henrystorm
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Roberto Ampuero

Roberto Ampuero Espinoza (* 1953 in Valparaíso) ist ein chilenischer Schriftsteller, Kolumnist und Diplomat. Seit 2018 ist er chilenischer Außenminister.
Roberto Ampuero Espinoza wurde in eine Familie der Mittelschicht geboren und besuchte die Deutsche Schule in Valparaiso (DSV). Über seine Schulzeit schrieb er rückblickend: „Die DSV lehrte mich, diszipliniert und gewissenhaft zu sein in dem, was ich tue, keine Zeit zu vergeuden, schwierige Situationen zu bestehen, anspruchslos, einfach zu leben und in anderen Kulturen zu leben.“ 1972 nahm er das Studium der Anthropologie (vormittags) und der Literatur (nachmittags) an der Universidad de Chile in Santiago de Chile auf und schloss sich der Kommunistischen Jugend Chiles an.
Im Dezember 1973, drei Monate nach dem Militärputsch, konnte Roberto Ampuero in die DDR ausreisen, dank eines Stipendiums zum Studium an der Sektion Journalistik der Karl-Marx-Universität in Leipzig. Dort lernte er Margarita Flores kennen, die Tochter des kubanischen Generalstaatsanwaltes. 1974 zogen Roberto Ampuero und Margarita Flores nach Kuba und heirateten. Ihre Ehe bestand nur drei Jahre. Seine Erfahrungen erschütterten schon bald das Kuba-Bild, mit dem Ampuero ins Land gekommen war. „Die Regierung verachtete die Oppositionellen und machte sie zu Feinden. Ich kam aus einem Land, in dem es eine Tradition des Dialogs und der Freiheit gab. … [Die kubanische Regierung] ließ die Oppositionellen verhaften, erschießen und außer Landes treiben. … Als ich nach Kuba kam, zeigte sich, dass die Regierung die Opposition genauso behandelte [wie die Diktatur in Chile].“
Nach fünf Jahren in Kuba kehrte Ampuero 1979 in die DDR zurück. Er studierte ein Jahr Marxismus-Leninismus an der FDJ-Jugendhochschule „Wilhelm Pieck“ (JHSWP), danach, von 1980 bis 1983, Literaturwissenschaft und Politische Ökonomie an der Humboldt-Universität und arbeitete zugleich als Übersetzer und gelegentlich für den Verlag Neues Leben als Gutachter für Übersetzungen lateinamerikanischer Literatur.
1983 verließ Ampuero die DDR und übersiedelte in die Bundesrepublik. Er arbeitete bis 1991 als Korrespondent für die Nachrichtenagentur Inter Press Service, seit 1987 für die Zeitschrift E+Z Entwicklung und Zusammenarbeit, deren Chefredakteur er von 1990 bis 1993 war, und von 1990 bis 1993 für die spanischsprachige Redaktion der Deutschen Welle.

Roberto Ampuero Espinoza (* 1953 in Valparaíso) ist ein chilenischer Schriftsteller, Kolumnist und Diplomat. Seit 2018 ist er chilenischer Außenminister.
Roberto Ampuero Espinoza wurde in eine Familie der Mittelschicht geboren und besuchte die Deutsche Schule in Valparaiso (DSV). Über seine Schulzeit schrieb er rückblickend: „Die DSV lehrte mich, diszipliniert und gewissenhaft zu sein in dem, was ich tue, keine Zeit zu vergeuden, schwierige Situationen zu bestehen, anspruchslos, einfach zu leben und in anderen Kulturen zu leben.“ 1972 nahm er das Studium der Anthropologie (vormittags) und der Literatur (nachmittags) an der Universidad de Chile in Santiago de Chile auf und schloss sich der Kommunistischen Jugend Chiles an.
Im Dezember 1973, drei Monate nach dem Militärputsch, konnte Roberto Ampuero in die DDR ausreisen, dank eines Stipendiums zum Studium an der Sektion Journalistik der Karl-Marx-Universität in Leipzig. Dort lernte er Margarita Flores kennen, die Tochter des kubanischen Generalstaatsanwaltes. 1974 zogen Roberto Ampuero und Margarita Flores nach Kuba und heirateten. Ihre Ehe bestand nur drei Jahre. Seine Erfahrungen erschütterten schon bald das Kuba-Bild, mit dem Ampuero ins Land gekommen war. „Die Regierung verachtete die Oppositionellen und machte sie zu Feinden. Ich kam aus einem Land, in dem es eine Tradition des Dialogs und der Freiheit gab. … [Die kubanische Regierung] ließ die Oppositionellen verhaften, erschießen und außer Landes treiben. … Als ich nach Kuba kam, zeigte sich, dass die Regierung die Opposition genauso behandelte [wie die Diktatur in Chile].“
Nach fünf Jahren in Kuba kehrte Ampuero 1979 in die DDR zurück. Er studierte ein Jahr Marxismus-Leninismus an der FDJ-Jugendhochschule „Wilhelm Pieck“ (JHSWP), danach, von 1980 bis 1983, Literaturwissenschaft und Politische Ökonomie an der Humboldt-Universität und arbeitete zugleich als Übersetzer und gelegentlich für den Verlag Neues Leben als Gutachter für Übersetzungen lateinamerikanischer Literatur.
1983 verließ Ampuero die DDR und übersiedelte in die Bundesrepublik. Er arbeitete bis 1991 als Korrespondent für die Nachrichtenagentur Inter Press Service, seit 1987 für die Zeitschrift E+Z Entwicklung und Zusammenarbeit, deren Chefredakteur er von 1990 bis 1993 war, und von 1990 bis 1993 für die spanischsprachige Redaktion der Deutschen Welle.
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