Hallo alle zusammen,
konnte mich leider längere Zeit nicht melden, da es mir besch... ging.
Nun zu euren Antworten
Metalkind:
Diclo- und Ibu fallen flach, da außerdem Allergiker und Asthmatiker bin. Darf keine NSAR's nehmen. Im Allergieausweis eingetragen. 2 x wurde ein Versuch der Schmerztherapie gestartet und musste wegen den Allergien als nicht therapierbar fallen gelassen werden.
Dreamhexy:
Fleischesser bin ich nicht, 1 x in der Woche Rindfleisch oder Geflügel reicht mir. Esse viel Obst, Gemüse, Salat und Fisch. Mit den Beschwerden ist überhaupt nicht gut leben, erschwerend hinzu kommt, dass ich zahlreiche Lebensmittelallergien habe und seit 11 Jahren keinen Dickdarm mehr aufgrund Familiäre poli posis Coli, keinen künstlichen Ausgang aber seit dem immer Durchfall. Dürfte eigentlich nur bedingt Obst essen. Doch ich habe mich mit dem Durchfall arangiert. Einen guten Rheumatologen habe ich mittlerweile.
heidi08:
Es liegt nicht an seelischen Ursachen, die seelischen Probleme kamen erst mit zunehmender Erkrankung und zunehmenden Einschränkungen der Lebensqualität. War im Sept./Okt. zur psychosomatischen Reha ind Manderscheid. Es war der Horror pur. Sollte mindestens 4 Wochen bleiben, doch nach 3 Wochen warf ich das Handtuch und bat darum nach Hause zu fahren. Nichts wurde getan, man war auf sich alleine gestellt und es ging mir richtig mies. Habe zu Hause fast 8 Wochen gebraucht, um wieder so hergestellt zu sein wie ich gefahren bin. Diese Klinik kann ich keinem empfehlen.
Derbederr:
Lt. Ärzten sollte ich 150-200 mg Valoron am Tag nehmen, damit ich mit den Schmerzen halbwegs gut zurecht komme, doch bei 100 mg/tgl. habe ich bereits "Nein Danke" gesagt. Ich war zugedröhnt und total unfähig irgendetwas zu machen oder aufzunehmen. Das kann es nicht sein. Nehme nur noch wenn gar nichts mehr geht bis zu 40 Tropfen über den Tag verteilt, die Wirkung hält zwar nicht lange an aber sie helfen relativ schnell, so daß man zwischen durch eine leichte Linderung verspürt. Bin eigentlich ein Gegener solcher Schmerzmittel. Und Klinik oder Reha kommt schon gar nicht mehr infrage.
Onkelgirli: Traumeel S hatte ich zu Beginn der Beschwerden, doch mit Zunahme der Beschwerden half das nicht mehr.
metfan:
In meiner Küche gibt es fast ausschließlich nur Ölivenöl und fr. Fisch mind. 3 x in der Woche schon wegen meinem Mann, der hatte im März 08 noch keine 50 Jahre alt, ohne jegliche Vorwarnung einen schweren Herzinfarkt. Nie ernsthaft krank, kein hoher Blutdruck, kein Cholesterin, kein Übergewicht und gar nichts. Es war auch nicht viel an der Essenszubereitung zu verändern, da ich schon immer auf gesundes Essen geachtet habe.
Habe dank meines alten Hausarztes (bin 07/08 wieder zu ihm gewechselt - 62 Jahre alt) mittlerweile einen sehr guten Rheumatologen. Denn als der alte Herr meine Finger sah, veranlaßte er sofort ein Knochenzintigramm. Keiner der s. g. Fachärzte kam auf diese Idee. Global hieß es, sie müssen damit leben, sie wissen ja Arthrose blabla. Rheuma könne ich nie im Leben bekommen, da ich ja immer Kortison nehmen müsse. Trugschluss - falsche Diagnose!
Nach erfolgtem Zintigramm und weiteren Untersuchungen durch den Rheumatologen kam die Diagnose. Knoch- und Gelenkrheuma in weit fortgeschrittenem Stadium, hinzu starke Arthrose an der LWS und eine instabile WS (war bereits vorher bekannt) HWS wurde vor 2 J. operiert, stand kurz vor dem Rollstuhl und Polyarthritis. Habe dann 6 Wochen Kortisontherapie machen müssen, um die Entzündungen einzudämmen, da alle Gelenke im Körper entzündet waren und seit nun 5 Wochen läuft eine Therapie mit dem Medikament Arava. Dadurch leide ich zwar unter Nebenwirkungen wie Haarausfall, Kopfschmerzen, erhöhte Leber- und Entzündungswerte, Übelkeit und Erbrechen, bleiernde Müdigkeit und Kraftlosigkeit (ähnlich wie bei einer Chemo, weil das Medikament zu dieser Gruppe gehört und auch bei Krebspatienten ein gesetzt wird). Aber es ist alles noch im Rahmen des erträglichen und eine leichte Besserung ist bereits in meinen Kniegelenken eingetreten.
Aber ohne diese Therapie würde ich in ein paar Jahren zu einem fast bewegungslosen schwerstpflegebedürftigen Menschen mutieren. Da geht ja gar nicht. Wie lange es dauern wird bis ich wieder einigermaßen gut leben kann mit einer geringen Basisdosis, dass bleibt noch abzuwarten. Ich habe mich erst einmal auf 3-5 Jahre eingestellt. Dann gehe ich zwar auf die 60 zu, doch auch in dem Alter kann man noch vieles machen.
LG Mara27


