S
StaryWojownik
Nun wissen wir (wohl) alle, dass dem Bundesuntertan nicht zu trauen ist. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit führt er Terrorattacken aus (wovon er sich nicht einmal durch die permanente Video-Überwachung öffentlicher Straßen und Plätze abhalten lässt). Davon bin ich mittlerweile – steter Tropfen ersäuft das Schwein – restlos überzeugt.
Aber die Demokratie (hmm …) muss selbstverständlich noch weiter gesichert werden. „Experten“ sind der Meinung, dass der Bundesuntertan die Verabredungen zu solch schändlichem Tun vorwiegend über das Internet bzw. über sein Telefon trifft. Was liegt also näher, als diesen Datenfluss nicht nur zu überwachen (findet flächendeckend schon seit Jahrzehnten statt), sondern – sicher ist sicher – auch über einen längeren Zeitraum zu speichern (findet auch schon, allerdings noch nicht ganz legal, statt).
Schlagworte (nichts als Schlagworte?):
„Ich habe doch nichts zu verbergen.“
„Ich tue, was von mir verlangt wird.“
„Wer einverstanden ist, überwacht zu werden, ist mit allem einverstanden. Er willigt ein, per Überwachung zu konformem Verhalten gedrängt zu werden. […] die Grenzen zwischen einer freien Gesellschaft und dem Gegenteil davon sind überraschend fließend.“
Sascha Lobo: Wehren Sie sich gegen*Vorratsdatenspeicherung! - SPIEGEL ONLINE
Juli Zeh zur Überwachungsdebatte: Schützt den Datenkörper! - Politik in der digitalen Welt - FAZ
Selbstverständlich ist mir bewusst, dass diese Maßnahmen alle nur meinem/unserem Schutz dienen und ganz nebenbei die „Freie Grunzordnung“ sichern (die Grunzordnung, die die Freie Völkergemeinheit mit gutem Recht den Völkern der Welt unter anderem mit Bomben näherzubringen sucht).
Ich finde, durch die Überwachung spart man sich – quasi als Dreingabe – viel an kritischem Denken: Der innere Zensor schlägt (vergleichbar auch bei den meisten „Journalisten“ westlicher Demokratien) zu, bevor so ein Gedanke zu Ende gedacht, geschweige denn geschrieben wird.
Fühlt ihr euch dank der Bewachung sicherer?
Aber die Demokratie (hmm …) muss selbstverständlich noch weiter gesichert werden. „Experten“ sind der Meinung, dass der Bundesuntertan die Verabredungen zu solch schändlichem Tun vorwiegend über das Internet bzw. über sein Telefon trifft. Was liegt also näher, als diesen Datenfluss nicht nur zu überwachen (findet flächendeckend schon seit Jahrzehnten statt), sondern – sicher ist sicher – auch über einen längeren Zeitraum zu speichern (findet auch schon, allerdings noch nicht ganz legal, statt).
Schlagworte (nichts als Schlagworte?):
„Ich habe doch nichts zu verbergen.“
„Ich tue, was von mir verlangt wird.“
„Wer einverstanden ist, überwacht zu werden, ist mit allem einverstanden. Er willigt ein, per Überwachung zu konformem Verhalten gedrängt zu werden. […] die Grenzen zwischen einer freien Gesellschaft und dem Gegenteil davon sind überraschend fließend.“
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Selbstverständlich ist mir bewusst, dass diese Maßnahmen alle nur meinem/unserem Schutz dienen und ganz nebenbei die „Freie Grunzordnung“ sichern (die Grunzordnung, die die Freie Völkergemeinheit mit gutem Recht den Völkern der Welt unter anderem mit Bomben näherzubringen sucht).
Ich finde, durch die Überwachung spart man sich – quasi als Dreingabe – viel an kritischem Denken: Der innere Zensor schlägt (vergleichbar auch bei den meisten „Journalisten“ westlicher Demokratien) zu, bevor so ein Gedanke zu Ende gedacht, geschweige denn geschrieben wird.
Fühlt ihr euch dank der Bewachung sicherer?
