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Sigrid Kraft

Meine "professionelle Schriftstellertätigkeit" begann erst im Jahre 2012, denn eigentlich komme ich aus ganz anderen Arbeitsbereichen. Nach dem Abitur folgte ein Studium der Betriebswirtschaft, welches ich neben dem Diplom in Mindeststudienzeit auch mit einer Aversion gegen jegliche Fachbücher zu diesem hochinteressanten Thema abschloss. Dieses Trauma konnte ich erst nach Jahren erfolgreich überwinden. Während meiner Studienzeit begann ich auch mit dem Erlernen des traditionellen Taekwon-Do, einer koreanischen Kunst der Selbstverteidigung.
Dieser Sport übte auf mich eine so große Faszination aus, sodass ich später meine eigene Schule hierfür in Dresden eröffnete. In beiden Berufen arbeite ich nach wie vor und gerade das Taekwon-Do hat mich bei meinen Fantasyromanen stark beeinflusst. Man gewinnt eine glaubwürdigere Einstellung zu Verletzungen und weiß wie lästig solcherlei Dinge wie Zerrungen und Prellungen schon sein können, ganz zu schweigen von Bänderrissen und Knochenbrüchen... also ein magischer Heiler wäre manchmal äußerst nützlich, oder es ist jämmerlich schmerzhaft und das über Tage hinweg. Darum wundere ich mich manchmal über die Ausdauer von Fantasyhelden, die halbtot noch tapferst weiterkämpfen. Auch bringt mich meine Tätigkeit als Lehrerin mit Menschen vieler Altersgruppen zusammen und die langjährige Erfahrung hat mich stets wiederkehrende Verhaltensmuster beobachten lassen, welche nicht primär dem "wir retten jetzt selbstlos die Welt" Bild entsprechen. Wie aber kam ich letztendlich dazu selbst zu schreiben? Nun alles begann so: Seit jeher war ich fasziniert von den mystischen Welten. Seien es die klassischen Heldensagen aus aller Welt oder die Urväter der Fantasyliteratur. Zunächst gab es auf dem Markt noch nicht besonders viele Bücher in Sachen Fantasy und der absolute Boom kam erst nach der Verfilmung von Herr der Ringe. Leider ging aber mit der Masse, die nun den Markt überschwemmt auch die Klasse etwas unter. Ich las viel, doch immer weniger Bücher waren wirklich herausragend und vieles begeisterte mich nur mäßig. Da ich selbst sehr kreativ bin und auch schon als Kind eigene Geschichten erfunden und aufgeschrieben habe, dachte ich mir schließlich, ich könnte auch wieder einmal selbst eine Geschichte erfinden und aufschreiben.
So fing alles an. Zunächst war die Grundidee einzelne Episoden zu schreiben, doch schon bald merkte ich, dass die Geschichte einen Unterbau braucht und so begann ich mich an einem Hauphandlungsstrang entlangzuhangeln. Der Weg zur Veröffentlichung war ein sehr steiniger und man macht dabei einige Fehler... und lernt daraus. Aber so ist das ja immer. Nun liegen inzwischen sechs Bände vor und Band 1 ist ebenfalls auf Englisch verfügbar. Einordnen würde ich mich in die Sparte "Schwert und Magie" Fantasy. Dabei liebe ich selbst Werke von George Martin, David Gemmell, Joe Abercrombie, Sergej Lukianenko und Serien wie Spartacus Blood and Sand, The Vampires Diaries oder Vikings. Was man in meinen Büchern vermissen wird, ist die übliche Teenie-love-story, welche ich abgedroschen, unrealistisch und langweilig finde. Sehr viel Spaß hatte ich jedoch beim Schreiben der vielen Dialoge, die oftmals boshaft-witzig sind und der Umstand, dass sich dem Leser die Gedankenwelt der Personen hierbei eröffnet.
Gedanken, die dann mit den gesprochenen Worten so rein gar nicht übereinstimmen. Wie das halt normalerweise auch so ist. Zwar werden die Haupthelden durchaus hart gebeutelt, doch müssen sie nicht jeden Tag eine Heldentat vollbringen. Zwischen ihren Abenteuern gibt es auch für einen Prinzen, einen Magier und einen heldenhaften Krieger das normale Alltagsleben mit den kleinen Fallen des Lebens.

Meine "professionelle Schriftstellertätigkeit" begann erst im Jahre 2012, denn eigentlich komme ich aus ganz anderen Arbeitsbereichen. Nach dem Abitur folgte ein Studium der Betriebswirtschaft, welches ich neben dem Diplom in Mindeststudienzeit auch mit einer Aversion gegen jegliche Fachbücher zu diesem hochinteressanten Thema abschloss. Dieses Trauma konnte ich erst nach Jahren erfolgreich überwinden. Während meiner Studienzeit begann ich auch mit dem Erlernen des traditionellen Taekwon-Do, einer koreanischen Kunst der Selbstverteidigung.
Dieser Sport übte auf mich eine so große Faszination aus, sodass ich später meine eigene Schule hierfür in Dresden eröffnete. In beiden Berufen arbeite ich nach wie vor und gerade das Taekwon-Do hat mich bei meinen Fantasyromanen stark beeinflusst. Man gewinnt eine glaubwürdigere Einstellung zu Verletzungen und weiß wie lästig solcherlei Dinge wie Zerrungen und Prellungen schon sein können, ganz zu schweigen von Bänderrissen und Knochenbrüchen... also ein magischer Heiler wäre manchmal äußerst nützlich, oder es ist jämmerlich schmerzhaft und das über Tage hinweg. Darum wundere ich mich manchmal über die Ausdauer von Fantasyhelden, die halbtot noch tapferst weiterkämpfen. Auch bringt mich meine Tätigkeit als Lehrerin mit Menschen vieler Altersgruppen zusammen und die langjährige Erfahrung hat mich stets wiederkehrende Verhaltensmuster beobachten lassen, welche nicht primär dem "wir retten jetzt selbstlos die Welt" Bild entsprechen. Wie aber kam ich letztendlich dazu selbst zu schreiben? Nun alles begann so: Seit jeher war ich fasziniert von den mystischen Welten. Seien es die klassischen Heldensagen aus aller Welt oder die Urväter der Fantasyliteratur. Zunächst gab es auf dem Markt noch nicht besonders viele Bücher in Sachen Fantasy und der absolute Boom kam erst nach der Verfilmung von Herr der Ringe. Leider ging aber mit der Masse, die nun den Markt überschwemmt auch die Klasse etwas unter. Ich las viel, doch immer weniger Bücher waren wirklich herausragend und vieles begeisterte mich nur mäßig. Da ich selbst sehr kreativ bin und auch schon als Kind eigene Geschichten erfunden und aufgeschrieben habe, dachte ich mir schließlich, ich könnte auch wieder einmal selbst eine Geschichte erfinden und aufschreiben.
So fing alles an. Zunächst war die Grundidee einzelne Episoden zu schreiben, doch schon bald merkte ich, dass die Geschichte einen Unterbau braucht und so begann ich mich an einem Hauphandlungsstrang entlangzuhangeln. Der Weg zur Veröffentlichung war ein sehr steiniger und man macht dabei einige Fehler... und lernt daraus. Aber so ist das ja immer. Nun liegen inzwischen sechs Bände vor und Band 1 ist ebenfalls auf Englisch verfügbar. Einordnen würde ich mich in die Sparte "Schwert und Magie" Fantasy. Dabei liebe ich selbst Werke von George Martin, David Gemmell, Joe Abercrombie, Sergej Lukianenko und Serien wie Spartacus Blood and Sand, The Vampires Diaries oder Vikings. Was man in meinen Büchern vermissen wird, ist die übliche Teenie-love-story, welche ich abgedroschen, unrealistisch und langweilig finde. Sehr viel Spaß hatte ich jedoch beim Schreiben der vielen Dialoge, die oftmals boshaft-witzig sind und der Umstand, dass sich dem Leser die Gedankenwelt der Personen hierbei eröffnet.
Gedanken, die dann mit den gesprochenen Worten so rein gar nicht übereinstimmen. Wie das halt normalerweise auch so ist. Zwar werden die Haupthelden durchaus hart gebeutelt, doch müssen sie nicht jeden Tag eine Heldentat vollbringen. Zwischen ihren Abenteuern gibt es auch für einen Prinzen, einen Magier und einen heldenhaften Krieger das normale Alltagsleben mit den kleinen Fallen des Lebens.
--> Weiterführende Informationen und Bezugsquellen per Konversation <--
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[*]Teilnahme erst nach einer Board-Mitgliedschaft von einem Monat, 6 gezählten Beiträgen und einen Eintrag im Offiziellen "Ich stell mich mal vor" - Thread!