Ich möchte dahin, wo jeder eine gewisse Verantwortung hat. Wo sich jeder Privat absichern muss
Ich bin auch für eine totale private Absicherung.
Hatten wir doch schon einmal: Im 18. und 19. Jahrhundert.
Leute, ihr müsst mal ein wenig in der Geschichte lesen. Wen würde das treffen?? Vor allem die Kinder der Schlechtverdienenden. In der Vergangenheit hatten wir Zeiten, in denen es einem einfachen Arbeiter nicht möglich war, für die Absicherung der Familie zu sorgen. Genau aus dem Grund sind doch die Pflichtversicherungen eingeführt worden. Und deshalb geht es doch allen einigermaßen gut.
Was wäre wenn:
Der Vater verdient nicht genug, um eine Krankenversicherung zu bezahlen. Kind wird krank. Verrecken lassen??
Das mit der privaten Absicherung ist doch nur das dumme Geschwätz von den Besserverdienenden. Und dann schwätzen es einige Leute nach, weil sie überhaupt nichts kapiert haben. Ich bin nicht mehr versicherungspflichtig, bin trotzdem in der gesetzlichen Krankenkasse und zahle halt den Höchstsatz. Wenn die nicht die Besserverdienenden rauslassen würden aus den gesetzlichen Kassen dann wären die Probleme viel kleiner.
Und wenn hier oft Amerika als Beispiel genannt wird: Hat hier überhaupt jemand eine Ahnung, was in Amerika abgeht?? Was ihr hier mitkriegt, sind immer nur die gut Verdienenden. Wir haben eine Reihe von Bekannten in USA, von denen haben einige 2 oder 3 Jobs um ihre Familie überhaupt über die Runden bringen zu können.
Wie gesagt: Private Absicherung ist kein Problem für Jemanden, der 100 000 EUR im Jahr verdient. Aber wovon soll sich ein Familienvater absichern, wenn er 20 000 EUR im Jahr verdient, eine Frau und 2 Kinder hat??
Das einzige, wo ich voll zustimme: Der Staat müsste rigoros gegen die Schmarotzer vorgehen. Und Sozialhilfe sollte es nur gegen Gegenleistung geben. Es gibt genug Arbeiten, für die Sozialhilfeempfänger herangezogen werden könnten. Das dürften aber keine Arbeiten sein, die eigentlich ein Arbeitnehmer erledigen sollte. Sonst erhöht man nur die Arbeitslosenzahlen.