Hallo,
Zunächst mal möchte ich hier sagen, daß viele erst mal froh sein sollten, daß es bei uns überhaupt BAFÖG gibt. Zumindest kann man somit sein Studium ein stückweit finanzieren.
Natürlich reicht das Bafög nicht immer aus, alle kosten abzudecken. Besonders in Großstädten dürfte das schwierig werden.
Ich finde es auch ok., daß das Bafög nach dem eigenen sonstigen Einkommen und dem Einkommen der Eltern angepaßt wird und nicht jeder pauschal einen Festen Betrag bekommt.
Was ich nicht so ganz verstehen kann, ist die jammerei, von manchen hier, wenn Sie 30000 Euro während dem Studium bekommen haben und nachher nur 10000 Euro zurückbezahlen müssen. DAnn geht mal auf ne Bank und sucht mal nach solchen Konditionen.
Ich bin der Meinung, daß das Bafög natürlich in regelmäßigen Abständen moderat erhöht werden sollte, um die erhaltenen Geldzahlungen den Lebenshaltungskosten anzupassen. Nur sollte man eben auch die derzeitige Haushaltslage der öffentlichen Kassen bedenken. Da ist nicht viel Spielraum.
Auch die Rentner haben in den letzten Jahren einen hauch von 'nichts' mehr bekommen.
Das mit neben dem STudium nebenher Geldverdienen ist so ne sache. Sicherlich gibt es Studiengänge wo das ohne weiteres geht, Aber ich habe z.B. ne Freundin, die studiert Wirtschaftinformatik und hat einen wahnsinns stundpensum alleine an Vorlesungen zu bewältigen und dann muß sie das noch hinterher aufbereiten. Da bleibt kaum noch Zeit für einen regelmäßigen Nebenjob.
Studieren ist finanziell gesehen wirklich nicht gerade leicht. Man sollte eben selbst entscheiden, ob es einem das Wert ist. Schließlich hat man nach erfolgreichem Abschluß ja auch einen gewissen Gegenwert.