Eben nicht weiter wie bisher

Zumindest nicht im EU-Europa

Das Argument von littleprof sticht, aber eben nur bedingt, denn die Zeitunterschiede zwischen z.B. Portugal/Irland und Baltikum/Finnland (3 Std.!) etc.pp. sind schon mehr als gravierend
und haben nachgewiesener Maßen überall negative Auswirkungen auf Mensch und Nutztiere -> Stichwort Chronobiologie
Meine Meinung dazu

Eine Umstellung in allgemein gültige ein oder besser zwei Zeitzonen, z.B. in MEZ (Winterzeit/nördliches Europa) und MEZ+1 (Sommerzeit/südliches Europa) wäre chronobiologisch schon tendenziell ein idealer Kompromiss.
Blöd nur, dass dann die Trennlinie zwischen Frankreich und Deutschland laufen würde

Und eine zeitliche Trennlinie zwischen Frankreich und Deutschland würde vmtl. den beiden einflußreichsten Ländern der EU zuerst auch nicht richtig schmecken.
Und selbstverständlich auch nicht den einzelnen Leuten, die dort in grenznahen Gebieten unterwegs sein müssen
Dies nur zu den regionalen politischen und dann vllt. auch ökonomischen Problemen.
Die rein logistische, ökonomische Planung wäre bei entsprechender Vorlaufzeit (z.B. ein Jahr) überhaupt kein Problem, denke man nur an den globalen Frachtverkehr, im speziellen dabei eingedenk des Flug- und Bahnfrachtverkehrs und auch entsprechenden Stellungnahmen der Industrie dazu

Und da klappt(e) es ja auch, vor allem eingedenk der letzten europaweiten Umstellung vor Jahrzehnten, recht problemlos.
Man muss nur eben wollen und DANN auch konsequent handeln.
Und ich denke, an mangelnder Konsequenz hapert es nicht nur bei diesem Problem, wie man derzeit nur zu anschaulich und spürbar bemerkte könnte
Wer sich dazu weiter informieren will, hier wäre ein guter Anfang:
Man beachte die Einfärbungen der 3 verschiedenen Zeitzonen in Europa (Grafik in der Mitte des Artikels)
Neue Zeitzonen für Europa gemäß der Chronobiologie | heise online