Klar
Politikwissenschaften = Biologie/Genetik
Nebenbei
(politische) Meinungsäusserung und Kritik, auch oder dezidiert als Verbesserungsvorschlag gedacht,
fangen bei jedem Einzelnen an, sofern dazu eben auch bereit.
Wer allerdings - vor allem in den wohlhabenden, westlichen Staaten [mit deutlich zunehmendem (Bildungs-)Prekariat] dies schlicht negiert oder schön redet,
zeigt damit nur deutlich, worauf er hinaus will.
Zugriff auf fremde Ressourcen Anderer ohne Beschneidung eigener Privilegien.
Dies dann als Neiddebatte oder Gejammere von Unzufriedenen schlecht zu reden, ohne auf Fakten Bezug zu nehmen, ist defacto Demokratie-Unwilligkeit.
Inhalte solcher Schönrederei mag dazu bei Manchen ja verfangen...
Wie man auch gerade wieder bei z.B. Rösler/FDP sieht.
Zeit v.5.8.12 schrieb:
Es solle geprüft werden, «ob europäische Umweltvorgaben vorübergehend außer Kraft gesetzt werden können», forderte der FDP-Chef. «Auch die Reduzierung auf eine Klageinstanz beim Bundesverwaltungsgericht ist ein sinnvoller Schritt, um schneller voranzukommen.»
Denn die just vorgeschlagene, erneute Beschneidung demokratischer Rechte zur Durchsetzung "eigener" (wirtschaftlicher) Interessen ist nichts anderes als die (erneute) verdeckte Bevorteilung von Klientelinteressen
Das man dem Ganzen erst einmal für "Uneingeweihte" den Anschein der "vernünftigen Einschränkungen" gibt, um lästiger Kritik den Zahn zu ziehen, ist bestimmt kein Zufall.
Ein Schelm eben, wer Böses dabei denkt
Demokratische Strukturen sind ist in solchen Zusammenhängen,
da sehe ich ja i-wie (so) auch ein

, wirklich immens lästig.
Allerdings:
Ein Wahlrecht, was schon vor 3 Jahren in diesem Zusammenhang deutlich dokumentiert von Verfassungsschützern kritisiert wurde und leider erst jetzt erneut vom BVerfG (Bundesverfassungsgericht) klar als nicht verfassungskonform gerügt und bemängelt wurde,
als ein Zeichen funktionierender Demokratie hinzustellen, ist so schon ein starkes Stück un-verfrorener Argumentation
Oder sollte ich dazu besser Verdummung (von Wählern) sagen?
Nebenbei
McKilroy schrieb:
Scheinbar sieht es aber die Mehrheit der Wähler etwas anders. Sonst würden die Wahlen anders ausfallen.
Mir völlig neu, dass neuerdings der Wähler innerhalb einer Legislaturperiode direkten Einfluss z.B. auf das Wahlrecht nehmen kann. Dies wird immer noch von Kanzlerin und parteilichen Mehrheiten initiiert.
Und noch etwas

Wer hier Jammern mit konstruktiver Kritik gleichsetzt,
dem ist wohl auch kaum vor zuhalten, wenn Der-/Diejenige
sich u.a. zwar in "literarischen" Ergüssen zu Demokratieerklärungen versucht,
nicht desto trotz in diesem Zusammenhang noch nicht mal unsere Verfassungstexte verinnerlicht hat
Mir scheint, da hat jemand den falschen Text in der "Birne"
Denn auch wenn es manchen SO richtiger erscheinen mag:
“Artikel 1: Staatsdefinition, -Aufbau und Widerstandspflicht
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist eine föderale, neoliberale Lobbykratie und Parteienoligarchie.
(2) Alle Staatsgewalt geht von den Lobbyverbänden aus. Sie wird von ihnen durch Geldzuwendungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an den in diesem Grundgesetz niedergelegten Willen der Lobbyverbände und der vollziehenden Gewalt, die vollziehende Gewalt selbst und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu kritisieren, zu beeinträchtigen oder gar zu beseitigen, haben alle Staatsorgane, die Lobbyverbände und die Rechtsanwälte die Pflicht zum Widerstand.”
Die korrekte Fassung lautet immer noch, auch wenn zugegebenermaßen extrem lästig für so Manche, so:
Grundgesetz der Bundesrepublik, Artikel 20
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke[als Souverän] aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
Nur so viel zu Beispielchen wie:
Blut und Tröpfchen-"Theorien"
In diesem Sinne
muesli