Hi,
Ich nehme an, bei deinem Beispiel (screenshot) es handelte sich um einen 2-spaltigen Artikel?
Bei der Umwandlung von *.pdf in *.epub hatte ich bisher keine Probleme, in der Regel über Calibre ging das schnell und komfortabel.
Das wage ich mal zu bezweifeln

(dein Mißerfolg zeigt da bereits, wo die Grenzen sind)
Schnell - ja; komfortabel - ja ... aber zufriedenstellend
maximal für den Eigenbedarf, wenn man keine Ansprüche auf grübelfreie Lesbarkeit legt.
Aus dem einfachen Grund, dass eine PDF [FESTE Zeilenumbrüche, FESTE Seitenumbrüche, u.U. Seitenzahlen) nicht ohne Nacharbeit in eine zufriedenstellende epub (html, Fliesstext OHNE Zeilenumbrüche, OHNE Seitenumbrüche (es sei denn, man setzt sie bewusst)] umgewandelt werden kann.
Und das erklärt auch a) meine Vermutung, es handelt sich um einen 2-spaltigen Artikel und b) dein Ergebnis, das so aussieht, wie es leider aussieht.
Für calibre (und andere Auto-Konverter) geht die Zeile von ganz links bis ganz rechts und bei einer 2-spaltigen PDF heisst das eben:
1. Zeile 1. Spalte 1. Zeile 2. Spalte
2. Zeile 1. Spalte 2. Zeile 2. Spalte
3. Zeile 1. Spalte 3. Zeile 2. Spalte
4. Zeile 1. Spalte 4. Zeile 2. Spalte
und es gibt keine Möglichkeit, zu definieren, dass es 2 Spalten sind.
Der
ergebnisorientierte Weg wäre:
- PDF in eine OCR-Software einlesen lassen, Absatzkontrolle, Seitenzahlen entfernen. Mit einer OCR-Software kannst du auch mehrspaltige PDF einlesen (entsprechend mit Textblöcken belegen, die dann nacheinander eingelesen werden).
- von dort exportieren (wobei es da
mehrere Möglichkeiten gibt und jeder meint,
seine wäre das gelbe vom Ei)
Meine ist:
- nach OCR (mit Finereader) Export in Word, dort noch grobe Erkennungsfehler der OCR beseitigen (geht mit suchen/ersetzen ja ruckzuck), entsprechend Layout vornehmen, Überschriften etc. formatieren)
- die Word-Datei mit Atlantis Word Processor Export in epub
Keine 1-Klick-Lösung aber dafür eine "vorzeigbare" dauerhafte.
Fazit: Eine PDF auf direktem Weg in eine flexibles digitales Format umwandeln (epub, mobi, what ever) ist eine ganz schlechte Idee und das sollte maximal (wenns denn unbedingt sein muss) ausschliesslich für den Eigenbedarf gemacht werden. Ansonsten besser 1-2 Std. Zeit aufwenden und ein halbwegs annehmbares Ergebnis erzielen
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Nachtrag zum Beitrag von
mad.de
Die Nutzung der heuristischen Verabeitung ändert nichts daran, dass z.B. Seitenzahlen aus PDF übernommen werden (mitten im Text), bei Seitenumbrüchen Texte nicht zusammengezogen werden UND (worauf es hier vermutlich hinausläuft) 2-spaltige PDF eben als Kauderwelsch enden, nämlich hier jetzt sogar nach folgendem Schema (wie im screenshot vom TE):
1. Zeile 1. Spalte
1. Zeile 2. Spalte
2. Zeile 1. Spalte
2. Zeile 2. Spalte
3. Zeile 1. Spalte
3. Zeile 2. Spalte
usw. usf.