Paul Gallico Autor 

henrystorm

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Paul Gallico

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Paul Gallico, 1897 – 1976, wurde als Sohn eines italienischen Pianisten und einer österreichischen Violinistin in New York geboren. Bis zu seinem 40 Lebensjahr verdiente er seinen Unterhalt als Journalist, der jedoch nicht aufhörte, von einem Leben als Schriftsteller zu träumen. 1936 gelang es ihm, ein Drehbuch an eine Filmproduktionsfirma zu verkaufen – das Honorar nutzte er, um nach England zu gehen und dort als freier Schriftsteller zu leben. Er verfasste über 40 Romane und Erzählungssammlungen, die in nahezu alle Sprachen der Welt übersetzt wurden. Die Liebe der kleinen Mouche erschien im Jahr 1954 und wurde zum Weltbestseller. Die Verfilmung des Romans unter dem Titel Lili mit Leslie Caron und Mel Ferrer wurde mit einem Oskar und mehreren Nominierungen ausgezeichnet. Auch als Musical mit dem Titel Carnival war es ein Welterfolg. Gallico starb 1976 in Antibes an der Côte d'Azur.

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Paul Gallico - Die Affen von Gibraltar
Paul Gallico - Die Schneegans
Paul Gallico - Der Krönungstag
Paul Gallico - Miau sagt mehr als tausend Worte

Die Schneegans:
Die Große Marsch ist ein unwirtlicher Landstrich an der Küste von Essex, in den sich selten ein Mensch verirrt. Hierhin, in die Ruine eines verlassenen Leuchtturms, hat sich der äußerlich entstellte Kunstmaler Philip Rhayader zurückgezogen, mit den Wasservögeln, die in den Sümpfen überwintern, als einzige Gesellschaft. Bis eines Tages ein junges Mädchen den Strand entlangläuft, im Arm eine verletzte kanadische Schneegans. Während Philip und Fritha, die im nahe gelegenen Fischerdorf wohnt, den Vogel aufpäppeln, entsteht zwischen ihnen ein einzigartiges Band. Wie in seiner preisgekrönten Novelle Schneegans erzählt Paul Gallico auch in Ludmila vom einfachen Leben, in dem sich Großes ereignet: Eine arme Familie erhofft sich vom Kauf einer Kuh, ihr Einkommen aufzubessern. Aber ihre Ersparnisse reichen nur für die schmächtige Ludmila, die keine Milch geben will. Unerwartet wendet sich das Schicksal zum Guten. Die Schneeflocke ist eine Meditation über den Kreislauf des Lebens und die Bedeutung eines jeden Elementes darin.

Der Krönungstag:
2. Juni 1953, Elizabeth II. wird zur Königin gekrönt. Familie Clagg aus Sheffield fährt mit dem Zug nach London, um die Feierlichkeiten aus nächster Nähe zu sehen. Will, der Vater, platzt vor Stolz: Dank guter Beziehungen ist es dem Stahlarbeiter gelungen, erstklassige Plätze an der Prozessionsstrecke vom Buckingham Palace zur Westminster Abbey zu ergattern. Außer der mürrischen Großmutter, die den Ausflug für Geldverschwendung hält, sind sich alle einig: Für so ein Erlebnis, von dem man noch seinen Enkelkindern erzählt, verzichten sie sogar auf ihren Sommerurlaub. Der elfjährige Johnny freut sich auf die königliche Garde und die Kavallerie, seine Schwester Gwendoline bewundert Elizabeth wie eine Märchenprinzessin, und Violet, die Mutter, kann kaum glauben, dass sie selbst den Luxus erleben darf, den sie sonst nur aus ihren Zeitschriften kennt. Doch in London angekommen stellt sich heraus: Die Karten sind gefälscht. Eine Katastrophe! Vor allem für die Kinder. Trotzdem wird der Krönungstag zu einem unvergesslichen Erlebnis – wenn auch ganz anders, als Familie Clagg es sich vorgestellt hat.
 
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