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Shelly Kupferberg
Über die Autorin
Shelly Kupferberg, geboren 1974 in Tel Aviv, ist in Westberlin aufgewachsen und hat Publizistik, Theater- und Musikwissenschaften studiert.
Sie ist Journalistin und moderiert für ›Deutschlandfunk Kultur‹ und ›RBB Kultur‹ diverse Sendungen zu Kultur und Gesellschaft.
Shelly Kupferberg lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Im August 2022 erschien ihr Roman Isidor. Ein jüdisches Leben im Diogenes Verlag. Das Buch behandelt das Schicksal ihres Urgroßonkels, der im Wien der „1920er- und 1930er-Jahren ein bekannter juristischer und ökonomischer Berater“ war. Natan Sznaider urteilte, dass ihr mit dem Buch ein literarischer Stolperstein gelungen sei. Nach eigenen Angaben wurde Shelly Kupferberg durch eine Veranstaltung zu NS-Raubkunst und Provenienzforschung zu dem Buch über ihren Urgroßonkel angeregt.
Ihren zweiten Roman veröffentlichte Shelly Kupferberg im März 2026 unter dem Titel Stunden wie Tage. In ihm erzählt die Autorin die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte von Marta E., der Hausmeisterin eines Wohnhauses am Viktoria-Luise-Platz in Berlin-Schöneberg, das den jüdischen Brüdern Berkowitz gehörte. In die Geschichte eingeflochten ist das Schicksal von Liane Berkowitz, der (Adoptiv-)Tochter von Henry Berkowitz, die wegen Widerstandsaktionen gegen das NS-Regime im August 1943 im Alter von 19 Jahren in Plötzensee hingerichtet wurde.
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