Photoeffekt geschlossen 

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Malocher

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Dez. 2008
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Hallo zusammen,
habe mal eine physikalische Frage zum Thema Photoeffekt.
Beim Photoeffekt wird ja eine geladene Metallplatte mit Licht bestrahlt. Vor Einstein dachten die Physiker ja das sie, je höher die Strahlung sei, Elektronen aus dieser Platte herausschlagen konnten. Nur das ist eben mein Problem, wie erklärt die bis dahin bekannte Wellentheorie des Lichtes das man mit einer hohen Strahlung Elektronen aus Materie rausschlagen kann? Ich weiß das letzlich dabei herauskam, dass es darauf ankommt wie hoch die Frequenz des Lichtes ist, dass also Licht mit einer hohen Frequenz Elektronen aus der zB Zinkplatte löst, mein Problem ist aber die Denkweise vor Einstein, bevor man daran dachte das Licht nicht nur als Welle sondern auch als Teilchen anzusehen ist. Wie erklärt die Wellentheorie das ein Licht mit hoher Strahlung Elektronen aus einer geladenen Platte lösen kann?

Hoffe das war verständlich und nicht totaler Humbug, danke fürs durchlesen und die Hilfe :)

grüße
Malocher
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nur ein Denkansatz, bin mir nich sicher ob es richtig ist:

Um Elektronen aus der Platte zu lösen ist Energie notwendig. Je höher diese Energie ist, desto mehr Elektronen lassen sich aus dem Metall "lösen". Je niedriger die Wellenlänge des Lichts ist, desto höher ist seine Energie. ( Im sichtbaren Spektrum wäre violettes Licht am energiereichten). Hat ein Licht also eine niedrige Wellenlänge, dann hat es mehr Energie Elektronen aus der Platte zu lösen.

Mit freundlichen Grüßen,
Nerandor
 
Ja das müsste stimmen, jedenfalls ist es so. Jedoch geht es mir darum das sie ja eben versucht haben die Amplitude zu erhöhen und dachten das sie dadurch Elektronen aus der Platte lösen konnten. Das es letzlich durch die höhere Frequenz ging bemerkten sie erst später und sie konnten es durch ihre Wellentheorie des Lichtes nicht erklären. Verstehst du mein Problem bei der Sache? ^^ Ich verstehe nicht warum sie dachten eine hohe Amplitude muss Elektronen aus der Materie schlagen, egal welche Frequenz vorliegt.

Danke dir für die Antwort trotzdem, an die Wellenlängen hab ich dabei noch gar nicht gedacht.

grüße
Malocher
 
hmmmmmm

  • Die Ausschläge der Schwingungen sind größer, daher wird das Elektron in der Platte mehr bewegt und tritt einfach aus.
  • Es wird mehr Energie benötigt um die höheren Amplituden zu erzeugen und deshalb müssen auch mehr Elektronen austreten
  • Apfelsinenkuchen

Da es eine Ansicht war die früher irgendwann mal galt wirst du hier vermutlich nur schwer die richtige Lösung finden, schon mal im eBook Bereich oder der Bibliothek deines Verrauen nach entsprechender Fachliteratur gesucht ? Du könntest natürlich auch einen seeeeehr alten Menschen fragen, ich hab leider keine Ideen mehr ;)

Viel Spaß bei der Suche nach der Antwort. Teil sie uns mit, sobald du sie gefunden hast;

Nerandor
 
Das Thema haben wir auch gerade in Physik. Ist einfach zu verstehen (14 Notenpunkte in Physik):

Bestrahlt man eine Metallplatte mit kurzwelligem Licht. Dabei werden Elektronen aus den Atomen gelöst, Strom ist messbar.
Licht besteht aus Photonen/Lichtquanten. Diese kann man sich als kleine Energieportionen vorstellen, also kein Stoff mehr. Laut Einsteins Gleichung E(Photon)=h*f besitzen diese Photonen also eine gewisse Energie. Photonen von kurzwelligem Licht (hohe Frequenz) sind am energiereichsten. Nun treffen die Photonen auf die Elektronen und geben dabei ihre gesamte Energie an diese ab. Jeweils 1 Photon tritt dabei mit genau 1 Elektron in Wechselwirkung. War die Energie der Photonen, die sie an die Elektronen abgaben, groß genug, werden die Elektronen aus dem Atom herausgelöst. Also muss E(Photonen) > Austrittsarbeit (um Elektronen herauszulösen) sein, die restliche Energie wird zum Beschleunigen der Elektron angewendet.

Langwelliges Licht hat nach der Gleichung E=h*f weniger Energie und kann somit keine Elektronen herauslösen.

Dabei ist dann auch ersichtlich, dass eine vergrößerte Beleuchtungsintensität keinen Einfluss auf die Anzahl der herausgelösten Elektronen hat.

Hoffe ich konnte dir helfen.
 
Ich danke euch beiden für eure Antworten die haben mir sehr geholfen. Nerandor den 2. Punkt den du genannt hast werde ich denke ich nehmen da er am wahrscheinlichsten scheint. Die Forscher dachten also höchstwahrscheinlich das eine höhere Amplitude mehr Energie benötigt um sie zu erzeugen und das somit auch mehr Elektronen gelöst werden, klingt plausibel, danke dir.

Aber eine Frage habe ich noch Das Dingo, in deiner Formel, bzw Einsteins-Formel E=h*f sind ja E die Photonen und f die Frequenz, was ist aber h? Ist das die Phasengeschwindigkeit? Ich hatte sowas mal irgendwo gelesen.

Trotzdem vielen Dank euch beiden
grüße
Malocher
 
h ist das Plank´sche Wirkungsquantum. Hat der Einstein irdenwie mit in seine Berechnung einfließen lassen. Haben dazu aber auch nischt weiter gemacht. Wurde einfach so gesagt.
Guck mal bei Wikipedia nach, da steht das verständlich da, was h nun ist.
 
Okay danke nochmal vielmals, denke das ist closed damit.

grüße
Malocher

Schönen Abend noch.
 
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