so ich schreibe jetzt mal auf was bei mir unter sensoren steht
motherboard 41°C (106°F)
CPU 63°C (145°F)
1.CPU /1.Kern 21°C (70°F)
1.CPU/ 2.Kern 15°C(59°F)
Kühllüfter
CPU 2071 RPM
Die Werte von 1. und 2. Kern zweifle ich mal stark an.
Die dürften ja unter der Raumtemperatur liegen.
(Und warum wird die GPU und die Festplatten nicht angezeigt?)
die CPU-Temperatur von 63° wäre für eine Leerlauftemperatur (Ohne Prozessorbelastung) schon zu hoch.
Ich hatte gerade letzte Woche einen Rechner in der Mache, der bei 69° bereits auschaltet.
Leerlauf lag da bei ~60°.
1. Aktion: Rechner gründlich reinigen.
Besonders die Lüfter und die Kühlrippen.
2. Aktion: für eine gute Luftzirkulation sorgen.
Breite Kabel (z.B. IDE) können die Luftzirkulation stark beeinträchtigen.
3. Aktion: Für zusätzliche Lüftung sorgen.
Manchmal hilft bereits ein Blech von einem leeren Slot zu entfernen, so dass von unten besser Luft nach strömen kann.
4. Aktion: Zusätzliche Lüfter einbauen.
Da gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Es gibt Zusatzlüfter, den man über einen leeren Slot betreiben kann.
(Ist einfach zum Einstecken)
Eine andere Möglichkeit ist nachzusehen ob das Motherboard einen Anschluss für einen Motherboard-Fan hat. (Meist 3-poliger PIN.
An dem kann man -falls Platz am Gehäuse an einem Lüftungsgitter ist- einen zusätzlichen Lüfter anschliessen und so zusätzliche Luft ins Gehäuse blasen.
Beide Methoden habe ich an verschiedenen Rechner erfolgreich ausprobiert.
Bei anderen Rechnern hat meist schon die Reinigung geholfen.
Bevor man aber los rennt und einen Lüfter besorgt, sollte man erst mal klären, ob es wirklich ein Temperaturproblem ist.
Dazu einfach Everest laufen lassen, das Gehäuse öffnen und dann die Temperaturen vergleichen.
Sinken die Temperaturen stark bei geöffnetem Gehäuse, sollte man einen zusätzliche Lüfter einbauen.
Noch zu Everest: (Ich verwende die Ultimate Edition)
Unter Dateien > Einstellungen > Sensorsymbole gehen.
Dann kann man dort bei "zeige Sensorsymbole" einen Haken machen.
Dann werden die Temperaturen fortlaufend in der Symbolleiste angezeigt.
An der Stelle kann man auch auswählen welche Temperaturen eingeblendet werden.
Unter Werkzeuge gibt es einen Systemstabilitätstest.
Startet man den kann man die Temperatur grafisch überwachen, während ausgewählte Komponenten belastet werden.
So sieht man schnell, ob z.B. die CPU der Übeltäter ist.
Wann der Rechner bei welchen Temperaturen abschaltet, kann man z.B. in manchen BIOS einstellen.
Dies dient zum Schutz des Rechners, und sollte nicht willkürlich auf eine höhere Grenze verstellt werden.
Aber wenn man genau weiss was man macht, dann kann man den Schwellenwert verstellen.
Aber das kann die Lebenszeit eines Prozessors extrem verkürzen!
Man sollte dabei die Temperaturen langfristig überwachen und nur die Werte verändern, wenn man mit kurzen Temperaturspitzen Probleme hat.
Eine bessere Kühlung ist da die weit bessere Methode.
Gruss Moses.de