Schreibt eure schönsten Liebesgedichte auf: TIPP 

Ich kann's nicht fassen, nicht glauben;
Es hat ein Traum mich berückt:
Wie hätt' er doch unter allen
Mich Arme erhöht und beglückt?

Mir war's, er habe gesprochen:
"Ich bin auf ewig dein";
Mir war's - ich träume noch immer,
Es kann ja nimmer so sein.

O lass im Traume mich sterben,
Gewieget an seiner Brust,
Den seligsten Tod mich schlürfen
In Tränen unendlicher Lust!

Adelbert von Chamisso
 
das ist von mir...

du weißt es nicht . . .

weißt du noch?
wir haben uns so gut verstanden.
wir haben geredet.
wir haben gelacht.
du hast mich getröstet.
und als ich angst hatte hast du meine hand gehalten.
den ganzen weg über.

fast.
fast wären wir zusammen.
doch da fehlte etwas.
irgendetwas.
wir haben uns beide nicht getraut.
glaube ich.
oder nur ich?

danach sind wir uns wieder begegnet.
du hast gelächelt.
ich habe gelächelt.
wir haben uns geschrieben.
ich habe dich vermisst.
wollte zurück mit dir.
zu dir.

da wusste ich es.
lange, lange.
ich dachte: nein, das wird nichts.
ich wartete.
ich machte mir hoffnungen.
die hoffnung verschwand.
meine liebe nicht.

nicht?

ich dachte noch einmal: nein.
ich kam mit jemand anderem zusammen.
ich liebe ihn.
ich liebe ihn?
ich denke an dich.
ich liebe ihn.
ich liebe ihn?

ich liebe dich.
oder nicht?
ich liebe ihn.
ich liebe dich.
ich liebe dich?
ich liebe ihn.
ich liebte dich.

aber du weißt es nicht.


lg
 
When the night begin and I layy in my bed i think of you.
I can´t sleep, because I think of you.
When I sleep, in my dreams , I think of you.
When I wake up in the morning, the frist what I think is you.
I think of you every day and every night,
because I LOVE YOU!!

by me
 
Schrei der Stille

Ich bin aufgewacht...

Ich hörte einen Schrei...lautlose Stille...

Kam er von meinem Herzen ???

Ein Schrei nach Liebe, Geborgenheit, Zärtlichkeit...



Die, der ich meine ganze Aufmerksamkeit schenkte,

und du, der du es hier liest...

Kennst du den Schrei der Stille ???

Den Schrei der Sehnsucht, meiner Sehnsucht ???

© by beatman 20.09.2000
​

Das ist eins der Gedichte, die ich geschrieben hatte, unmittelbar nach der Trennung von meiner ersten Freundin... Wenn ich endlich dazu komme meine Webseite wieder zusammen zu basteln, sind meine Gedichte auch wieder mit dabei. Und... Ich hab noch mehr...

beatman
 
Bestes Liebesgedicht:
Erster Teil von JBO - Liebe ist süß

Du bist der Zuckerguss
Auf meinem Tortenstück
Du bist die gold'ne Gans
Für meinen "Hans im Glück"
In meiner Herz-Boutique
Bist du der Ladendieb
Merci, dass es dich gibt

Du bist das Alpenglüh'n
Auf meinem Matterhorn
Auf meinem gelben Wagen
Sitzt du beim Schwager vorn
Du bist das Pünktchen
Dass noch fehlt auf meinem "I"
Ich hoffe, du änderst dich nie

Mich geht's ja nichts an
Doch ist das nicht extrem?
Was er hier verzapft
Das kann ich nicht versteh'n
Liebe macht blind
Doch irgendwann wird's zuviel
Mal seh'n, wie lang er das noch durchhalten will

Du bist für meinen Schlot
Die beste Fegerin
Wenn du die Lampe reibst
Erscheint mein Aladdin
Zu meinem Wörtchen "wenn"
Bist du der Konjunktiv
Und das zum Nulltarif

Auf meiner Bergkirchweih
Bist du das Kitzmann-Bier
Wenn mein Reptil sich regt
Bist du das Säugetier
Für meinen Notre-Dame
Bist du die Glöcknerin
Ich hab' nur deine Glocken im Sinn

:D
 
In diesem Thread geht es um GEDICHTE, daran wollte ich noch ein Mal erinnern! Und bitte IMMER den Verfasser mit angeben, oder eben: Verfasser unbekannt.
 
Vertrauen
Ich lege meine Seele in deine Hände,
ich gebe sie dir, mit der ganzen Liebe meines Herzens.
Denn ich liebe Dich,
und es ist für mich ein Bedürfnis der Liebe,
mich zu schenken und mich rückhaltlos in deine Hände zu legen.
Mit einem grenzenlosen Vertrauen -

weil Du die Liebe meines Lebens bist.



nur für dich

ein leises wispern
will zärtlich flüstern,

dich still begehren
und sanft berühren,

mich an dich schmiegen,
in deinen armen liegen,

zwischen den sternen baumeln,
in unseren gefühlen taumeln,

dich heimlich verführen,
dein innerstes spüren,

meine sinne lenken,
meine seele dir schenken,

ganz hilflos sein,
für immer bei dir sein,

ganz ewiglich
ich liebe dich!



Verfasser unbekannt
 
Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Erich Fried

(:o Schöööön)
 
bin über ein schönes Gedicht gerade gestolpert, dass muss gleich hier rein:

Und wüssten's die Blumen

Und wüssten's die Blumen, die kleinen,
Wie tief verwundet mein Herz,
Sie würden mit mir weinen,
Zu heilen meinen Schmerz.

Und wüssten's die Nachtigallen,
Wie ich so traurig und krank,
Sie ließen fröhlich erschallen
Erquickenden Gesang.

Und wüssten sie mein Wehe,
Die goldenen Sternelein,
Sie kämen aus ihrer Höhe,
Und sprächen Trost mir ein.

Sie alle können's nicht wissen,
Nur eine kennt meinen Schmerz:
Sie hat ja selbst zerrissen,
Zerrissen mir das Herz.

Heinrich Heine 1797 - 1856


mfg Flinky
 
Eine Träne:

Wie gern wär ich eine Träne von dir:
In deinen Augen geboren,
Über deine Wangen wandern
Und auf deinen Lippen sterben

Autor: Unbekannt

MfG Cool-Rider
 
Kennst du das Gefühl,
alles falsch zu machen?
Du hast keinen Grund mehr zu lachen?
Außerdem hast du nie Recht?
Und im Leben ständig Pech?
Keiner Liebt dich mehr,
wohl du es dir wünschst so sehr?
Manchmal wärst du gern allein?
Einfach weg von allem sein?
Unsichtbar, das wär doch was?
Doch eigentlich kennst du das?
Keiner sieht dich auch nur an,
obwohl man dich klar und
deutlich sehen kann?
Du bist in voller Trauer,
um dich herum
bildet sich eine große Mauer?
Schmerz, den kannst du
nicht mehr spüren,
so kannst du dein Leben
nicht weiterführen?
Freude ist ein Fremdwort für dich,
Spaß kennst du aber erst recht nicht?
Das Einzige, was es noch gibt,
was du wirklich liebst, ist ein Lied,
in dem man sehr gut sieht,
dass es noch andere wie dich gibt,
zum Beispiel mich!
Ich denke manchmal genauso
wie du
und höre dir gewiss
immer zu.
Ich werde dich dann lieben
und diese Liebe
wird siegen!


Verfasser unbekannt






Wenn es einen Menschen gibt,
der Dich nimmt, wie Du bist,
immer zärtlich zu Dir ist,
den kein anderes Denken stört
und gerne Deine Meinung hört,
der Dich achtet und versteht
und alle Wege mit Dir geht,
der ohne Lügen oder List
aufrichtig und ehrlich zu Dir ist,
der das Gute in Dir baut
und Dir grenzenlos vertraut,
der mit seinem Kummer zu Dir eilt,
auch Deine Sorgen mit Dir teilt,
bist Du auch traurig und verstimmt,
der Dich dann in die Arme nimmt,
der sich auf´s Wiedersehen freut
und Dich zu lieben nie bereut,
der ist ein wahrer Freund für Dich,
drum lass ihn auch nie im Stich!!


Verfasser unbekannt
 
Nach kurzer Zeit schon wird Milch sauer,
auf Wurst und Käse gibt es Schimmel,
das Haupthaar wird im Alter grauer,
und kaum wer liest noch was von Simmel.
Der Spiegel wird beizeiten blind,
der Opa kriegt die Gicht,
doch mein Gefühl für dich, mein Kind,
das ändert sich wohl nicht.

von littleprof aus der Zeit des Werbens uns Umgarnens vor eienm Vierteljahrhundert :D

P.S.
Das "Kind" war dem Reimzwang geschuldet - hat sie mir nicht übel genommen ;)
 
O Lieb, solang du lieben kannst!


O lieb, solang du lieben kannst!
O lieb, solang du lieben magst!
Die Stunde kommt, die Stunde kommt,
Wo du an Gräbern stehst und klagst!

Und sorge, daß dein Herze glüht
Und Liebe hegt und Liebe trägt,
Solang ihm noch ein ander Herz
In Liebe warm entgegenschlägt!

Und wer dir seine Brust erschließt,
O tu ihm, was du kannst, zulieb!
Und mach ihm jede Stunde froh,
Und mach ihm keine Stunde trüb!

Und hüte deine Zunge wohl,
Bald ist ein böses Wort gesagt!
O Gott, es war nicht bös gemeint, -
Der andre aber geht und klagt.

O lieb, solang du lieben kannst!
O lieb, solang du lieben magst!
Die Stunde kommt, die Stunde kommt,
Wo du an Gräbern stehst und klagst!

Dann kniest du nieder an der Gruft
Und birgst die Augen, trüb und naß,
- Sie sehn den andern nimmermehr -
Ins lange, feuchte Kirchhofsgras.

Und sprichst: O schau auf mich herab,
Der hier an deinem Grabe weint!
Vergib, daß ich gekränkt dich hab!
O Gott, es war nicht bös gemeint!

Er aber sieht und hört dich nicht,
Kommt nicht, daß du ihn froh umfängst;
Der Mund, der oft dich küßte, spricht
Nie wieder: Ich vergab dir längst!

Er tat’s, vergab dir lange schon,
Doch manche heiße Träne fiel
Um dich und um dein herbes Wort -
Doch still - er ruht, er ist am Ziel!

O lieb, solang du lieben kannst!
O lieb, solang du lieben magst!
Die Stunde kommt, die Stunde kommt,
Wo du an Gräbern stehst und klagst!

Ferdinand Freiligrath, 1849
 
Für uns

Ich würde Berge versetzen,
und bis ans Ende der Erde laufen.
Ich will dir die Sterne vom Himmel klauen,
und abends den Rücken kraulen.

Ich würde niemals dich betrügen,
und nie in fremden Armen liegen.
Ich will dich immer lieben,
und mit dir zum Himmel fliegen.

Hast viel zu viel schon durchgemacht,
das Herz zerissen,
die Gefühle in den dreck geschmissen.
Hast Angst das wieder durchzumachen,
noch mal so leiden zu müssen.

Ich weis wie du dich fühlst,
hab das alles auch schon durchgemacht.
Ich weis wir werdens schaffen,
und alles hinter uns lassen.

Werden zusammen alt,
und geben uns einander halt.
Werden uns immer lieben,
uns wird keiner auseinander kriegen.



Das Gedicht habe ich vor 6 Jahren für meinen Freund geschrieben. Und wir sind immernoch glücklich miteinander

liebe grüße goodjana
 
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Auf dich im blauen Mantel

Von neuem lese ich von vorn
die häuserzeile suche

Dich das blaue komma das
sinn gibt.

(Reiner Kunze)
 
Hello Friends,
I HOPE U LIKE IT !
________________________
I’d give anything to see the sun set on the horizon,
I’d do anything to gaze at a full moon in the night sky;
Even a rainbow would make me smile,
And I’d love to swim in crystal clear waters
Of an untouched sea;
Sometimes I’ll see a shooting star,
And try to gaze from afar,
All the diamonds in the night sky;
The mist on the mountains is breathtaking,
As is walking in rainforest;
To see cascading waterfalls I’d do anything for,
As to stand on the highest peak in the world,
And look at the sights below;
I’d love to soar on wings above the clouds,
Across the bluest skies;
I’d do anything to see
All the beautiful things in the world,
Like a red rose blooming in the Sahara,
Like a river twisting through a dusty land,
All the beautiful things in the world;

But I also know I am looking at
The world’s most beautiful creation,
Every time you smile,
And every time I look into your eyes. : Drum:
 
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liebe-gedicht_c1000_800.jpg


Verfasser unbekannt

gefällt mir sehr gut, weil die Liebe wirklich eine Macht ist ;)
 
Morgens und abends zu lesen

Der, den ich liebe
Hat mir gesagt
Daß er mich braucht.

Darum
Gebe ich auf mich acht
Sehe auf meinen Weg und
Fürchte von jedem Regentropfen
Daß er mich erschlagen könnte.

Berthold Brecht
 
Moin!
Dies Gedicht habe ich nach der Trennung von meiner Freundin vor genau einem Monat geschrieben. Sollte erst ein Rap-Lied ala Curse werden, aber... naja...nicht so ganz.

...


Würde mich über ein paar Feedbacks in Bezug auf dieses Gedicht freuen!
Vor allem die Meinung von ein paar weiblichen Mitmenschen würde mich interessieren!


Du meintest ja, dass das Gedicht eig ein Raptext werden sollte. Ich hab mir jetzt dein Gedicht/Rap durchgelesen und bin zu dem Schluss gekommen, dass das als Rap noch gar nicht mal so schlecht wäre. Nur das man an einpaar Textstellen Gesang anstatt Rap wählen wollte. Aber an sich finde ich den Text voll gut. :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
An dem Feuer saß das Kind,
Amor, Amor,
Und war blind;
Mit dem kleinen Flügel fächelt
In die Flamme er und lächelt,
Fächle, lächle, schlaues Kind!
Ach, der Flügel brennt dem Kind,
Amor, Amor
Läuft geschwind!
»O, wie mich die Glut durchpeinet!«
Flügelschlagend laut er weinet,
In der Hirtin Schoß entrinnt
Hülfeschreind das schlaue Kind.
Und die Hirtin hilft dem Kind
Amor, Amor,
Bös und blind.
Hirtin, sieh, dein Herz entbrennet,
Hast den Schelm du nicht gekennet?
Sieh, die Flamme wächst geschwind,
Hüt' dich vor dem schlauen Kind!- Clemens Brentano
 
Johann Wolfgang von Goethe

Es schlug mein Herz. Geschwind, zu Pferde!
Und fort, wild wie ein Held zur Schlacht.
Der Abend wiegte schon die Erde,
Und an den Bergen hing die Nacht.
Schon stund im Nebelkleid die Eiche
Wie ein getürmter Riese da,
Wo Finsternis aus dem Gesträuche
Mit hundert schwarzen Augen sah.


Der Mond von einem Wolkenhügel
Sah schläfrig aus dem Duft hervor,
Die Winde schwangen leise Flügel,
Umsausten schauerlich mein Ohr.
Die Nacht schuf tausend Ungeheuer,
Doch tausendfacher war mein Mut,
Mein Geist war ein verzehrend Feuer,
Mein ganzes Herz zerfloß in Glut.


Ich sah dich, und die milde Freude
Floß aus dem süßen Blick auf mich.
Ganz war mein Herz an deiner Seite,
Und jeder Atemzug für dich.
Ein rosenfarbnes Frühlingswetter
Lag auf dem lieblichen Gesicht
Und Zärtlichkeit für mich, ihr Götter,
Ich hofft’ es, ich verdient’ es nicht.


Der Abschied, wie bedrängt, wie trübe!
Aus deinen Blicken sprach dein Herz.
In deinen Küssen welche Liebe,
O welche Wonne, welcher Schmerz!
Du gingst, ich stund und sah zur Erden
Und sah dir nach mit nassem Blick.
Und doch, welch Glück, geliebt zu werden,
Und lieben, Götter, welch ein Glück!
 
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