Ich leg mich dazu gar nicht erst fest

Und i.P. teile ich die Meinung von Bogumir #'13 und muvimaker #33,
Vor allem, was das Beispiel der alten Serie "Die Zwei" (The Persuaders) angeht.
Im Original zum Weglaufen, in deutscher Synchronisation (nicht nur damals) zum

komisch
Im übrigen unterscheide ich schon zwischen Kino-/Spielfilmen, wobei ich so manche auch mal gerne in OmU (Original mit Untertiteln) schaue, und Soaps/seichterer Unterhaltung
Denn wer versteht schon z.B.:

japanisch (z.B. Kurosawa),
finnisch (z.B. Kaurismäki)
oder ist des Spanischen (u.a. Buñuel, Saura,
Almodóvar, Amenábar, Médem)
oder der französischen Sprache (u.a. Chabrol, Godard, Rivette, Truffaut, Rohmer, Malle, Resnais, Varda bis zu Veber, Ozon, Besson u.v.a.m. ) so mächtig, dass er/sie im Original schaut
Im Übrigen hängt es ja auch wesentlich von der Muttersprache der beteiligten Schauspieler ab ...
Bei anglo-amerikanischen/teils sogar mal englisch synchronisiert (z.B. australisch/Südstaatenslang etc.pp) soaps und eher oberflächlichen Unterhaltsfilmen schaue ich gerne mal in deutsch oder schalte ganz ab
Ok, in manchem kann ich sorei's Standpunkt #12 ja verstehen, bewusst langsam entspannend in einer anderen Sprache zu denken, was mir allerdings höchstens in englisch gelingt
edit/PS.
Mir fällt gerade noch ein, das mir ein Schwede (auf deutsch/englisch) mal erzählte, dass ihm die deutschen Synchronisationen von Wallander-Filmen besser gefielen, als die englisch synchronisierten ...
Lediglich bei Klassikern/Dokus sehe ich vorrangig die englische Originalfassung, teils - vorher/nachher neben der deutschen Fassung .
Und nicht immer fiel dabei die synchronisierte Fassung durch
Was mich zunehmend heute viel eher stört ist, dass man immer weniger Originalschnitte (Directors-Cut oder Cinema-Cut), sondern zusammengestoppelte, teils willkürlich gecuttete - der Werbung oder mal dem FSK geschuldete - Filmversionen zu sehen bekommt ...
Halt alles not so easy, comprendes, Towarischtsch
