Quellformat der Ebooks angeben geschlossen 

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Micky1904

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Hallo,
die ebooks sind ja meist in mehreren Formaten im Angebot. Wäre es nicht möglich, das Ursprungsformat - sofern bekannt - anzugeben, ob epub, mobi oder pdf. Dann weiß man, wo man ggfs. nochmal nacharbeiten muß, je nach Reader. ....oder ist das jetzt 'ne blöde Idee? Teilweise sind wirklich sehr viele Fehler in den Texten durch das konvertieren.
 
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Öhm ... Ursprungsformat für EBooks (die nicht vom Verlag erstellt werden) ist Holz ... was gescannt wird und durch eine OCR gejagd wird, (es sei denn, man gibt sich mit Bilderscan zufrieden^^) danach wird's (zumindest bei Profibookern) in Word o.ä. exportiert, neu formatiert, Korrektur gelesen und dann erst erfolgt ein eventueller Export nach PDF, wobei die PDF eher als "Abfall" bezeichnet wird. Vorlage für EPUB ist die RTF (aus der DOC erstellt), aus der dann mit einem html-Editor das EPUB erstellt wird.

Wie MOBI funzt, entzieht sich mir grad, aber ich denke, auch dort wird die "Vorlage" eine RTF sein (nagel mich aber nicht drauf fest^^).

Meist wird jedoch diese RTF nicht mit verteilt ;) verständlich, wenn man seinen Eigenscan nicht ohne Weiteres "umgefummelt" haben will. ;) Die RTF gehen deshalb meist nur im befreundeten Umfeld mit raus.

Ergo: Egal ob EPUB oder PDF, die Quelle wird i.d.R. die selbe sein (RTF) und ein EPUB kannst du wohl in einem html-Editor bearbeiten (glaub ich^^) eine PDF eher nur sparsam, max. mal einen Schreibfehler, an der Formatierung kannste da nix basteln.

Die Fehler nach der Konvertierung entstehen auch nicht durch fehlerhafte Vorlagen sondern durch die Konverter, die mit den zahlreichen Formatierungsmöglichkeiten (Fonts, Absätze, Einzüge, Überschriften, Leerzeilen usw.) nicht ausreichend umgehen können. Da hilft nur manuelle Nacharbeit (wie o.g. mit einem html-Editor)

MfG
 
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Das meine ich nicht. Ich denke da mehr an die "befreiten" Bücher, sofern vorhanden. Es wäre dann schon interessant, je nachdem welchen Reader ich habe, wo die geringste Fehlerquote in Text und Formatierung ist.
 
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Vllt. schreibst du mal, was du unter "befreite Bücher" verstehst oder (wie du denkst) das ein ebook entsteht ... und was du mit:
ob die anderen Formate aus dem mobi, dem epub oder dem pdf-Ursprung kommen
meinst

Ich versteht z.Bsp. grad nur Bahnhof^^

Originale EBooks (z.Bsp. von amazon/Kindle) werden dort sicher in den Verlagen parallel digitalisiert.

Die, die du bei uns hier kriegst, wurden von Privatpersonen digitalisiert und wie das läuft hab ich versucht, oben darzulegen (so zumindest machen es die, die es richtig machen wollen^^).

MfG

PS: Aus nem PDF kommt (vom Releaser) kein epub, max. durch automatisierte Konvertierung z.Bsp. mit Calibre und dort werden eben Formatierungsfehler produziert (s.o.)
Releaser erstellen epub i.d.R. aus RTF (ebenfalls s.o.)
 
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Danke, dann hat sich meine Frage ja komplett erledigt und das Thema kann geschlossen werden, da alles gleich ist.

Gibt es irgendwo Info, was ich machen/haben muss, um selber halbwegs anständig zu digitalisieren? Suche nämlich einige nirgends verfügbare digitale Bücher, die ich aber als Lieblingsbuch im Regal als Papierform habe, bzw. in Papierform günstig besorgen könnte, u.a. 50 Jahre alte Kinderbücher oder ist das für einen Laien unrealistisch?
 
Es ist für einen Laien nicht unrealistisch ;) i-wann war jeder mal ein Laie.

Allerdings darf ich dir verraten, dass du für ein halbwegs brauchbares EBook, aus einer ~200 Seiten Buchvorlage ca. 15-20 Stunden Zeit aufwenden musst. Und bei dieser Schätzung sind Bedienfehler nicht einkalkuliert. Allerdings sind diese 15-20 Stunden veranschlagt mit entsprechenden Makros für Office/Word die viele Handgriffe automatisieren.
UND da hast du erst die RTF und eine PDF ... Aus der RTF ein EPUB machen, erfordert nochmal einige Stunden, bei Unkenntnis von html noch länger :D sowie nochmal paar Tools.

Also nix mit schnell mal ebooken ;), darum sag ich auch immer "Die EBooks wachsen nicht auf Bäumen", das ist nicht vergleichbar mit dem Rippen einer CD, die in 5 Minuten fertig ist.

Mein erstes (und ich hatte alle Makros) hatte 300 Seiten (Buchvorlage) und dauerte ca. 25 Stunden (ohne Doppelarbeit, weil Dummheit)

Man hat mich damals für bekloppt gehalten, weil ich mir so'nen Wälzer als Erstwerk ausgewählt hab :D aber ... es ging mir wie dir, es war mein Lieblingsbuch ... dabei hab ich nicht mal einen Reader, ich wollte nur, dass es auch anderer Leute Lieblingsbuch wird. :D

MfG & GN8

Wenn noch Fragen sind, dann kommt die Antwort erst morgen. Wenn erledigt, dann bitte Präfix umstellen! ;)


MfG

PS:

Evtl kannst du mich mal per PN kontaktieren, mit einer Titelliste dieser Bücher, vllt. finden wir eine Lösung ;)
 
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Nee, sind z.B. alte gebundene Kinder-/Jugendbücher wie Pucki, noch von meiner Mutter stammend, die ich gern an meine Nichte digitalisiert weitergeben würde und Mary Scott Romane die ich noch im Schrank habe, und bisher nur zu einem Teil in digitalisierter Form gefunden habe. Frauenkitsch halt :-)
Da lohnt wohl der Zeitaufwand nicht und was noch in Frage kommt, wird eh nicht weggegeben und bleibt im Regal.
 
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