Shelly Kupferberg Autor 

Wonderman100

Poweruser
Registriert
Juni 2018
Beiträge
11.914
Shelly Kupferberg.webp

Shelly Kupferberg

Über die Autorin

Shelly Kupferberg, geboren 1974 in Tel Aviv, ist in Westberlin aufgewachsen und hat Publizistik, Theater- und Musikwissenschaften studiert.

Sie ist Journalistin und moderiert für ›Deutschlandfunk Kultur‹ und ›RBB Kultur‹ diverse Sendungen zu Kultur und Gesellschaft.

Shelly Kupferberg lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Im August 2022 erschien ihr Roman Isidor. Ein jüdisches Leben im Diogenes Verlag. Das Buch behandelt das Schicksal ihres Urgroßonkels, der im Wien der „1920er- und 1930er-Jahren ein bekannter juristischer und ökonomischer Berater“ war. Natan Sznaider urteilte, dass ihr mit dem Buch ein literarischer Stolperstein gelungen sei. Nach eigenen Angaben wurde Shelly Kupferberg durch eine Veranstaltung zu NS-Raubkunst und Provenienzforschung zu dem Buch über ihren Urgroßonkel angeregt.

Ihren zweiten Roman veröffentlichte Shelly Kupferberg im März 2026 unter dem Titel Stunden wie Tage. In ihm erzählt die Autorin die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte von Marta E., der Hausmeisterin eines Wohnhauses am Viktoria-Luise-Platz in Berlin-Schöneberg, das den jüdischen Brüdern Berkowitz gehörte. In die Geschichte eingeflochten ist das Schicksal von Liane Berkowitz, der (Adoptiv-)Tochter von Henry Berkowitz, die wegen Widerstandsaktionen gegen das NS-Regime im August 1943 im Alter von 19 Jahren in Plötzensee hingerichtet wurde.

Weiterführende Informationen und Bezugsquellen per Konversation!

Keine Nachfrage von Neulingen (User mit weniger als 6 Beiträgen)
[*]Nette Konversation mit Titel: Shelly Kupferberg
[*]Threadlink mit in die Konversation! Was ist ein Threadlink?
[*]Bedanken per Daumen hoch nicht vergessen
 
Titel: (wenn nichts anderes angegeben in deutscher Sprache)

Kupferberg, Shelly - Isidor - Ein jüdisches Leben
Kupferberg, Shelly - Stunden wie Tage - Roman

***
Buchbeschreibung: Isidor : ein jüdisches Leben
Dr. Isidor Geller hat es geschafft: Er ist Kommerzialrat, Berater des österreichischen Staates, Multimillionär, Opernfreund und Kunstsammler und nach zwei gescheiterten Ehen Liebhaber einer wunderschönen Sängerin. Weit ist der Weg, den er aus dem hintersten, ärmlichsten Winkel Galiziens zurückgelegt hat, vom Schtetl in die obersten Kreise Wiens. Ihm kann keiner etwas anhaben, davon ist Isidor überzeugt. Und schon gar nicht diese vulgären Nationalsozialisten.

Was für Kunst hing im prachtvollen Wiener Domizil meines Urgroßonkels? Mit dieser Frage begann meine Recherche und mündete in eine ganz andere Frage: Was bleibt von einem Menschen übrig, wenn nichts von ihm übrigbleibt? Anhand von Familienbriefen und Fotos, alten Dokumenten und Archivfunden zeichnet Shelly Kupferberg die Konturen eines erstaunlichen Werdegangs nach, eines rasanten gesellschaftlichen Aufstiegs. Urgroßonkel Isidor war eine schillernde Figur, ein Macher und ein Lebemann, der den Luxus, die Kunst und besonders die Oper liebte. Auf ihrer Spurensuche, die sie von Ostgalizien nach Wien, von Budapest nach Hollywood und Tel Aviv führt, trifft Shelly Kupferberg auf unzählige Geschichten: aufregende, verblüffende, komische und immer wieder tragische. Die Geschichte von Isidor und den Seinen ein berührendes Buch über das Schicksal einer jüdischen Familie.
***
Buchbeschreibung: Stunden wie Tage
Berlin, in den 1940er-Jahren: Martha E. ist fleißig und äußerst sparsam. Gute Eigenschaften für die Stelle als Hausbesorgerin, die sie im Schöneberger Mietshaus der Brüder Berkowitz innehat. Liane Berkowitz kommt aus gutem Hause, ein neugieriges und lebenslustiges Mädchen, das mitten im Krieg die Liebe kennenlernt – und den Widerstand gegen die Nationalsozialisten. Jahrzehnte später wandert Martha die Straßen Schönebergs entlang, zerlumpt und abgerissen. Jeder kennt sie, doch keiner weiß, wer sie wirklich ist: eine Millionärin und Zeugin von Lianes schicksalhaftem Leben.
 
Zurück
Oben Unten