..Zum Beispiel zu den 0,3Ohm. Wie kommst du darauf?
Und auch wenn ich ca. 5 Lötstellen nebeneinander hätte, würde sich ein Gesamtwiderstand von R=(1/(5/0,3Ohm))=0,06Ohm.
Theoretisch ist der Widerstand nirgends 0Ohm, jedoch vernachlässige ich 0,06Ohm gerne...
Die Lichtmaschine ist der Generator der die Batterie lädt. Wenn es ein Pfeifen zu hören gibt, dann kommt es von der Lichtmaschine. Die speist ihre Wechselspannung
( Drehstromlichtmaschine, Seit den 1970er Jahren haben sich Drehstromgeneratoren als Lichtmaschine durchgesetzt. Gegenüber der Gleichstromausführung sind die Funktionen von Rotor und Stator vertauscht: Das Erregerfeld wird durch den Rotor erzeugt und induziert in den Spulen des Stators den dreiphasigen Drehstrom, der nach der Gleichrichtung zur Batterieladung verfügbar ist. ) gleichgerichtet über die Masse ins Bordnetz ein. Wenn ich, wie tatsächlich gemessen bei einem realen Fahrzeug von 0,3 Ohm sprach, so kann man davon ausgehen das dieser Widerstand sich aus der Summe der Übergangswiderstände ergibt. Die Übergangswiderstände an einen Gebrauchtfahrzeug können sich durch die von mir erwähnten Einflüße ergeben. Diese summieren sich mit jedem Kabelschuh mit jeder korrodierten Schraube usw.
Da im Auto bestimmt keine Lötstellen die Verbindung der Karosserieteile herstellt sondern Schweißpunkte bedeutet jeder Schweißpunkt eine Reduzierung der Fläche und somit des Leitwertes (wenn du 2 T-Träger mit einer 0,5 qmm Leitung verbindest ist die maximale Strombelastung nicht 2 T- Träger +0,5 qmm Leitung sondern so groß wie es die 0,5 qmm Leitung hergibt), zudem können defekte an der Lichtmaschine(
Gleichrichter,
Der erzeugte dreiphasige Drehstrom wird durch Leistungs-Halbleiterdioden gleichgerichtet, welche üblicherweise in dem Generator integriert sind. Heutige Drehstromgeneratoren sind durch interne Hauptstromzenerdioden vor gefährlichen Überspannungen geschützt und damit auch für einen Betrieb ohne Batterie geeignet. Ältere Ausführungen ohne diesen Schutz mussten bei laufendem Motor stets mit der Fahrzeugbatterie verbunden sein, um Schäden an den Gleichrichterdioden zu verhindern. Da die maximale Sperrspannung der Gleichrichterdioden niedriger war als die Leerlaufspannung der unbelasteten Lichtmaschine, wurde die Fahrzeugbatterie als Puffer mit geringen elektrischen Innenwiderstand benötigt, um einen Durchschlag der Sperrschicht der Dioden und damit deren Zerstörung zu verhindern. Wichtig bleibt eine sichere elektrische Verbindung zwischen der Lichtmaschine und der Batterie. Schon korrodierte Anschlüsse führten häufig zu Ausfällen von Gleichrichterdioden. ) oder ein korrodiertes Masseband usw. diesen Widerstand erhöhen.
Wenn Du verstanden hättest wüßtest Du das mit steigender Leistung selbst diese geringen Widerstände dazu führen das es Probleme geben kann.
Wenn Du die Versorgungsspannung direkt von der Batterie nimmst (+ und -)
bewirkt der Akkumulator das die Wechselspannung die das Pfeifen über die Versorgungsspannung bringt, geglättet wird. Wieso? Eine Wechselspannung von 13,5 V bedeutet das die Wechselspannung auch mit Werten unterhalb der Batteriespannung aufweist. Wie bei einem Kondensator werden diese Täler durch die Entladungsspannung der Batterie aufgefüllt sodass die Wechselspannung geringer wird. Zudem wird die Batterie mit den Werten die oberhalb der Ladung der Batterie liegen geladen. Wenn Du jetzt den Minuspol der Batterie an das Radio zum externen Verstärker anschließt und die Masse fest mit der Karosse verbindest, bist Du nicht mehr im selben Stromkreis der Lichtmaschine der zu den oben genanten Problemen führt.
Wenn Du aus Kostengründen ein Radio mit eingebautem Verstärker kaufen willst, dürfte es wohl klar sein das du dann Lautsprecher mit hohem Wirkungsgrad brauchst um etwas Genuß erhalten zu können...wer das nicht versteht..ok. Das heißt doch nicht das sowas jetzt das ist was man erstreben sollte, oder.
Ich habe in einem E Kadett eine Heckablage mit 2 mal 90 Watt, einen selbst gebauten Subwoofer für den Kofferraum mit 150 Watt und ein Türsystem mit 2 mal 45 Watt verbaut.
Bei 75 % der maximalen Lautstärke zitterte das Lenkrad ca. 3 cm im Takt des Basses, eine CD auf der Heckablage tanzte in der Luft, ein Feuerzeug ging aus und man konnte sehr schwer sprechen weil es in der Gurgel vibrierte. An der Ampel 5 Fahrzeuge davor war der Bass im Rücksitz zu spüren... auf der Kopfhaut spürte man den Luftzug. Die Anlage kostete komplett mit allen Geräten und Lautsprechern und Verkabelung und sonstigen Materialien (zb. flexiblen Halterungen) 2000 DM.
Selbst bei voller Lautstärke verzerrte nichts, allerdings konnte ich nicht mehr im Auto sitzen bleiben.
Es kommt nicht auf die Leistung an, weniger kann mehr sein...
Ich weiß jetzt wisst ihr darüber zu berichten das ich mir das nur einbilde..
Aber die Erfahrung der Praxis gibt mir die Gewissheit...
Tschüß