Sabine Gruber Autor 

henrystorm

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Sabine Gruber

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Sabine Gruber (* 6. August 1963 in Meran) ist eine deutschsprachige, aus Südtirol stammende, in Österreich lebende Schriftstellerin.
Gruber stammt väterlicherseits aus einer Buchbinder-, Buchdrucker- und Schriftsetzerfamilie; sie ist in Lana bei Meran aufgewachsen, besuchte das Humanistische Gymnasium Beda Weber in Meran und studierte nach der Matura (1982) in Innsbruck und Wien Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft. Von 1988 bis 1992 war sie Lektorin an der Universität Cà Foscari in Venedig. Seit 2000 ist sie freie Schriftstellerin und lebt in Wien.
Gruber schreibt Prosa, Lyrik und Essays; daneben gibt es von ihr auch Hörspiele und Theaterstücke.

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Titel:

Sabine Gruber - Aushäusige
Sabine Gruber - Stillbach oder die Sehnsucht

Format: epub
 
Weitere Titel:

Sabine Gruber - Daldossi oder Das Leben des Augenblicks
Sabine Gruber - Die Dauer der Liebe

Daldossi oder Das Leben des Augenblicks:
Bruno Daldossi ist ein erfolgreicher Photograph, der sich auf die Arbeit in Krisen- und Kriegsgebieten spezialisiert hat. Nach vielen Jahren, in denen er für das Hamburger Magazin «Estero» in Tschetschenien oder im Irak, im Sudan oder in Afghanistan photographiert hat, geht er mit Anfang Sechzig nur noch sporadisch auf seine gefährlichen Missionen. Als ihn aber seine langjährige Gefährtin Marlis, eine Zoologin, mit der er in Wien zusammenlebt, wegen eines anderen Mannes verläßt, verliert der so gehärtete Mann völlig den Halt. In seine Trauer um den Liebesverlust mischt sich immer stärker die Frage, wie mit dem Leid der Welt, das er in seinen Bildern festhält, zu leben und wie damit umzugehen ist. Wie viel Wahrheit halten wir aus? Wie viel Einfühlung, wie viel Nähe sind uns möglich? Daldossi freundet sich mit der Journalistin Johanna Schultheiß an, die aus Lampedusa berichten soll, und reist ihr nach. Und er versucht, Marlis zurückzugewinnen und Verantwortung zu übernehmen für wenigstens eins der Schicksale, die seinen Weg gekreuzt haben.
In diesem kühnen Roman erzählt Sabine Gruber dicht, genau, schön und spannend von journalistischer Wahrheitsfindung, Krieg, Krisen und von einer großen Liebe.

Die Dauer der Liebe:
Ein morgendliches Klopfen an der Tür zu ihrer Wiener Wohnung, die Übersetzerin Renata Spaziani öffnet, und die Nachricht, die ihr ein Polizist überbringt, ändert alles: Konrad Grasmann, mit dem sie die letzten fünfundzwanzig Jahre zusammengelebt hat, die Liebe ihres Lebens, ist, erst Anfang sechzig, schon am vorigen Tag auf einem Parkplatz gestorben. Seine Herkunftsfamilie war verständigt worden, Renata aber nicht. Und während sie den Schock des jähen Endes ihrer innigen Partnerschaft verkraften muss, Konrad am liebsten nachsterben will und sich doch ins Leben zurückkämpft, muss sie aushalten, dass Konrads Familie diese Partnerschaft nicht respektiert. Renata und Konrad waren nicht verheiratet, ihr Gefährte hat kein rechtsgültiges Testament hinterlassen. Renata wird doppelt beraubt ...
Bei den Erinnerungen an Konrad, einem Architekten und Fotokünstler, bei den Aufräumarbeiten und Auseinandersetzungen mit seiner Familie stößt Renata auf Ungereimtheiten in seinem Leben. Hat er ihr etwas verschwiegen? Ihren Erlebnissen mit Konrad und seinen ästhetischen Vorlieben nachspürend und gestützt von ihren Freunden, fasst Renata allmählich wieder Fuß in einem Dasein, das sie nun neu, anders entwerfen muss. Wer soll dazu gehören? Ergreifend, poetisch und klug, gelegentlich zornig und auch komisch erzählt Sabine Gruber in «Die Dauer der Liebe» davon, wie es ist, ohne den anderen weiterleben zu müssen.
 
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