Problem mit Mieter!!

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Ihr könnt hier gerne auf Exkiller rumhacken, aber in meinen Augen hat er Recht.

Wenn man erst drei Mal auf Grund seiner sozialen Ader die von Exkiller beschriebenen Leutz in seinem vermieteten Haus hat wohnen lassen und jedes Mal auf immensen Kosten und einem heruntergewirtschafteten Haus sitzen geblieben ist, wenn man jedes Mal eine Komplettrenovierung vornehmen musste, dann weiß man, wovon er spricht.

Jetzt wird über jeden potentiellen Mieter eine Auskunft über die Zahlungsmoral eingeholt und gut ist. Am besten geht man zur Eigentümerverein (bei uns heißt der Haus und Grund), die können einem sagen, wo man sich diese Auskunft einholen kann. Kosten ca. 10 - 15 Euro, die sehr gut angelegt sind.

Diese Auskunft darf man natürlich nur mit Zustimmung des potentiellen Mieters einholen. Also muss er diese Zustimmung bei der Wohnungsbesichtigung unterschreiben. Tut er dies nicht, kann man ihn sowieso vergessen.



Auch wenn es hart klingt:

Keine alleinstehenden Mütter mit Kindern mehr.
Keine Hartz-IV-Empfänger mehr (Anm.: Unsere Arge zahlt die Mieten nicht an den Vermieter aus sondern an die Mieter, die sie dem Mieter weiterleiten sollen.)

Ich arbeite doch nicht >60 Stunden die Woche, damit sich andere Leutz einen schönen Tag von meinem Geld machen können.



Richtig zum Thema:

Beweise sammeln, also Zeugen notieren, wenn es geht sich die BEschwerden von Mitmietern oder Nachbarn schriftlich geben lassen.

Ordnungsamt oder Gesundheitsamt einschalten ist keine schlechte Idee.
 
Ich würde versuchen, nen Termin für ne Wohnungsbesichtigung zu bekommen.
Mieter müssen bei anstehenden Renovierungs-Arbeiten Handwerker ins Haus lassen.
Das kann man ausnutzen und nen Bekannten als "Meister eines Installationsbetriebes" angeben, mit dem man die Heizkörper inspiziert um diese modernisieren zu lassen.
Da kann man bequem mit der Digi-Cam rumlaufen und nen paar Bilder machen.
(Oder Elektriker und mit dem Schalter / Steckdosen zählen)

So kann man sich nen ersten Eindruck machen und Beweise sichern.

Danach Ordnungsamt einschalten.
Dann die anderen Mieter fragen, in wieweit diese sich belästigt fühlen.
Wenn die anderen Mieter deswegen die Miete kürzen (was deren Recht ist), diese Kürzung dem Verursacher in Rechnung stellen.

Alles andere dann über Anwalt laufen lassen.
 
@ Trekki76
Fotos der Wohnung dürfen nur mit Wissen des Mieters und mit seiner Einwilligung gemacht werden ...bzgl. der Verletzung der Privatsphäre ;)

@ Mc Kilroy
Hallo, mein Bester :)
Habe ja nur darauf gewartet, Dich als lang Geplagten dazu hier Stellung nehmen zu sehen :D

Aber mal im ernst ;)
meine Kritik an Ex-Killer & Co bleibt bestehen,
eine derartige Ausdrucksweise und Vorgehensweise ist NICHT Ok.

Da ich Dich ein wenig besser einschätzen kann, und sowohl selbst als auch Bekannte schon diverse Erfahrungen der dritten Art dazu machen "durften",
sowohl als Mieter wie auch als Besitzer,
würde ich trotzdem Alles dazu zu differenzieren versuchen.
verallgemeinern kann man Deine Erfahrungen nämlich nicht.

OK, wenn man wirklich schon wiederholte schlechte Erfahrungen gemacht hat,
kann man tiefes Misstrauen verstehen.
Ich bin übrigens zur Zeit auf Haus- bzw. Wohnungssuche und habe bei Mietobjekten vorsichtshalber schon mal eine Bankempfehlung und eine Bescheinigung über mein Anlagevermögen in der Tasche :D ...als Selbstständiger, was bleibt da schon ;)...
Das hilft immer dies bzgl. Eis zu brechen,
aber in solch einer Lage sind ja nicht alle Menschen,
oft sogar unverschuldet.

Aber...
Auch gering Verdienende, korrekte Leute kenne und schätze ich sehr.
Von daher dies bzgl. auch mein Einspruch,
denn wenn so etwas vermehrt um sich greift,
wird unsere Gesellschaft völlig desolidarisiert ;)
Ich denke doch, dass Du genügend Menschenkenntnis gesammelt haben solltest,
um ggfs. auch mal Ausnahmen machen zu können ;)
Vorsichtig...
sollte man allerdings immer bei Derartigem sein, gar keine Frage :)

muesli ;)
 
Nicht an Hartz IV Empfänger
Nicht an Asoziale
oder nicht an Arbeitslose.... etc.

Das sind schon Argumente die ich seitens Vermieter verstehe und nachvollziehen kann, aber leider sind die ehrlichen vernünftigen Mieter davon mit betroffen.

Egal was für Mieter es sind, man kann nicht durch sie sehen auch wie muesli sagt bleiben die Menschenkenntnisse so manches mal auf der strecke.

Mann denkt schon manchmal daran wie es Exkiller an Tageslicht gebracht hat,nur leider hat man danach mehr Probleme wie man sie bereits schon hat.

Bin selbst kein Vermieter,aber wenn ich das so in den Medien so sehe, was da abgeht und wie viele Vermieter die Existens damit verlieren,abgesehen von Erniedrigungen die sie über sich ergehen lassen müssen, da kann mann sich wirklich vorstellen,das einige Vermieter lieber Amok laufen würden.

Aber nicht allein sollte man dies an den oben genannten Beispielen messen, es gibt auch Menschen die sich in der Mietzeit verändern , die vorher gut Verdiener waren und sich mit der Zeit zu Asozial entwickeln und da nutzen die Besten Erkundigungen nicht, höchstens nur bei Mietnomaden.

Meiner Meinung nach,muss sich der Vermieter von Anfang an mit dem Mieter verständigen und nicht nur auf die Miete stützen,sie sollten sich auch mal Zeit nehmen wenn sie bei den Mietern sind und auch mal das Gehör weit aufmachen.
Denn es gibt nicht nur schlechte Mieter sondern auch miserable Vermieter die kein dank würdigt sind, wenn der Mieter mal was positives im Mietzeit gebracht hat.

Und in diesem Fall, wenn es den Nachbarn stört das irgendwelche Gerüche aus der Mietwohnung kommt, dann sollten diese Anzeige/Beschwerde bei den Behörden machen, denn das ist erstmal eine Grundlage um die Mieter aus der Wohnung zu Kündigen wenn sie die nach mehrmaligen Aufforderungen seitens Behörde nicht nachkommen.

Also mein tipp, sprich das mal mit den Nachbarn ab und sie müssten mitspielen und nicht kneifen.

Fotos der Wohnung dürfen nur mit Wissen des Mieters und mit seiner Einwilligung gemacht werden

Nicht unbedingt, wenn sich Nachbarn und der Vermieter beschweren, kann ich mir durchaus vorstellen, das Fotos seitens der Behörde gemacht werden können.

lg,nedal
 
nedal schrieb:
...seitens der Behörde...
Eben, nedal, genau das. Es ist eben ein riesengroßer Unterschied, ob z.B. das Ordnungsamt dort Fotos macht oder eine Privatperson.

Gruß Konradin
 
Fotos:
Es werden keine Fotos der Wohnung, sondern Fotos der "Heizkörper" gemacht.
Das auch teile der Wohnung mit draufkommen, läßt sich nicht verhindern.
Irgendwie muß der Fachmann ja die neuen Heizungen planen können... ;)
 
Grrr.
hört mal auf damit, hier juristische Spitzfindigkeiten zu posten :mad:

z.B.
Keine Fotos HEISST auch keine Fotos,
zumindest nicht ohne Einwilligung oder Rechtsgrundlage
auch nicht von Heizkörpern etc.
IST DAS wirklich so schwer zu verstehen?

Hier wird sich tw. über Datenschutzverletzungen z.B. bzgl. von Onlineuntersuchungen völlig zu recht aufgeregt,
wenn es aber mal um die schnelle Information - evtl. nur zum eigenen Vorteil - geht,
scheinen Einigen hier die Grundrechte Anderer plötzlich egal.
Sowas regt mich auf,
vor allem, da so etwas im Großen immer öfter passiert...
Aber darüber ist die Empörung dann allerdings immer groß

Es gibt - aus eigener Erfahrung -
sowohl sau schlechte Mieter wie aber auch ...rein gewinnorientierte, skrupelos agierende Vermieter/Eigentümer
Deshalb gibt es ja u.a. auch Rechtsvorschriften dazu,
wobei trotz alledem beide Gruppen so manches Mal trotz scheinbarem Rechtsschutz (tw. gegenseitig) über den Tisch gezogen werden.
Natürlich zu deren verständlichen Enttäuschung, von damit verbundenem Ärger, finanziellen Verlusten und auch dem Vertrauensverlust in unsere Mitbürger sowie unserer Gesellschaft mal ganz abgesehen.

Da helfen eigentlich nur rechtzeitige, offene und durchaus auch wiederholte, einvernehmliche Gespräche unter einander.
In guten Hausgemeinschaften passiert derartiges ja wesentlich weniger.

Aber so wie hier von manchen zum offenen wie verdeckten Rechtsbruch aufgefordert wird,
kann ich nicht anders, als widersprechen.

Anders sieht es z.B. mit von Mc Kilroy beschriebenen Ausschluss- bzw. Vorsichtsmaßnahmen aus.
Die bleiben Jedem natürlich vorher persönlich überlassen,
auch wenn sie letztlich
eben auch zu einer vermehrten Ausgrenzung in unserer Gesellschaft führen können,
und keine absolute Garantie bieten.

so far
muesli
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, Möglichkeiten die ich dir sagen kann...
Arbeite seid langem bei einem Wohnungsunternehmen und wir haben da auch so unsere Fälle...

1. Wahl deines Weges.
Willst du a) den gesetzlich richtigen gehen oder b) eben nicht ;)

Wenn du den gesetzlich sicheren gehen willst, bekommste die eigentlich, so lange die ihre Miete zahlen nicht raus. Wenn doch, musste sie rausklagen (was auch bei nicht gezahlter Miete anfallen würde) und da hast du dann Kosten von um die 4000-5000€. Plus Renovierungskosten.

Sonst, schick da ein paar Jungs vorbei die denen mal Dampf machen und was denkst du wie schnell die dann da raus sind.

Nurmal am Rande...

Das Beste und gesetzlich auch korrekte wäre: Du kündigst ihnen auf Eigenbedarf.
Okay, du musst nachweisen dass da jemand eingezogen ist, dann lässt du eben einen deinen Geschwistern o.ä. einziehen, gibst ihnen Untervermietungsrecht und schon kann die Wohnung wieder "neu vermietet" werden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Eine Mietwohnung ist juristisch gesehen im BESITZ des Mieters (und das so lange er dort wohnt, unabhängig von Mietzahlungen), der Vermieter bleibt aber immer der EIGENTÜMER

Diese beiden Begriffe werden zwar umgangssprachlich immer wieder im gleichen Kontext benutzt, haben aber unterschiedliche Bedeutungen

Genau so ist es und nich anders.
Sachenrecht 1. Semester :)

Warum guckt ihr nicht einfach ins BGB? §§535 ff. behandeln das Mietrecht und das Sachenrechtliche ist auch im BGB zu finden. 3. Buch des BGB §§ 854 ff. Da geht es dann um Besitz/Eigentum

Wenn man es ganz genau wissen will, fährt man zu irgendeiner x-beliebigen Uni mit juristischer Abteilung und liest sich in der Bibiothek ein Kommentar zum Mietrecht durch. Das BGB dazu als Taschenbuch. Kostet glaube ich 5 €.

Wenn man dann immer noch nicht Bescheid weiß, sollte man sich beraten lassen. Möglichkeit für eine "günstige" Rechtsberatung gibt es. Wie sieht es mit Haus und Grund aus? Dort bekommt man eine relativ günstige Beratung.

So, das sollte nur mal dazu dienen, dass man sich auch belesen kann auf dem Gebiet und das man sich in unserem Rechtskreis nicht auf Bauchgefühle verlassen sollte.

P.S. Auch ich würde eine leichte Schikane vorziehen, trotz juristischer Ausbildung. Im Bereich Mietrecht steht man in Deutschland als Vermieter leider ganz schlecht da.
 
Auch gering Verdienende, korrekte Leute kenne und schätze ich sehr.
Von daher dies bzgl. auch mein Einspruch,
denn wenn so etwas vermehrt um sich greift,
wird unsere Gesellschaft völlig desolidarisiert ;)
Ich denke doch, dass Du genügend Menschenkenntnis gesammelt haben solltest,
um ggfs. auch mal Ausnahmen machen zu können ;)

@ nedal, @ muesli

Theoretisch habt ihr 100 % Recht.

Nur habe ich leider nicht mehr so viel Geld übrig, dieses Risiko einzugehen. Habe schon Geld im 5-stelligen Bereich verloren, weil ich nicht auf meinen Verstand gehört habe. Aber das sind halt persönliche Erfahrungen.

Das die von mir getroffene und oben genannte Entscheidung im Einzelfall völlig ungerecht ist, ist mir auch klar. Aber was soll man machen?


Übrigens können auch Leute mit geringem Einkommen bei der von mir oben genannten Abfrage durchaus eine ordentliche Note bekommen, wenn sie halt in der Vergangenheit ihren Verpflichtungen nachgekommen sind.


Leider nimmt die Anzahl der Mietnomaden in den letzten Jahren immer mehr zu und die werden immer dreister. Darunter müssen dann leider auch die Leutz leiden, die mit in einen Topf geworfen werden.
 
Die Mietnomaden nehmen in den letzten Jahren immer mehr zu. Was mich an der Sache aufregt ist, dass die das teilweise bewusst machen. Früher hat man sich für sowas geschämt, heutzutage ist es für viele normal, weil jeder seine "Rechte" kennt. Ob diese "Rechte" noch mit RECHT zu tun haben bleibt mal dahingestellt.

Die Vermieter in diesem Land haben ja leider "fast" keine Rechte. Was soll man machen? Ich stimme dem zu, dass man bestimmte Personengruppen ausschließt. Gerecht ist das mit Sicherheit nicht, aber es ist eine Möglichkeit, dass Risiko zu minimieren. Entscheidend ist nämlich auch, dass es bei sozialschwachen Leuten meist nichts zu holen gibt, wenn man seine Forderungen im Rahmen der Zwangsvollstreckung "eintreiben" will.

Der Staat könnte auch helfen, dass man Wohnungen wieder an Leute mit schwächerem sozialen Hintergrund vermietet.

Ich fänd es eine gute Idee, wenn die Arbeitsgantur eine Bürgschaft für evtl. anfallende Mietforderungen ausstellen würde, oder einfach wie früher das Sozialamt direkt überweist.

Das wird aber leider nicht passieren und deshalb ist das Risiko einfach zu groß, an sozial schwächere zu vermieten. So leid es mir tut, aber man kann den Leuten immer nur vor den Kopf gucken.

Andere Möglichkeit wäre es noch, wenn man endlich die Vermieterrechte stärken würde. Damit ist aber leider auch nicht zu rechnen.
 
lol

Hier gehts ja heiss her ...

Was man hier abenteuerliches lesen kann ^^

Also ich war auch ein halbes Jahr zwischen Studium um Rechtsreferendariat arbeitslos ... das Amt hat mir ALG2 auch gezahlt ... und ich hab es selbstverständlich immer an den Vermieter/die Hausverwaltung weiter geschoben ...

Ich glaube, das soziale Umfeld, in dem sich der Mieter bewegt ... ist ganz wesentlich ausschlaggebend ... ferner kann man ja den Mieter auf SchuFa-Einträge überprüfen (würde ich stets machen) oder sich die Nummer des Vor-Vermieters geben lassen ...

In der Sache

hat unser Fragesteller hier ein Problem.

1. Natürlich sind sämtliche Fotos grds. nicht in Ordnung.

2. was das Ordnungsamt (?) mit der Sache zu tun haben soll ... versteh ich nun gar nicht ...

3. was genau "unordentlich" bedeutet ... weiß jedenfalls ich gerad nicht. Wenn die Mieter nicht jeden Tag duschen ... oder alte Zeitungen sammeln ... kann das dem Vermieter jedenfalls so lange total egal sein, wie andere Leute und die Mietsache selber nicht tangiert sind.

Ich will nicht näher ins Detail gehen.

Dann bist du hier falsch.

Wie sollen wir denn einschätzen, ob die Mieter ihre Mieterpflichten verletzt haben, wenn du dich zierst wie ne Jungfrau ... es ist ja so schon schwer, juristischen Rat aus der Ferne (Forum) zu geben ... diese Einstellung aber macht es nahezu unmöglich ...

4. sollten sich die Mieter mehrfach verfehlt haben, so kannst du sie abmahnen und dann irgendwann kündigen ... aber um das zu machen, brauchst du auf jeden Fall juristischen Beistand ... das Mietrecht ist für Vermieter recht streng - jedenfalls wenn man mit den (sehr strikt einzuhaltenen) Formalien (Form & Frist) nicht vertraut ist ...


@ Miraculix

Ich kenne einen Fall ...

Also ich kenn da einen Druiden aus sonem Forum ... :löl:
 
Eselchen,
Ich kenn auch gut verdienende Volljuristen, die sagen, solange dir IRGEND ein anderer Weg ausser dem staatsnahen (andere Ausdrücke die tiefste Verachtung ausdrücken sind hierfür unter Kennern des Faches beliebter) offen ist, NIMM den.

@Ontopic
Ich glaube , dass der Fragende zusammengefasst schon mehre effiziente Möglichkeiten hat:
Eigenbedarf mithilfe eines Verwandten (+ Untermieterei nachher)
den aufgezeigten Weg mit den angemieteten Actionfiguren, die vielleicht nur "Muh" sagen müssen.
die Inspiration durch Erlebnisse Dritter, die zu Déjà-vu führen.

Man könnte allerdings jeder Variante auch ein wenig social engineering vorausgehen lassen.
 
Hmm,
wie sieht es denn eigentlich in diesem Zusammenhang auch bzgl. eventueller. Verfehlungen der Vermieter aus :rolleyes:

Wenn ich so etwas wie "social engineering" hier schon in diesem Zusammenhang lese. GRRR
Damit habe ich momentan selbst, als Teil-Betroffener, zu tun,
da noch Mobilar bei einer Bekannten untergestellt ist,
Die setzt sich zur Zeit gegen verdeckte Schikanen - u.a. auch durch Rechtsverdreher und Makler wie Eigentümer - zur Wehr.
Ihr Whg. in einem 3 Fam.haus soll seit langem verkauft werden und natürlich wird jetzt, nach 2 Jahren vergeblicher Verkaufsversuche, eher mal versucht auf die linke Tour zu entmieten.
Sie ist inzwischen auch die letzte Mieterin...und auch was ihre Nerven angeht, fast am Ende, aber sie hat bisher auch keine Alternativen für einen Umzug.
Der vorletzte Mieter hat vor 6 Wochen die Segel gestrichen und ist ohne alles entnervt ausgezogen.

Die alten Mietverträge wurden nebenher auch sehr kreativ nach Lücken und Interpretationen untersucht, angebliches Fehlverhalten wird moniert und lächerlich geringe Auslösesummen werden inzwischen sogar als Auszugsanreiz geboten, um den Anschein von Generosität zu erwecken.

Statt einfach mit dem Verkaufspreis realistischerweise herunter zu gehen und auch potentiellen Käufern reinen Wein einzuschenken, wird übelst hin- und her laviert, natürlich meist einseitig auf Kosten der Mieter(in).
Da sie jetzt finanziell - "noch" als Vollzeitarbeiterin - sich aber trotzdem keine prof. Rechtshilfe bzw. aufwendige Prozesse leisten kann, und auch noch über den Beihilfesätzen rangiert, ist sie auch bzgl. rechtlicher Vertretung eher auf Freunde angewiesen...z.B. bzgl. benötigter Zeugen bei Gesprächen etc.

Von daher...
habe ich dann auch mal versucht, in einem scheinbaren Einigungsgespräch mit einigen Kniffen diese einmal Leute aufs Glatteis zu führen...und es ist uns sogar gelungen, ohne dass diese die Fallstricke erkannt haben...
Worauf ich übrigens bestmimt nicht stolz bin :(

Übrigens eher sogar erschreckend ;)...
Jetzt hat es allerdings ein Notar potentieller Käufer gepeilt, dass das von mir aufgesetzte Schreiben einer Ablösevereinbarung zu einem gesetzten Datum wohl doch nicht die Rechtssicherheit für die Käufer bietet, wie vllt. von Maklern und Eigentümern zuerst angenommen.
Also quasi ein Patt.
Und jetzt, das war absehbar, geht alles wieder von Neuem los...Zum Kotz*n

Mensch Meier, wohin ist unsere Gesellschaft denn gekommen,
wenn lediglich "intelligente" Spitzfindigkeiten, Money- oder Manpower den Ausschlag geben.

Insofern...
Leute, redet miteinander und macht gegenseitig konstruktive Vorschläge.
Erst wenn es wirklich mehrfach im Guten nicht ging oder geht, dann, aber erst dann, greift auch zu anderen Mitteln.
Wobei sich die Wahl dieser Mittel ja anscheinend auch noch am Anstand und der Moral der Handelnden bemisst.

Mit dieser ganz oben erlebten und allgemein - auch hier - wohl "recht" verbreiteten "Einstellung", sehe ich übrigens mehr als völlig schwarz bzgl. einer sicherlich schweren Zukunft für uns alle.

so far
muesli
 
Ich danke euch allen für eure Antworten...
 
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