Hi Leutz,
ich hab mit 14 angefangen, Rote Hand, Gauloises, Gitanes gelb, Schwarzer Krauser. Mein bester Kumpel hat auch geraucht, das war einfach cool damals. Wenn wir zusammen waren, war das Zimmer voll im Nebel.
Allerdings hat das der Kondition ziemlich geschadet, von wegen 1000 Meter laufen, war nix mehr.
Das hab ich voll durchgehalten, so 30 Stück am Tag, zu besten Zeiten mehr, bis nach dem Studium. Da hab ich gedacht jetzt reichts, hör auf damit. Ne fette Erkältung hat da noch geholfen, dann Diplomarbeit und so, viel Streß und wenig Zeit nachzudenken. War gut. Hat geholfen. Seitdem keine einzige mehr. Mir stinkts einfach, wenn ich zugenebelt werde und abends die Klamotten auf den Balkon legen muss, weil sie das ganze Zimmer verstänkern. Die ersten zwei Jahre nach dem Aufhören bin ich noch mit in die Kneipe, war voll tolerant Rauchern ggü., hat mich nicht genervt. Dann kam aber die Empfindlichkeit - hat mich nur genervt, seitdem freu ich mich über jeden Kumpel der auch nicht raucht, da kann man schön zusammen hocken ohne zu husten und sogar das Essen im Restaurant genießen.
Ich glaub übrigens den Prophezeihungen nicht, dass so viele Wirte schließen müssen - Restaurants jedenfalls werden eher belebt, da kommen jetzt viel mehr Nichtraucher!
Und die Kneipenwelt entwickelt ihre eigene Gegenkultur - da steht man einfach draußen und fühlt sich schön gemeinsam ausgeschlossen, das ist doch auch was! Und meckert über die ganzen intoleranten Nichtraucher, die das alles verzapft haben....
(Ich war als Raucher auch völlig tolerant, hat mich nie gestört, dass die anderen nicht geraucht haben

...)
Gruß McJupp
