachsen, um daraus einen Kraftstoff zu kriegen, der zu einem Mehrverbrauch und evtl. Schäden an einigen Fahrzeugen führt.
 
E10 ist gefährlich!
 
Solch eine Pauschalaussage ist gefährlich.
Ethanol als solches ist als Beimischung in Benzin und bei Motoren/Spritsystemen, die das vertragen, keineswegs gefährlich.
Gefährlich ist aber die Herstellung im Sinne der Umwelt. Wird zB. Ethanol aus irgendwelchen Mittel- und Südamerikanischen Ländern importiert, die dafür wiederum Regenwald abholzen um Anbauflächen zu schaffen, dann ist das gefährlich.
 
Verträglich ist es schon. Aber dienlich der Umwelt (Herstellung) und dem Motor (egal welches Baujahr) sicherlich nicht. Den genauen Zusammenhang kann ich nicht wiedergeben, dazu war das Statement vom ADAC fachlich zu hoch für mich. Im Fazit kam dabei jedoch heraus, das bei der Verbrennung wohl mehr Wasser und andere Rückstände übrig bleiben, welche Gummi-/ Plastikteile angreifen. Dies ist besonders schlecht bei Kurzstreckenfahrzeugen. D.h. das Auto rostet dann schneller von innen heraus.
(Auspuff/Kat. ect.) Ich werds meiden wo es nur geht. Aber sicherlich werden sie uns über den Preis dazu bringen, zur E10 Zapfpistole zu greifen.
 
Na, dann hat sich die Einstellung des ADAC wohl geändert.
Hier ein Auszug aus der aktuellen E10 Seite des ADAC:

"Biosprit soll das Klima schützen: Bei der Verbrennung fossiler Kraftstoffe (z. B. Erdöl) wird das klimaschädliche CO2 frei gesetzt. Pflanzliche Kraftstoffe nehmen beim Wachstum der Ursprungspflanze (z. B. Getreide) so viel CO2 auf wie bei der Verbrennung (z. B. im Motor) wieder abgegeben wird – mit wäre die CO2-Bilanz ausgeglichen. Da der Anbau und insbesondere der Herstellungsprozess jedoch meist fossile Energien verbraucht, ist der CO2-Kreislauf allerdings nicht vollständig geschlossen. Mit dem Einsatz von Biosprit werden zusätzlich die (begrenzten) Erdölvorräte geschont.

Grundsätzlich befürwortet auch der ADAC eine Nutzung von Biosprit, solange sichergestellt ist, dass dieser ökologisch verträglich und mit Blick auf eine verantwortungsvolle Umweltpolitik erzeugt wurde. Insbesondere muss sichergestellt sein, dass die CO2-Bilanz vom Anbau bis zur Verwendung auch tatsächlich positiv ausfällt. Keinesfalls darf der Einsatz von Biokraftstoff auf Kosten der Nahrungsmittel-Herstellung gehen."
 
es wird nur leider oft so verstanden als würde durch Biosprit kein CO2 entstehen, dass is ja das falsche daran, egal was ich verbrenne - ich erhalte CO2

außerdem is es eine Sauerei und keinesfalls ein Umweltgedanke, wie oben schon erwähnt wurde...
 
Fakt ist auf alle Fälle, daß durch Biospritbeimischungen der Verbrauch eines KFZ steigt, da Ethanol weniger Energieinhalt hat als Benzin.
Die Politiker sehen das Ganze als null CO2, da die Pflanze, aus der das Ethanol gewonnen wird, genau die Menge CO2 während des Wachstuns aufnimmt, die bei ihrer Verbrennung wieder freigesetzt wird. Vergessen wird gerne bei dieser Rechnung, daß die Herstellung des Ethanols auch einiges an CO2 kostet.
 
So, da ist mal der ganze Text:
Nicht jedes Auto verträgt E10

E10 kann insbesondere bei hohem Druck und hohen Temperaturen unter Alkoholatbildung korrosiv auf Aluminium wirken. Besonders problematisch ist, dass der Korrosionsangriff bereits nach einer einmaligen Betankung mit E10 ausgelöst werden kann und dann nicht mehr aufzuhalten ist. Hierbei möglicherweise auftretende Leckagen im Kraftstoffsystem stellen zudem ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Hinzu kommen Probleme durch die Lösungseigenschaften von Ethanol für anorganische Komponenten, wodurch das Risiko erhöhter Metallwerte im Kraftstoff gegeben ist. Auch die Verträglichkeit von Dichtungsmaterialen und Schläuchen im Kraftstoffsystem kann problematisch sein. Deshalb sollten nur vom Hersteller freigegebene Modellreihen mit E10 betankt werden.

Vor der Verwendung von speziellen Additiven, die im Zubehörhandel angeboten werden und die E10-Tauglichkeit auch bei nicht „freigegebenen“ Modellen gewährleisten sollen, ist abzuraten!


Zusätzliche Kosten durch E10

Ein Anstieg des Bioethanolanteils verteuert das Autofahren. Zum einen führt der niedrigere Energiegehalt (35% weniger als fossiler Ottokraftstoff) zu höherem Verbrauch. Zum anderen kostet die Herstellung der Biokomponenten mehr als die der zu ersetzenden mineralischen Bestandteile. Ein unverhältnismäßiger Anstieg der Kraftstoffpreise ist nach Auffassung des ADAC unbedingt zu vermeiden. Dies gilt sowohl für E10- wie auch für E5-Kraftstoffsorten.

Der ADAC hat die Bundesregierung deshalb dazu aufgefordert, eine ausreichend Markttransparenz und -überwachung sicherzustellen, um unangemessene Preisanstiege gerade auch bei Super E5 auszuschließen. Im Sinne der Preistransparenz und der Förderung des Wettbewerbs wird auch der ADAC die Preisgestaltung nach Einführung von E10 genau verfolgen und mögliche Fehlentwicklungen thematisieren.aber nun das Positive:

Bestandsschutzregelung für nicht E10-taugliche Fahrzeuge
Zum Thema "Bestandschutzorte" und "Flächendeckung" sieht die Verordnung vor, dass jede Tankstelle, die Super E10 anbietet auch Super E5 anbieten muss. Gleiches gilt auch für Super Plus. Ausnahmeregelungen sind nur für sehr kleine Tankstellen vorgesehen. Damit wurden die Forderungen des ADAC zum Thema "Bestandschutzsorte" und "Flächendeckung" voll umgesetzt.
Trotz E10: E5-Sprit bleibt erhalten
In Deutschland sind die Kraftstoffanbieter per Verordnung verpflichtet, E5-Sprit weiterhin anzubieten und zwar zeitlich unbefristet. Diese Pflicht könnte nur durch eine Änderung der Verordnung zurückgenommen werden, was aber nicht geplant ist. Damit geht Deutschland über die EU-Vorgaben hinaus: Die EU verlangt nur ein verpflichtendes Anbieten bis 2013.
Quelle:
Bundesumweltminister Röttgen in der ADAC Motorwelt 12/2010

Kennzeichnung von E10-Zapfsäulen
Um Fehlbetankungen von Fahrzeugen, bei denen E10 zu Schäden führen kann, zu vermeiden, sowie um den Verbraucher über das angebotene Produkt zu informieren, ist eine eindeutige und auffällige Kennzeichnung von E10 sowohl unmittelbar an der Zapfsäule als auch an der Ausschilderung der Preise notwendig.
Laut Verordnung sind E10-Zapfpistolen mit einem runden Aufkleber „Super E10 schwefelfrei“ bzw. „Super Plus E10 schwefelfrei“ zu kennzeichnen . Zusätzlich müssen an den Zapfsäulen folgende Hinweise deutlich angebracht werden: „Enthält bis zu 10 % Bioethanol“ und „Verträgt Ihr Fahrzeug E10? Herstellerinformation einholen! Im Zweifel Super oder Super Plus tanken!“
Die Zapfsäulen mit E5-Kraftstoffen werden wie bisher mit „Super schwefelfrei“ bzw. „Super Plus schwefelfrei“ gekennzeichnet . Also weiter normales Super tanken und gut ist..
 
Erdöl hat auch so viel CO2 aufgenommen, wie danach bei der Verbrennung entsteht ;)

Ok das war in ner anderen Zeit.
Aber trotzdem würde sonst auf der Anbaufläche anderes Zeug wachsen, was CO2 aufnehmen würde und man nicht verbrennen würde
 
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