Wenn eine Kamera generell zu dunkle Bilder abliefert, ist eine Korrektur eine bessere Methode, als jedes Bild nach der Aufnahme per EBV zu korrigieren.
Also immer so dunkel wie möglich, aber gleichzeitig so hell wie nötig.
Da stimme ich dir zu. Meine Aussage oben widerspricht da auch nicht. Meine Cam und auch noch viele andere belichten halt etwas reichlicher, weshalb auch in den einschlägigen Foren eine kleine negative Belichtungskorrektur empfohlen wird. Bei einer Korrektur von - 1/3 Blende saufen die Schatten in der Regel noch nicht ab. Wie es auch weiter oben schon mal erwähnt worden ist, lassen sich dunklere Bereiche besser aufhellen, als zu helle Bereiche abdunkeln.
Pentax ist vielleicht eine Ausnahme und belichtet knapper, deshalb die Empfehlung mit der positiven Belichtungskorrektur.
Um den besten Wert zu ermitteln, bietet sich eine automatische Belichtungsreihe an.
Die eingestellte Korrektur ist natürlich nicht festgemeisselt, sondern kann/sollte je nach Lichtsituation (Gegenlicht usw.) angepasst werden.
Karls0n, ein weiterer Ansatzpunkt ist auch der Bildschirm. Man sieht zwar immer das gleiche Foto, aber es wird unterschiedlich angezeigt. Deshalb gibt es Hardware incl. Software um einen Monitor zu kalibrieren. Aus dem Grund wäre es nicht verkehrt, mal ein zu dunkles Bild zu sehen, damit man mal eine Vorstellung hat, von welchen Helligkeitsabweichungen wir hier überhaupt sprechen. Ich bin in einem Fotoforum aktiv, da werden manchmal Dinge angesprochen, die der Fotograf auf seinem Bildschirm gar nicht sieht und deshalb auch nicht berücksichtigt hat.