Portable "Soundbox" mit Akku bauen. Frage 

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

b0aH

Registered +
Registriert
Jan. 2008
Beiträge
604
Servus,
ich hab auf nem Festival was gesehen, was ich mir gerne nachbauen würde.
Das war so ne Holzkisten, in die waren, wenn ich mich recht erinnere 3 lautsprecher eingelassen, 2 kleine und eine große. Leider hatte ich nicht die Gelegenheit mir die Kiste näher anzuschauen, aber die war offensichtlich mit nem Akku oder ner Batterie betrieben.
Jetzt möchte ich mir gerne auch so eine kiste bauen, und hab mir schon bisschen Gedanken gemacht. Bei den Lautsprechern und dem Verstärker werde ich so Nachrüstteile fürs Auto verwenden (hat jemand Empfehlungen?). Als Head Unit wahrscheinlich auch n günstiges Autoradio mit mp3, usb, aux eingang...

Nun würde ich noch gerne ne dreigleisige Stromversorgung installieren, einmal wie gesagt über Akku (Starterbatterie?), über nen Netzstecker und über nen Zigarettenanzünder. So dass man je nach Bedarf den Schalter umlegen kann. ;) Sollte doch machbar sein?

Jetzt meine Fragen:
* Es gibt doch auch verschiedene Arten bei den Verstärkern? Kenn mich da ned so aus, aber wenn, was würde sich hier anbieten? Er soll mit 12 V laufen.

* brauch ich für den Verstärker nen Lüfter? Weil ich kann mir vorstellen, dass es in so ner Kiste ziemlich heiß wird, wenn man die mal bei schönem Wetter am Weiher mit hat.

* Wenn Lüfter, welchen Lüfter?

* Ist ne Autobatterie als 'Akku' die beste Lösung oder gibts Alternativen?

* Was haltet ihr von der Idee und gibts eventuell Verbesserungs/-änderungsvorschläge?

Bin für jede Hilfe dankbar,
mfg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
wenn du auf eine 12V-anlage setzt (iwie sinnlos, die dinger transformieren sich die spannung intern ja wieder hoch) bist im batteriebetrieb am einfachsten weg, übern zigarettenanzünder wirds schon problematisch, da du ja auch einiges an strom normal dabei ziehst und der netzbetrieb dürfte schon sehr schwer werden, da: du müsstest ein netzteil einbauen, was dem ganzen eine entsprechende leistung zur verfügung stellen kann. sprich: du nimmst z.b. eine 300W-endstufe. dann müsste dein netzteil, um diese 300W dann ausgangsseitig an die lautsprecher zu bringen, eingangsseitig in die endstufe etwa 500W einspeisen. bei 13.8V (das ist eig. die reale spannung bei autobatterien) wären das dann knapp 37A. also relativ schwer zu realisieren.
praktisch könntest du zwar noch einen großen kondensator parallel schalten bzw. über die netzspannung eig. nur die batterie laden, aber letzten endes würde das auch nicht sooo viel bringen. wenn du an netzspannung ton-signale verstärken willst, dann bau gefälligst nen vernünftigen verstärker ein, der mit 100V od. so läuft. und die kann man auch über batterie bzw. autobaterie versorgen. man müsst dann nur ne schaltung aufbauen, welche aus den 12V halt 100 macht. das ist nicht soo schwer, aber da müsstest dich etwas einlesen. und letzten endes würde das wahrscheinlich immer noch mim zigarettenanzünder probleme machen. (letzten endes willst du dort recht hohe ströme entnehmen. allerdings sind dort eig. nicht soo hohe ströme zulässig. die leitungen dahin dürften normal vlt. awg14 od so sein, auf jeden fall aber zu schmal um hohe ströme relativ verlustfrei zu transportieren, ergo könnten dir die kabel evtl. sogar durchschmoren.
 
Jetzt meine Fragen:
* Es gibt doch auch verschiedene Arten bei den Verstärkern? Kenn mich da ned so aus, aber wenn, was würde sich hier anbieten? Er soll mit 12 V laufen.
Anbieten tun sich Auto-Endstufen. Die gibts zu hauf, also auch gebraucht günstig bei ebay.
Ich hab für meine Beiden zusammen keine 60€ bezahlt und die haben mehr als genug leistung.
Worauf du achten könntest, ist, dass die Verstärker digital sind. Bedeutet, dass der Stromverbrauch geringer ist und der Akku somit länger hält. Kommt daher, dass digitale Endstufen einen höheren WIrkungsgrad, als analoge haben.

* brauch ich für den Verstärker nen Lüfter? Weil ich kann mir vorstellen, dass es in so ner Kiste ziemlich heiß wird, wenn man die mal bei schönem Wetter am Weiher mit hat.
Je nachdem, wie du den verbaust, braucht der nicht unbedingt eine Lüftung. Jeder Verstärker hat eine mindestimpedanz, die eingehalten werden sollte (der Widerstand des Lautsprechers. Dieser sollte höher oder min. gleich groß sein wie der, der angegeben ist). Je geringer die Impedanz des/der angeschlossene/n Lautsprecher/s, desto wärmer wird auch der Verstärker. IdR. sollte es aber keine Probleme mit der Kühlung geben.. sonst einfach mal testen, wenn du die Komponenten zusammen hast.
(Weiterer vorteil der digitalen Verstärker. Höherer Wirkungsgrad -> weniger Wärmeentwicklung)

* Wenn Lüfter, welchen Lüfter?
s.o.

* Ist ne Autobatterie als 'Akku' die beste Lösung oder gibts Alternativen?
Die "beste" Lösung ist relativ. Der Vorteil der Autobatterien (ich benutz selber 2 stk. in meiner "mobilen Soundanlage") ist der günstige Preis und die relativ hohe Leistung. Ich bezahl hier beim Schrottplatz 10€ für ne gebrauchte, aber noch durchaus gute Batterie. Die sind idR. noch vollkommen in Ordnung und sollten 1-2-3 Saisons halten, genauere Erfahrungen hab ich mit meinen noch nicht gemacht, sind erst seit diesem Jahr im Einsatz und halten bis jetzt super ;) .
Das Problem bei Starterbatterien ist, dass diese nicht für Zyklenbetrieb ausgelegt sind, also kein ständiges Entladen/laden. Eher für Das "einmalige" Starten und anschließendem "Pflegeladen" der Lichtmaschine. Sobald eine normale Starterbatt unter eine bestimmte Spannung kommt, verliert sie (meist dauerhaft) etwas an Leistung. Wie schlimm, konnte ich -wie gesagt- noch nicht feststellen, meine arbeiten noch super.

Die Beste Alternative wären Blei-Gel, oder AGM batterien. Die sind ähnlich aufgebaut, aber komplett geschlossen und einige solcher Modelle sind Entlade- und somit Zyklenfest. Die sollten länger halten, allerdings sind die auch teurer und gebraucht schwerer zu bekommen, weil es die nicht für 10€ aufm schrottplatz gibt ;)

* Was haltet ihr von der Idee und gibts eventuell Verbesserungs/-änderungsvorschläge?
Idee ist super, ich werd das Thema verfolgen. Ich hab selbst nen "Sound-Bollerwagen" gebaut mit 2 Autobatterien, 2 Endstufen und Lautsprecher aus dem DIY bereich und einem Subwoofer, der fürs Auto gedacht ist.
Läuft super.



Netzbetrieb ist bei 12V immer etwas schwieriger.. Wie locu schon schrieb, brauchst du ein sehr potentes Netzteil.
die Zigarettenanzünder Anschlusssache wird wohl an den zu dünnen Kabeln scheitern.

Dass Autobatterien eine "reale" Spannung von 13,8V haben, ist allerdings schwachsinn.
Die Nennspannung beträgt 12V, wie jeder weiß und die Batterie hat im besten fall (gerade neu etc.) max. 13V. idR liegt die Ruhespannung bei (leicht) gebrauchten Batterien bei 12,6 bis 12,7V

Gruß
 
also ich mein mich erinnern zu können, dass man bei board-netzen im auto immer mit 13.8V rechnet (und wirklich einen unterschied macht das net, so ne endstufe kann man auch mit 15V betreiben ohne das groß was passiert) aber gut. dedi ist der car-hifi-experte. :P

zum thema tiefentladung bei den akkus: könnt man da nicht eine schutzschaltung vorbauen? ich mein, man müsst doch nur ne schaltung realisieren, welche die batteriespannung überwacht und über einen mosfet bzw. ein relay (klick, klack, klick... :D) abschaltet, sobald die spannung unter einen gewissen wert fällt? das dürte vom aufwand her minimal sein, im effekt aber einen guten schutz bieten.

bei den akkus könnt man evtl. auch auf lithium-polymer akkus setzen. da hat man relativ konstante 3.7V, müsste halt entsprechend 4 in reihe und viele viele davon parallel schalten, könnte dafür dann aber einen recht hohen strom entnehmen. beim aufladen würds dann natürlich etwas schwierig werden.

bleiakkus gabs mal günstig bei pollin, atm ham die aber auch keine mehr im sortiment. :(
 
Servus, danke erstmal für eure Posts.

Dann werde ich die Zig-anzünder und Netzbetrieb Variante mal liegen lassen.

bzw. über die netzspannung eig. nur die batterie laden,

Du meinst, während die Box läuft den Akku aufladen?

________________________________________

hab mich in der zwischenzeit in diversen audio und hifi foren mal bissel eingelesen...
Als Verstärker sollte ich wohl nen 2 kanal mit sub-ausgang nehmen?
Muss ich mir noch einen passenden raussuchen. (Wenn jemand nen Vorschlag hat, immer her damit.)
an nen 2 kanal kann man auch boxen parallel schalten wenns wäre oder?

Welche Leistung sollte denn der Subwoofer haben? Kommt wahrscheinlich auf den verstärker drauf an? hab auf ebay geschaut, für ~25 € gibts ja ganz ordentliche Subwoofer.

Dedicated, was hast du denn als Head-Unit hergenommen, bei deinem Sound-Bollerwagen (Geile idee btw:D)?

mfg
 
die leistung kommt doch immer darauf an, was du damit machen willst.
bezüglich lautsprecher kannst auch mal bei pollin gucken, da gibts auch nen paar subwoofer - waren mal mehr - bzw. in deren katalog gibts auch noch ne ganze menge mehr. ansonsten gibts da auch so genannte body-shaker, vlt. kannst damit auch was anfangen.

die idee mit dem laden sähe so aus, dass die batterie weiterhin den amp versorgt, gleichzeitig aber geladen wird. wenn dann wenig leistung gefordert wird, so kann die batterie gut geladen werden und gleichzeitig ist noch genug leistung vom netzanschluss vorhanden, um die anlage zu betreiben, in momenten, in welchen viel leistung gefordert wird, übernimmt die batterie den anteil, den das netzteil nicht leisten kann

natürlich darfst du das nicht so anschliessen, dass du direkt 230V drauf haust, das ist klar. da musst so oder so eine spannungsadaption realisieren.

oder halt wie gesagt den car-amp zerlegen und rausfinden, welcher teil genau die eig. betriebsspannung hochtransformiert und ab wo diese dann anliegt. diesen bereich dann entsprechend direkt mit der richtigen betriebsspannung versorgen, dann dürfte das auch eine recht gute leistung bringen. ;)
 
Oha, hier ist ja wieder ne Menge zusammengekommen :D

also:
Bei der Boardspannung wird normal mit etwa 14,4V gerechnet. Das liegt aber nicht daran, dass die Batts soviel haben, sondern eher daran, dass die Lichtmaschine etwa mit 14,4V arbeitet. Schließlich ist es doch recht schwierig, eine 12V Batterie mit 12V zu laden, nicht wahr?
Aber die Spannung der Batterie selbst liegt normal immer so bei 12,6 bis 12,7.

Die Schutzschaltung ist natürlich ne Idee, die sollte bei mir auch schon zum einsatz kommen, hab ich nur noch nicht eingebaut, weil auch die saison zu ende geht..
Die trennen dann den Strom bei einer bestimmten Spannung per Relais und dann ist aus die maus.
Ich (bin aber kein gelernter Elektriker oder so) sehe das problem allerdings da drin, dass der Batteriewächter bei ca. 11.8V kappen sollte. Soweit ich weiß, soll die Batterie aber im Ruhezustand nicht unter 11,8V haben. Wenn du die Batterie aber am laufen hast und die Spannung unter Belastung unter diesen Wert sind, was ja völlig natürlich ist, dann schaltet der Batteriewächter ab, obwohl noch Restkapazität in der Batterie vorhanden ist.
Das ist natürliche reine Theorie.. wie gesagt, ich selbst hab davon noch nichts ausprobiert, das kommt alles nächstes jahr... im Prinzip sollte es jedoch Funktionieren. Evtl. noch mit einem Power cap dazwischen?

Li-Poly oder Li-Ion Akkus haben natürlich den Vorteil, dass diese sehr leicht sind und dabei eine hohe Kapazität aufweisen. Wenn man genug "Packs" parallel schaltet, sollten auch die evtl. höheren Entladeströme kein Problem darstellen (dran denken, wir reden von Impulsleistung, keiner Konstantstromentnahme).
Allerdings schlägt sich so eine Lösung auch bemerklich im Preis nieder. Bis du da auf (in meinem Falle) brauchbare 90Ah kommst, muss schon einiges an Geld fließen.
Und bei solch empfindlichen Akkus brauchst du in jedem Fall schutzschaltungen! Sonst kann das ganz auch noch gefährlich werden, wenn die explodieren sollten.

-------------------------------------------

Ich selbst würde dir von einer einzelnen Endstufe für beides abraten, zB einer Vierkanal. Wenn du 2 Endstufen benutzt, bist du einfach flexibler und viel teurer wirds eh nicht, wenn du die gebraucht kaufst.

Btw: ein Subwoofer selbst HAT keine Leistung, sonder ist BELASTBAR mit einer bestimmten Leistung, nämlich der, die vom Verstärker kommt.
Worauf du bei den Lautsprechern achten solltest, ist Wirkungsgrad!
Im mobilen Einsatz geht nichts über Wirkungsgrad (oder viele Batterien, geschweige denn einem Generator). Wirkungsgrad bedeutet, du brauchst weniger Verstärkerleistung. Weniger Verstärkerleistung braucht weniger Strom. Also kannst du die Stromversorgung entweder kleiner bauen, oder du kommst mit der Geplanten länger aus.

Das gilt dann für Verstärker UND lautsprecher. Sprich, such dir im idealfall digitale Endstufen (wie oben erwähnt) und Lautsprecher aus dem PA bereich, die haben idR immer einen höheren Wirkungsgrad. Leider sind gerade digitale 2 Kanal Endstufen recht schwierig zu finden, aber bei einigen (zB. bei ebay) stehts bei, sonst einfach mal aufm Marktplatz im Hifi-forum etc. mal ein gesuch aufgeben ;)
Wichtiger wäre eine digitale Endstufe beim Subwoofer, da dieser doch verhältnismäßig mehr strom braucht, als die anderen Lautsprecher. Digitale Monoblock-endstufen gibts auch häufiger.
Auch bei dem Subwoofer auf den Wirkungsgrad achten. Je höher, desto besser. Wenn du einen Vergleich hörst, wirst du dich wundern, was du an potential für den mobilen einsatz verschenkt hast.

Also bei subwoofer ist einer würgegrad von >90dB/w/m gut, wenn du noch höher findest, ist das besser.
bei den normalen Lautsprechern ähnlichen, aber da geht noch einiges mehr, da kannst du auch welche mit 95 dB oder mehr suchen.

--------------------------------------------

N Bodyshaker wird IMHO nicht das geplante ziel erfüllen; vibriert das teil nicht einfach nur, um infraschall vorzugaukeln? Ich glaube, da ist man an der falschen adresse...

Das mit dem Laden und gleichzeitig hören könnte im prinzip funktionieren. Das problem ist allerdings wieder der Spannungseinbruch bei höheren pegeln (vorausgesetzt, die komponenten sind "etwas größer).
Die batt wird dann ja mit 13,8-14,4V geladen, von einem Ladegeträt, welches, sagen wir 6A ladestrom (konstant!) abgibt. Wenn nun ein Bassschlag kommt (altes problem), zieht die endstufe kurzzeitig.. meinetwegen 10A. die 10A können vom ladegerät auf keinen fall mit 14,4V geliefert werden, also fällt die spannung, was weder dem Ladegerät gut tut, noch der Batterie, die eig. geladen werden sollte. ;)
Evtl. hilft ein Powercap dagegen, hab ich auch noch nicht getesten, aber theoretisch sollte das dann auch klappen.

Ne Auto-Endstufe zerlegen und umbauen klingt in der theorie ja fein, aber ich vermute, dass der aufwand zu groß sein wird.. außerdem ist es eher ungewisst, ob die restlichen Teile dann die höhere Spannung aushalten. Nagut, hierbei bin ich nu weniger der experte, nur hab ich davon noch nichts gehört.. nur, dass einer letztens ne alte magnet stufe auf 24V betrieben hat.. hat sie auch nur 2-3 monate ausgehalten..

gruß
 
Dedicated schrieb:
Evtl. noch mit einem Power cap dazwischen?

Was macht ein Power Cap? :confused:

Dedicated schrieb:
Ich selbst würde dir von einer einzelnen Endstufe für beides abraten, zB einer Vierkanal. Wenn du 2 Endstufen benutzt, bist du einfach flexibler und viel teurer wirds eh nicht, wenn du die gebraucht kaufst.

Denn Sinn verstehe ich noch nicht ganz? Eine für die Lautsprecher und nen extra Für den Subwoofer oder wie?

Dedicated schrieb:
Btw: ein Subwoofer selbst HAT keine Leistung, sonder ist BELASTBAR mit einer bestimmten Leistung, nämlich der, die vom Verstärker kommt.

Verstehe ich das richtig, und die Zahl die am Subwoofer draufsteht sollte größer/gleich sein als die am Verstärker draufsteht? :D

Dedicated schrieb:
Das mit dem Laden und gleichzeitig hören könnte im prinzip funktionieren. Das problem ist allerdings wieder der Spannungseinbruch bei höheren pegeln (vorausgesetzt, die komponenten sind "etwas größer).
Die batt wird dann ja mit 13,8-14,4V geladen, von einem Ladegeträt, welches, sagen wir 6A ladestrom (konstant!) abgibt. Wenn nun ein Bassschlag kommt (altes problem), zieht die endstufe kurzzeitig.. meinetwegen 10A. die 10A können vom ladegerät auf keinen fall mit 14,4V geliefert werden, also fällt die spannung, was weder dem Ladegerät gut tut, noch der Batterie, die eig. geladen werden sollte. ;)
Evtl. hilft ein Powercap dagegen, hab ich auch noch nicht getesten, aber theoretisch sollte das dann auch klappen.

Ihr macht das alles so kompliziert^^
Dann werd ich mir zusätzlich so nen Powercap besorgen, wenns evtl dagegen hilft, hab nämlich die idee nicht schlecht gefunden.

mfg
 
- Ein Powercap ist quasi einfach ein großer Kondensator, meist in der Größenordnung von 1F oder 2F (steht zumindest drauf, aber das ist n anderen thema). Dieser Wird parallel mit der Endstufe verbunden und dient als zusätzlicher Stromlieferant. Caps sind in der lage, spannungseinbrüche zu dämpfen, oder ganr zu verhindern, weil die schnell viel strom abgeben können. Lange Rede, kurzer sinn: Sie sollen vor Spannungseinbrüchen schützen.

- Doch, Sinn richtig verstanden. Eine Endstufe für die "normalen" lautsprecher und eine Extra Endstufe für den Subwoofer. Ist natürlich kein muss, das darfst du ganz allein entscheiden. Nur wie gesagt, du bist flexibler, wenn du mal aufrüsten willst, bla blub.
Natürlich funktioniert es auch, wenn du eine 4 kanal endstufe nimmst und 2 kanäle für den Subwoofer brückst. Wird sehr häufig (gerade im auto) so gemacht.

- Auch richtig verstanden. Wenn bei der Endstufe steht, min 2 Ohm, oder 2 ohm stabil oder sowas, bedeutet das, dass der angeschlossene Lautsprecher mindestens eine Impedanz von 2 ohm haben muss, oder eben mehr (3 Ohm, 4 ohm etc.).
Das gleiche gilt für mehrere lautsprecher. Wenn du 2 lautsprecher an die Endstufe anschließen willst, die jeweils 2 ohm haben, musst du sie in Reihe anschließen, damit die Impedanz, die an der Stufe anliegt, bei 4 Ohm ist. Wenn du sie parallel anschließen würdest, dann würde 1ohm an der stufe anliegen, was die vermutlich irgendwann verglühen lassen würde ;)

- naja, es ist nunmal nicht einfach, hat auch niemand behauptet :P
und wie gesagt.. ein Powercap KANN bei sowas helfen, ich übernehm keine garantie, dass es auch so ist.

gruß
 
ich übernehm keine garantie, dass es auch so ist.

na ich verklag dich dann, wenn mir alles durchglüht dann sehen wir schon ob du die garantie übernimmst :D:D

ich schau mal was ich mir für teile kostengünstig besorgen kann, dann meld ich mich hier nochmal ;)

gruß
 
also nen powercap würd ich weniger als stromlieferrant als vielmehr als nen silo bzw. stausee bezeichnen. denn letzten endes springt er dort in die bresche, wo zu viel leistung von der stromquelle verlangt wird. (im übrigen ist das das gleiche prinzip wie mein vorschlag mit dem batterie im betrieb aufladen)

der kondensator wird aufgeladen so lange wenig leistung benötigt wird und sobald viel benötigt wird, gleicht er den einbruch bei der batterie aus. ich denke eine kombination aus laden der batterie vom netz, betrieb des systems mit batterie und dazwischen noch nem power-cap dürfte das problem gut lösen können.

das mim body-shaker war auch nicht wirklich ernst gemeint. die dinger würden die kiste in vibration versetzen, so dass der bass beim drauf sitzen besser rüber kommen würde. (ich hab atm einen unter meinem schreibtischstuhl geschraubt aber bis heut hab ich noch keine zeit gefunden den anzuschliessen, nur kurze tests und das war schon ganz lustig. ^^)

noch ein anderer punkt: geh nicht alleine nach zahlen. eine 400W-aldi-endstufe kann am ende weniger leistung bringen als eine 100W sony-endstufe. (stellt sony überhaupt endstufen her? geht nur um den markenvergleich)
letzten endes kommt es bei der leistung auch einzig auf den rms-wert an. denn nur das kann die endstufe auch dauerhaft leisten. eine pmpo-angabe ist so wie zu sagen: dieses auto kann fliegen. von einer 200 meter hohen klippe aus 2 sekunden flugzeit.
das wär eine vollkommen korrekte aussage (werte müsst man vlt. der realität noch anpassen) allerdings würde das keiner sau nützen, denn danach wäre das auto komplett schrott. gleiches gilt für pmpo-angaben: das sind werte, die die anlagen unter ideal-bedingungen für einen sehr kurzen moment erreichen können.

wichtig ist auch: wenn du gute lautsprecher hast, dann solltest auch gute verstärker haben. wenn du billige verstärker nimmst, dann können die unter umständen den guten lautsprechern sogar schaden zufügen.

noch mal kurz zu den power-caps: bei pollin findest z.b. 1F-kondensatoren für 10 euro od. so. ich denk mal, die wären vollkommen ausreichend.
 
Also wenn du n radio nimmst, dann würde ich lieber n gutes radio nehmen und dann aufn verstärker verzichten...
alternativ kannst du dir, wenn du ein wenig begabung im basteln hast einfach nen verstärker ic kaufen und die dazugehörigen teile und dir selbst einen verstärker bauen zum anschließen an den mp3 player. Ich habe zum beispiel den phillips ic 1552 genommen. Ein 2*20Watt Stereo Verstärker. Den betreibe ich entweder mit 2 6V Zink-Kohle Batterien oder mit einer kleinen Motorrad-Batterie.
Musst nur drauf achten, dass es eine Gel und keine Flüssig-Batterie ist.

Gruss

bademeister
 
20W sind aber natürlich ein massiver unterschied zu 200W.
und du darfst net vergessen, so endstufen können wirklich mehr leisten. da würde so ein 20W-stereo-verstärker höchstens als vorverstärker eingesetzt.
in solchen endstufen sitzen immerhin leistungs-mosfets (glaub waren mosfets?), die um einiges mehr an leistung umsetzen können.
klar ist so ein eigenbau-verstärker cooler, nur bei 12V versorgungsspannung ist da auch nicht viel mit leistung. bei 8 ohm impedanz bekommt man da dann z.b. gerade mal maximal 18W raus. (und das ist fiktiv, bei einer solchen leistung würde der verstärker schon stark clipen)
im gegensatz dazu haben so endstufen fürs auto eine art Schaltnetzteil integriert, was die spannung hochtransformiert und aus 12V 100V macht. ein deutlicher unterschied. denn bei 100V wären theorethisch schon bis zu 1250W an 8 ohm möglich - auch hier zwar fiktiv, allerdings trotzdem einiges mehr, was man da natürlich auch praktisch an leistung entnehmen kann.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben Unten