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Der koreanische Hersteller Samsung hat immer noch mit den Folgen des Galaxy Note 7-Debakels zu kämpfen. Die "explodierenden" Akkus des Phablets haben zu einem Komplettrückruf des Geräts geführt, seither kämpft das Unternehmen mit dem Imageschaden. Nun ist einem Bericht zufolge ein anderes Modell des Unternehmens im Flammen aufgegangen.
Samsung wird zweifellos noch eine lange Zeit damit beschäftigt sein, den Fall Galaxy Note 7 zu verarbeiten. Klar ist: Derzeit dürfen sich die Koreaner keinen auch noch so kleinen Fehler erlauben. Doch laut der französischen Nachrichtenagentur AFP ist genau das nun passiert (via Die Presse).
Eine Frau aus Frankreich sagte gegenüber AFP, dass ihr Galaxy J5 einen vergleichbaren Akkuschaden erlitten hat: Das bereits seit Sommer 2015 erhältliche Gerät habe sich am vergangenen Wochenende stark erhitzt und sei anschließend explosionsartig in Flammen aufgegangen.
Die 33-Jährige sagte, dass sie ihren vierjährigen Sohn gebeten hätte, ihr das Smartphone zu reichen. Dabei habe sie festgestellt, dass das Gerät sehr heiß sei und die Rückseite verformt war. Daraufhin habe sie das Gerät auf den Boden geworfen, wenig später ist dieses dann "explodiert" und hat geraucht.
Wechselakku
Die Familie ist empört und kündigte an, den Hersteller zu verklagen. Ob sie damit erfolgreich sein wird, muss sich erst zeigen. Denn beim Galaxy J5 handelt es sich um ein Einsteigermodell mit Wechselakku (via @LSAwesome), es ist deshalb nicht ausgeschlossen, dass hier womöglich eine gefälschte oder billige Drittanbieter-Batterie zum Einsatz kam.
Selbst wenn es ein originaler Samsung-Akku war, kann man vermutlich von einem Einzelfall sprechen: Denn derartige Akkufehlfunktionen kommen immer wieder mal vor, beim Galaxy Note 7 war es schlichtweg die extreme Häufung der Zwischenfälle, die zum Problem für Samsung geworden sind.
Was auch immer beim Galaxy J5 tatsächlich passiert ist: Die Angelegenheit zeigt, wie groß die Verunsicherung im Zusammenhang mit Samsung ist. Und auch wie man medial davon profitieren kann. So berichten derzeit diverse Boulevardmedien in großen Buchstaben, dass schon wieder ein Samsung-Handy explodiert sei - Details oder sonstige Hintergründe werden indes nicht im Ansatz erwähnt.
Quelle: http://winfuture.de/news,94817.html
Samsung wird zweifellos noch eine lange Zeit damit beschäftigt sein, den Fall Galaxy Note 7 zu verarbeiten. Klar ist: Derzeit dürfen sich die Koreaner keinen auch noch so kleinen Fehler erlauben. Doch laut der französischen Nachrichtenagentur AFP ist genau das nun passiert (via Die Presse).
Eine Frau aus Frankreich sagte gegenüber AFP, dass ihr Galaxy J5 einen vergleichbaren Akkuschaden erlitten hat: Das bereits seit Sommer 2015 erhältliche Gerät habe sich am vergangenen Wochenende stark erhitzt und sei anschließend explosionsartig in Flammen aufgegangen.
Die 33-Jährige sagte, dass sie ihren vierjährigen Sohn gebeten hätte, ihr das Smartphone zu reichen. Dabei habe sie festgestellt, dass das Gerät sehr heiß sei und die Rückseite verformt war. Daraufhin habe sie das Gerät auf den Boden geworfen, wenig später ist dieses dann "explodiert" und hat geraucht.
Wechselakku
Die Familie ist empört und kündigte an, den Hersteller zu verklagen. Ob sie damit erfolgreich sein wird, muss sich erst zeigen. Denn beim Galaxy J5 handelt es sich um ein Einsteigermodell mit Wechselakku (via @LSAwesome), es ist deshalb nicht ausgeschlossen, dass hier womöglich eine gefälschte oder billige Drittanbieter-Batterie zum Einsatz kam.
Selbst wenn es ein originaler Samsung-Akku war, kann man vermutlich von einem Einzelfall sprechen: Denn derartige Akkufehlfunktionen kommen immer wieder mal vor, beim Galaxy Note 7 war es schlichtweg die extreme Häufung der Zwischenfälle, die zum Problem für Samsung geworden sind.
Was auch immer beim Galaxy J5 tatsächlich passiert ist: Die Angelegenheit zeigt, wie groß die Verunsicherung im Zusammenhang mit Samsung ist. Und auch wie man medial davon profitieren kann. So berichten derzeit diverse Boulevardmedien in großen Buchstaben, dass schon wieder ein Samsung-Handy explodiert sei - Details oder sonstige Hintergründe werden indes nicht im Ansatz erwähnt.
Quelle: http://winfuture.de/news,94817.html