Sky bringt eigene Streaming-Box auf den Markt geschlossen 

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Eidi

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Als Ergänzung zu seinen Set-Top-Boxen für Satellit und Kabel will Sky Deutschland in den kommenden Monaten eine eigene Streaming-Box auf den Markt bringen. Diese soll vor allem die eigenen Streaming-Angebote wie Snap und das neue Sky Online auf den heimischen TV bringen.

Passend zu seinem neuen Video-on-Demand-Angebot Sky Online wird der Pay-TV-Anbieter aud Unterföhring in Kürze eine eigene Streaming-Box auf den Markt bringen. Diese soll vom Hersteller Roku entwickelt werden und das Online-TV-Angebot von Sky auf jeden Fernseher bringen. Neben Sky Online soll auch Sky Snap von dieser unterstützt werden.

Neben dem Online-TV-Angebot sollen auf der Box auch zusätzliche Apps zur Verfügung stehen, wie Sky am Donnerstag ankündigte. Verfügbar werden soll diese in den kommenden Monaten. Genauere Angaben zum Release machte Sky bislang nicht. Auch Informationen zum Preis der Roku-Box wurden bislang nicht bekannt gegeben.

Mit der eigenen Set-Top-Box würde Sky zumindest das Problem der bislang weitgehend fehlenden Smart-TV-Apps für seine Web-TV-Dienste umgehen. Für viele Kunden wäre es sicherlich dennoch wünschenswert, wenn Sky mittelfristig auch die Unterstützung für bereits verfügbare Boxen wie Fire TV und andere Smart-TV-Boxen anbieten könnte.

Quelle: Sky bringt eigene Streaming-Box auf den Markt - DIGITALFERNSEHEN.de



Skys Streaming-Client ist der Roku 3

Für sein reines Streaming-Angebot Sky Online will der Pay-TV-Anbieter bald auch eigene Hardware anbieten. Sie basiert auf dem Roku 3, der in den USA bereits für viele andere Dienste genutzt wird. Wie das Fire TV ist er auch spieletauglich, der Schwerpunkt liegt aber auf anderen Funktionen.

Die demnächst von Sky angebotene Settop-Box für den Dienst Sky Online wird auf dem in den USA bereits seit März 2013 erhältlichen Roku 3 basieren. Dies bestätigte Sky Golem.de. Das kalifornische Unternehmen Roku ist in den USA bereits seit über zehn Jahren mit seinen Streaming-Clients recht erfolgreich, seit 2008 gibt es die Roku-Streaming-Player, die später einfach nur noch Roku genannt wurden. Populär sind die Geräte vor allem, weil viele Video-on-Demand-Dienste wie Netflix, Hulu Plus, HBO Go und das in den USA schon länger verfügbare Amazon Instant Video darauf laufen.

Dabei sind die einzelnen Angebote wie die Sender für herkömmlichen TV-Empfang organisiert, die an Settop-Boxen vor allem für Kabelangebote gewohnten US-Nutzer müssen sich also kaum umstellen. Über einen eigenen Online-Shop von Roku können stets weitere Dienste hinzugebucht werden. Ob Sky sich dieses Systems bedienen wird, ist aber noch nicht bekannt.

Der Roku 3 funktioniert ähnlich wie Amazons Fire TV, ist aber schwächer ausgestattet. So gibt es nur eine Dual-Core-CPU mit Cortex-A9-Kernen, Amazons Streaming-Client arbeitet mit einem Quad-Core. Bilder des Innenlebens des Roku 3 finden sich im Streaming Media Blog.

Das SoC des Roku-Players stammt von Broadcom und trägt die Modellnummer BCM11130, offenbar handelt es sich um eine Sonderanfertigung für den Hersteller. In einer Produktübersicht (PDF) von Broadcom ist der Chip zwar aufgeführt, weitere öffentliche Dokumentation gibt es aber nicht. Für einfache Spiele sollte der BCM11130 aber ausreichen, immerhin wird bei der britischen und der US-Version des Geräts Angry Birds Space mitgeliefert. Full-HD-Video beherrscht der Baustein laut den spärlichen Daten von Roku in jedem Fall. Zum internen Speicher macht das Unternehmen keine Angaben, er lässt sich aber über eine Micro-SD-Karte erweitern.

Ins Netz gelangt der Player über Fast-Ethernet oder Dual-Band-WLAN, Bild und Ton gibt das 8,9 Zentimeter kleine und quadratische Gerät nur über HDMI aus, ein optischer Digitalausgang fehlt. Der an der rechten Seite angebrachte USB-Port wird erst über zusätzliche Apps sinnvoll nutzbar, dann lassen sich darüber aber auch Medien wie MKV-Dateien abspielen, wie ein Test der britischen Site Micromart ergeben hat. Wie beim Fire TV ist der Zugriff auf DLNA-Server im Heimnetzwerk erst über eine zusätzliche App möglich.

Quelle: Settop-Box: Skys Streaming-Client ist der Roku 3 - Golem.de
 
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