Reiner Engelmann Autor 

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Reiner Engelmann

Über den Autor

Reiner Engelmann wurde 1952 in Völkenroth geboren. Nach dem Studium der Sozialpädagogik war er im Schuldienst tätig, wo er sich besonders in den Bereichen der Leseförderung, der Gewaltprävention und der Kinder- und Menschenrechtsbildung starkmachte. Für Schulklassen und Erwachsene organisiert Reiner Engelmann regelmäßig Studienfahrten nach Auschwitz. Er ist Autor und Herausgeber zahlreicher Anthologien und Bücher zu gesellschaftlichen Brennpunktthemen. Für sein engagiertes Wirken in der Gedenk- und Erinnerungsarbeit wurde Reiner Engelmann mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

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Engelmann, Reiner - Alodia, du bist jetzt Alice. Kinderraub und Zwangsadoption im Nationalsozialismus
Engelmann, Reiner - Der Fotograf von Auschwitz - Das Leben des Wilhelm Brasse
Engelmann, Reiner - Doch meine Seele hat Narben. Wie Niusia Horowitz dank Oskar Schindler den Holocaust überlebte
Engelmann, Reiner - Ich bin Jude. Euer Antisemitismus ist mein Alltag - Roman
Engelmann, Reiner - Sie brachten uns Hoffnung - Roman
Engelmann, Reiner - Tatort Klassenzimmer - Texte gegen Gewalt in der Schule - SB
Engelmann, Reiner - Wir haben das KZ überlebt - Zeitzeugen berichten

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Buchbeschreibung: Sie brachten uns Hoffnung
Eine tragische Liebesgeschichte in Auschwitz
Edward Galinski, genannt Edek, ist sechzehn Jahre alt, als er mit dem ersten Gefangenentransport nach Auschwitz kommt. Er lernt schnell, sich anzupassen, und kann nach zwei Jahren eine Schlosserwerkstatt eröffnen. Mala Zimetbaum wird 1942 von den Nazis verhaftet und nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Sie spricht fünf Sprachen und bekommt bald schon Verantwortung als Dolmetscherin und Bürokraft. Doch Edek und Mala führen beide ein gefährliches Doppelleben. Durch ihre besonderen Positionen genießen sie die Sympathie und das Vertrauen der Befehlshaber des KZs. Heimlich nutzen sie diese aus, um ihren Mithäftlingen zu helfen.
Als Edek und Mala sich zum ersten Mal begegnen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Immer wieder können sie sich heimlich treffen. Doch wie soll ihre geheime Liebe in Auschwitz Bestand haben? Gemeinsam wagen sie die Flucht und geben sich ein Versprechen: Sie werden immer zusammenbleiben.
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Buchbeschreibung: Der Fotograf von Auschwitz - Das Leben des Wilhelm Brasse
Das erschütternde Dokument eines Zeitzeugen
Als Wilhelm Brasse (1917-2012) mit 22 Jahren in das Stammlager Auschwitz eingeliefert wird, ahnt er nicht, dass er als gelernter Fotograf zum Dokumentarist des Grauens wird. Seine Aufgabe ist es, die KZ-Insassen zu fotografieren. Menschen, die kurze Zeit später in den Gaskammern umgebracht werden. Menschen, die von Josef Mengele zu »medizinischen Forschungsarbeiten« missbraucht werden und denen die Todesangst ins Gesicht geschrieben steht. Hätte er die Arbeit verweigert, wäre das sein eigenes Todesurteil gewesen. Als Brasse 1945 alle Fotos verbrennen soll, widersetzt er sich, um Zeugnis zu geben von dem unfassbaren Grauen. Reiner Engelmann hat Wilhelm Brasse noch kennengelernt und schreibt sein Leben für Jugendliche auf. Ein erschütterndes Dokument – wider das Vergessen.
Mit Originalfotos aus dem Museum Auschwitz.
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Buchbeschreibung: Wir haben das KZ überlebt - Zeitzeugen berichten
Wer Überlebende des Holocaust trifft, spürt den Abgrund, der sie von anderen Menschen trennt. Sie waren in Auschwitz, Buchenwald, Dachau. Sie haben unsägliches Leid erfahren. Der Tod war ihr ständiger Begleiter. 70 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz gibt es nicht mehr viele Zeitzeugen. Umso wichtiger ist es, ihre Erfahrungen für die Nachwelt zu dokumentieren. Im Gedenken an die Toten, aber auch für den Frieden in der Zukunft. Damit sich die Hölle auf Erden nicht wiederholt. Reiner Engelmann hat Max Mannheimer, Esther Bejarano, Eva Mozes Kor und sieben weitere Zeitzeugen befragt und ihre Erinnerungen für Jugendliche aufgeschrieben. Ein erschütterndes Zeugnis und ergreifendes Mahnmal wider das Vergessen. Und zugleich ein zutiefst bewegendes Plädoyer für das Leben. Mit schwarz-weiß Fotos und ausführlichem Glossar.
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Buchbeschreibung: Ich bin Jude. Euer Antisemitismus ist mein Alltag
Nach einer wahren Begebenheit - stellvertretend für viele Schicksale jüdischer Jugendlichen
Simon Weiß lebt in Frankfurt, besucht das Gymnasium und ist Mitglied im Fußballverein. Soweit alles ganz normal - außer der Tatsache, dass Simon Jude ist. Für ihn ist das nichts Besonderes, doch in der Schule wird er deswegen gehänselt, drangsaliert und gemobbt. Seine Angst wird immer größer und seine Noten immer schlechter. Als Simon schließlich zur Zielscheibe zweier Mitschüler wird und die Gewalt gegen ihn eskaliert, ist die Schule überfordert. Simon muss selbst einen Weg finden, wie er mit dem Hass gegen Juden umgehen will.
Ein bewegender Coming-of-Age-Roman und gleichzeitig eine beeindruckende Befreiungsgeschichte, die unsere Gesellschaftsstrukturen kritisch hinterfragt.
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Buchbeschreibung: "Doch meine Seele hat Narben". Wie Niusia Horowitz dank Oskar Schindler den Holocaust überlebte
»Rein äußerlich sieht man mir nicht an, was ich als Kind durchmachen musste, doch meine Seele hat Narben.«
Die polnische Jüdin Niusia Horowitz ist sieben Jahre alt, als der Zweite Weltkrieg ausbricht und ihrer Kindheit ein abruptes Ende setzt. Im besetzten Krakau muss das Mädchen täglich mit ansehen, wie die Deutschen auf der Straße willkürlich Menschen schikanieren, verhaften und ermorden. Doch das ist erst der Beginn einer wahren Odyssee: Nach dem Krakauer Ghetto geht es weiter in das Gefangenenlager Plaszow und schließlich sogar für drei unendlich lange Wochen nach Auschwitz-Birkenau. Niusias Rettung ist, dass ihr Name und der ihrer Familie auf Oskar Schindlers Liste landet. Die Arbeit in seiner Fabrik rettet Niusia und den Ihren das Leben. Seit ihrer Rolle als Beraterin bei den Dreharbeiten von »Schindlers Liste« setzt sich die beeindruckende Zeitzeugin unermüdlich für das Erinnern ein und dafür, dass sich die Geschichte niemals wiederholt.
Erschütternd, aufrüttelnd, zutiefst bewegend - ein eindringliches Plädoyer gegen das Vergessen
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Buchbeschreibung: "Alodia, du bist jetzt Alice!". Kinderraub und Zwangsadoption im Nationalsozialismus
Vergessene Opfer: Geraubte Kinder im Nationalsozialismus
Alodia Witaszek ist fünf Jahre alt, als ihr Vater von Nationalsozialisten hingerichtet wird. Ihre Mutter wird nach Auschwitz deportiert. Die blonde und blauäugige Alodia gilt als »rassenützlich«. Sie kommt in ein »Lebensborn«-Heim und wird als »Geschenk des Führers« einer deutschen Familie zur Adoption übergeben. Nach Kriegsende sucht Alodias leibliche Mutter zwei Jahre lang nach ihrem verschleppten Kind. Kurz vor Weihnachten 1947 hat sie Erfolg: Alodia kehrt in ihre fast vergessene Familie zurück und muss ihre Muttersprache neu lernen. Reiner Engelmann hat die Zeitzeugin getroffen und ihr Leben aufgeschrieben. Mit Originaldokumenten und Fotos.
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Buchbeschreibung: Tatort Klassenzimmer
Sind die heutigen Schülerinnen und Schüler gewalttätiger als die Generation ihrer Eltern und Großeltern? Können
Schülerinnen und Schüler ihre Konflikte nicht mehr verbal austragen? Bleibt nichts anderes übrig als die Anwendung oft brutaler Gewalt? Sind sie in ihrer Gewalttätigkeit auch ein Spiegelbild unserer Gesellschaft? Sind die Erwachsenen noch in der Lage die Jugendlichen zu verstehen, sich mit ihnen auseinander zu setzen oder ihnen wenigstens zuzuhören?
Zugehört haben 20 Autorinnen und Autoren, die in den Originalbeitragen dieser Anthologie die Situation von Jugendlichen in der Schule und im schulischen Umfeld beschreiben. Die literarischen Texte und Sachbeiträge bilden nicht nur die Realität ab. Sie geben vielmehr Anstöße darüber nachzudenken, warum Gewalt angewendet wird, und sie geben Anstöße, vielleicht anders als mit Gewalt zu reagieren.
 
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