Hallo fexs
Ich glaube dein Problem verstanden zu haben. Lies mal diesen Textauszug (Heise):
Danach geht es an die Partitionierung der Festplatte, wo man die erste Neuerung von OpenSuse 12.1 entdeckt. Der Installer bietet bereits in der Übersicht die Option, Btrfs als Dateisystem zu verwenden. Entscheidet man sich dafür, ändert er den Partitionierungsvorschlag ab und erweitert ihn um eine mit Ext4 formatierte Boot-Partition, da der Bootmanager Grub 1 nichts mit dem Dateisystem Btrfs anfangen kann. Ist man mit dem Vorschlag nicht einverstanden, lässt sich über "Partitionsaufbau erstellen" die Festplatte nach eigenen Wünschen einrichten. Ist das erledigt, gilt es nur noch, einen Benutzernamen und ein Passwort zu wählen, bevor der Installer noch einmal die Einstellungen für die Installation zusammengefasst anzeigt.
Dort sollte man die Einstellungen des Bootmanagers überprüfen: OpenSuse installiert ihn bei einem parallel installierten Windows standardmäßig in den Bootsektor der Linux-Partition und setzt bei dieser das Active Flag. Das macht das System selbst dann, wenn Sie den Bootmanager im MBR installieren ("Start aus dem Master Boot Record"), und kann unter Umständen für Probleme mit einem parallel installierten Windows 7 sorgen. Möchten Sie nicht, dass die Linux-Partition das Active-Flag erhält, müssen Sie dies in den Bootloader-Einstellungen explizit deaktivieren.
Nachtrag zur Problematik Win 7 mit Open SUSE:
Vor allem bei Anwendern, die Windows 7 gemeinsam mit OpenSuse auf einem PC betreiben, bricht die Installation des Service Pack 1 für Windows 7 mit dem Fehlercode 0x800f0a12 ab. Das Problem tritt dann auf, wenn der BCD Store des Windows-Bootloaders auf einer Partition liegt, die nicht als aktiv markiert ist. Bei einer Standardinstallation von Windows 7 liegt der BCD Store auf einer circa 100 MByte großen Systempartition; hat man manuell partitioniert, liegt er zumeist auf der C-Partition.
OpenSuse setzt jedoch bei der Installation das Boot-Flag um, da die Distribution standardmäßig den Bootmanager Grub nicht mehr in den MBR, sondern in den Bootsektor der Root-Partition schreibt. Dadurch findet der Installer des Service Pack den BCD Store nicht mehr. Das Problem tritt nicht nur bei einem parallel installierten Linux-System auf, sondern auch dann wenn andere Tools installiert sind, die eine andere Partition als aktiv markieren. Laut einiger Berichte sind auch Nutzer der Partitionierungssoftware von Paragon betroffen.
Um das Service Pack 1 einzuspielen, ist es nicht nötig, den Windows-Bootmanager wiederherzustellen und Grub zu entfernen: Es reicht aus, vor der Installation des SP1 die Partition mit dem BCD Store als aktiv zu markieren. Mit Windows-Bordmitteln erledigt man das in der Datenträgerverwaltung oder mit dem Kommandozeilen-Tool Diskpart. Alternativ kann man auch zu einer Linux-Live-CD mit Gparted greifen, etwa zu Parted Magic. Nach dem Einspielen des SP1 kann man die aktive Partition wieder beliebig wählen.
Gruss freefloating